Russische Post: 20.000-Dollar-Drohne zerschellt bei Debüt an Hauswand
Nicht nur Amazon experimentiert mit der Lieferung von Paketen per Drohne, auch in Russland arbeitet man an der Zukunft der Luftpost. Im aktuellen Fall landete die russische Post auf dem harten Boden der Realität oder besser gesagt der harten Wand eines Hauses.
Amazons Prime Air hat bereits Ende 2016 die erste kommerzielle Lieferung per Drohne durchgeführt, allerdings kann man die ersten derartigen Zustellungen immer noch als Experiment bezeichnen. Von einem echten kommerziellen Betrieb ist auch der mächtige US-Versandhändler wohl noch Jahre entfernt.
Das Unternehmen aus Seattle ist jedoch nicht das einzige, das solche Versuche durchführt, auch die russische Post möchte den Zug oder besser gesagt Flug nicht verpassen. Man hat auch schon eine eigene Drohne entwickelt (oder entwickeln lassen) und war sich auch selbstsicher, diese der Öffentlichkeit vorzustellen.
Die Nachrichtenagentur Reuters war dabei und durfte zusehen, wie der Stolz der russischen Post ihren Jungfernflug absolvierte. Das 20.000 Dollar teure Fluggefährt sollte das erste Päckchen ausliefern, als Schauplatz dieses geplanten Meilensteins wurde die sibirische Stadt Ulan-Ude auserwählt. Ziel war ein Nachbar-Städtchen, die Post wollte hier eine neue Möglichkeit finden, wie man in der dünn besiedelten Region Waren zu Kunden transportieren kann - was aller Häme zum Trotz ein sicherlich sinnvolles Unterfangen ist.
Die russische Post distanzierte sich aber schnell von dem Versuch und meinte, dass man bei diesem Jungfernflug nur "Gast" gewesen und ein Unternehmen namens Rudron/Expeditor 3M dafür verantwortlich sei. Als Grund für den Absturz nannten die Verantwortlichen den Umstand, dass es in der Testgegend mehr als 100 WLAN-Netzwerke gebe und das den Flug gestört habe.
Das Unternehmen aus Seattle ist jedoch nicht das einzige, das solche Versuche durchführt, auch die russische Post möchte den Zug oder besser gesagt Flug nicht verpassen. Man hat auch schon eine eigene Drohne entwickelt (oder entwickeln lassen) und war sich auch selbstsicher, diese der Öffentlichkeit vorzustellen.
Die Nachrichtenagentur Reuters war dabei und durfte zusehen, wie der Stolz der russischen Post ihren Jungfernflug absolvierte. Das 20.000 Dollar teure Fluggefährt sollte das erste Päckchen ausliefern, als Schauplatz dieses geplanten Meilensteins wurde die sibirische Stadt Ulan-Ude auserwählt. Ziel war ein Nachbar-Städtchen, die Post wollte hier eine neue Möglichkeit finden, wie man in der dünn besiedelten Region Waren zu Kunden transportieren kann - was aller Häme zum Trotz ein sicherlich sinnvolles Unterfangen ist.
Runter kommen sie immer
Die Drohne hob auch wie geplant ab und schien schon auf dem Weg zum Ziel zu sein. Doch dann geriet das Fluggerät außer Kontrolle, raste zu Boden und zerschellte letztlich an einem Wohnhaus. Das Ganze sieht auch recht spektakulär aus, von der Drohne blieben entsprechend auch nur zahlreiche Trümmer übrig. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.Die russische Post distanzierte sich aber schnell von dem Versuch und meinte, dass man bei diesem Jungfernflug nur "Gast" gewesen und ein Unternehmen namens Rudron/Expeditor 3M dafür verantwortlich sei. Als Grund für den Absturz nannten die Verantwortlichen den Umstand, dass es in der Testgegend mehr als 100 WLAN-Netzwerke gebe und das den Flug gestört habe.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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