April-Update auf eigene Gefahr: Windows 10 Build 17134.1 vorab als ISO

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Microsoft ist vor gut zwei Wochen etwas nicht Alltägliches passiert: Man blies in letzter Sekunde die Veröffentlichung des April-Updates für Windows 10 ab. Dass dieses eigentlich bereits fertig war, konnte man daran erkennen, dass man Build 17133 bereits offiziell auf den Servern von Microsoft finden und mit einem leicht modifizierten Media Creation Tool (MCT) herunterladen könnte. Nun ist das wieder der Fall.

Wann ist fertig fertig?

Wann ist ein Windows-Update fertig? Wenn es auf den Servern zu finden ist? Wenn es per Blogbeitrag angekündigt worden ist? Oder wenn es per Windows Update verteilt wird? Nun, eine klare Antwort darauf gibt es nicht. Denn vor knapp drei Wochen lud Microsoft die Build 17133 auf seine Server. Das war nach Informationen vieler Insider das Frühjahrs-Update.

Mit einer (angepassten) Version des Media Creation Tool (MCT), einem Werkzeug der Redmonder konnte man es herunterladen und installieren. Schon damals galt aber: auf eigene Gefahr!

Nun folgt Teil 2 dieser Geschichte, denn erneut ist auf diesem Weg die "finale" Version des Frühlings- oder besser gesagt April-Updates erhältlich. Dieses Mal ist per modifiziertem MCT nämlich Build 17134.1 beziehbar, offenbar hat diese Ausgabe alle internen Tests und die Erprobung durch die Windows Insider erfolgreich durchlaufen.

Ein normalerweise eindeutiger Beleg für den Status der neuen Version als "finale" Ausgabe ist auch hier die von Microsoft für den Vertrieb über das MCT verwendete XML-Datei, die bereits entsprechend aktualisiert wurde und nun eben Build 17134.1 liefert.

Zur Betonung: Wer sich nicht sicher ist, ob er sie installieren soll oder nicht, der lässt am besten die Finger davon. Das Auftauchen eines Builds auf den Distributions-Servern von Microsoft, wie es nun der Fall ist, bedeutet nämlich, dass es bald mit der offiziellen Verteilung losgehen dürfte. Aktuell gilt es gerade wegen der Erfahrungen mit Build 17133 als höchst unwahrscheinlich, dass Microsoft noch ein zweites Mal in letzter Sekunde "kneift".

Das bisher unter dem Codenamen "Redstone 4" entwickelte Update dürfte ab dem 30. April bzw. 1. Mai erstmals an normale Nutzer von Windows 10 ausgeliefert werden. Bis dahin muss man die im Folgenden beschriebene Methode zum "inoffiziellen" Bezug über das Media Creation Tool wählen, um vorab an die finale Ausgabe des jetzt wohl als "Windows 10 April-Update" bezeichneten Updates zu kommen.

Neugierige und Furchtlose gehen hingegen folgendermaßen vor und spüren einen Hauch Austin Powers: Denn sie leben mit Download und Installation auch ein wenig gefährlich.


  • Zunächst lädt man das Windows Media Creation Tool (MCT) herunter, damit kann man sich später alle für das neue große Update erforderlichen Setup-Dateien von den Microsoft-Servern laden.
  • Nun lädt man die von InsideWindows angepasste Products.cab herunter und packt die beiden Dateien in das gleiche Verzeichnis.
  • Die Products.cab enthält eine Katalog-Datei im XML-Format, die das Media Creation Tool von Microsoft anweist, welche Version von Windows aus dem Internet heruntergeladen werden soll. Mit der hier zum Download angebotenen Datei teilen wir dem Media Creation Tool mit, dass wir nicht das Herbst-Update (Redstone 3 bzw. RS3-RTM), sondern das Frühlings-Update (Spring Creators Update bzw. April Update bzw. Redstone 4 bzw. RS4-RTM) haben möchten. Normalerweise zieht sich das Tool diesen Katalog vom Microsoft-Server, durch einen Schalter können wir es aber anweisen, unsere eigene Datei zu nehmen.
  • Nun kopiert man den Pfad des Verzeichnisses, in dem beide Dateien liegen, das geht am besten über einen Rechtsklick auf die Adresszeile im Explorer und "Adresse kopieren". Am einfachsten ist es später, wenn im Namen des Verzeichnisses keine Leerzeichen vorkommen:
Spring Creators Update über Media Creation ToolAdresse des Verzeichnisses im Explorer kopieren
  • Jetzt ist die Eingabeaufforderung (als Administrator) zu starten, das kann man am besten über einen Rechtklick auf das Windows-Symbol links unten machen.
Spring Creators Update über Media Creation ToolEingabeaufforderung (als Admin) starten
  • Hier wechselt man in das (zuvor kopierte) Verzeichnis und zwar über "cd Verzeichnis". Liegt das in einem Ordner auf dem Desktop, dann sieht das in etwa so aus:
    cd C:\Users\Nutzername\Desktop\Zielordner
Spring Creators Update über Media Creation ToolIn der Eingabeaufforderung das Verzeichnis wechseln
  • Nun kopiert man folgenden Befehl in die Eingabeaufforderung:
    MediaCreationTool.exe /Selfhost
    und bestätigt per Enter. "Selfhost" ist der oben erwähnte Schalter, der das Microsoft-Tool anweist unsere eigene Katalog-Datei zu nehmen.
Spring Creators Update über Media Creation ToolMediaCreationTool.exe /Selfhost ausführen
  • Nach der Bestätigung der Lizenzbedingungen kann man wählen, ob man den PC direkt aktualisieren oder ein Installationsmedium (USB-Stick) erstellen möchte. Danach folgt die Auswahl der Sprache, Architektur und Edition, nach dem Klicken auf "Weiter" wird die zuvor eingestellte Methode durchgeführt.

Spring Creators Update über Media Creation ToolISO oder direktes Update? Spring Creators Update über Media Creation ToolSprache, Edition und Architektur

Wir empfehlen hier den Griff zu einem passenden USB-Stick, das ist im Normalfall die beste Methode. Man kann die ISO aber natürlich auch brennen oder das Upgrade direkt durchführen.

Download Products.cab für das Frühlings-Update Download Media Creation Tool für Windows 10 ISO-Datei

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