Windows 10: Verkäufe legen zu - Microsoft profitiert von Virenangst

Microsoft Aktie, Microsoft-Aktie, Microsoft Börse Bildquelle: Yahoo Finance
Microsoft konnte jüngst äußerst positive Geschäftszahlen vermelden, wobei angesichts der extrem guten Ergebnisse der Cloud-Sparte ein wenig unterging, dass auch die Verkäufe aus dem Windows-Bereich deutlich zulegten. Analysten nennen jetzt einen kuriosen Grund für diese Entwicklung - ihrer Meinung nach profitierte Microsoft von der Angst vor Bedrohungen aus dem Internet. Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf Angaben der Marktbeobachter von IDC berichtet, fiel diesen vor allem die Diskrepanz zwischen den nicht gestiegenen PC-Verkäufen und der Zunahme der Windows-Lizenzverkäufe auf. In ihren Augen ist der Anstieg der Windows-Verkäufe vor allem auf Kunden zurückzuführen, die ihre bestehenden Systeme entweder mit dem neuen Betriebssystem aufrüsteten oder durch neue Rechner mit Windows 10 ersetzten, weil die Zahl der Cyberattacken in den Monaten davor für eine gewisse Verunsicherung sorgte.

Als Beispiele nennt die Zeitung ein Krankenhaus in Los Angeles, wo gleich 20.000 Rechner auf Windows 10 aktualisiert werden, auch weil man besser vor Angriffen aus dem Internet geschützt sein will. Von Sicherheitsexperten ist außerdem zu hören, dass die Zahl der Fälle, in denen Angreifer Zugriff auf sicherheitsrelevante Daten erlangten, in den USA allein 2017 um gut 45 Prozent zulegte. Angriffswellen wie WannaCry und Petya hätten den Nutzern zudem klargemacht, wie gefährlich der Einsatz älterer Windows-Versionen ist, die nicht ordnungsgemäß mit aktuellen Sicherheitsupdates gepflegt werden.

Weil die Angriffe gegen ältere Windows-Ausgaben wie etwa Windows XP gerichtet waren, hätten sie entscheidend zum Wachstum der Windows 10-Verkäufe beigetragen. Microsoft selbst bestätigte, dass man schon seit dem Launch von Windows XP im Jahr 2001 kein derart starkes Wachstum bei den Lizenzverkäufen mehr verzeichnet habe wie zuletzt im Fall von Windows 10.

Konkret konnte Microsoft allein in den ersten drei Monaten des Jahres 11 Prozent mehr Lizenzen für kommerziell genutzte Windows-10-PCs verkaufen. Der Umsatz mit Windows-Lizenzen und den dazugehörigen Cloud-Diensten stieg zudem um insgesamt 21 Prozent im Vergleich mit dem selben Zeitraum des Vorjahres. Gleichzeitig legten die PC-Verkäufe in den ersten drei Monaten des Jahres laut IDC im Vergleich zum Vorjahresquartal nur um rund drei Prozent zu.

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