Entwickler nicht begeistert:
Google-KI soll Militär-Drohnen aufwerten
Entwickler von Google sollen jetzt dabei helfen, Waffen-Technologien weiterzuentwickeln. Bei diversen Mitarbeitern stößt das nicht gerade auf Begeisterung. Das führte nun soweit, dass interne Mitteilungen an die Medien durchgesteckt wurden und der Internet-Konzern sich zu öffentlichen Stellungnahmen gezwungen sah.
Dem US-Magazin Gizmodo wurden Informationen zugespielt, wonach Google sich an einem Entwicklungs-Projekt des US-Verteidigungsministeriums beteiligen wird. Im Rahmen dessen sollen die bei dem Suchmaschinenkonzern entwickelten KI-Systeme genutzt werden, um militärische Drohnen mit einer besseren Objekterkennung bei der Bildanalyse auszustatten.
Das so genannte "Project Maven" befasst sich mit der automatischen Auswertung der Aufnahmen von Drohnensystemen. Öffentlich wurde dazu bisher noch nichts bekannt, intern soll es aber schon seit mindestens einer Woche Diskussionen unter den Google-Entwicklern geben, inwieweit man überhaupt willens ist, die Entwicklung von Militärtechnologie voranzutreiben, wie es die Vorgesetzten nun offenbar tun wollen.
Bei Google sah man sich nun gezwungen, öffentlich auf die Berichte zu reagieren. Dabei betonte man, dass die Maven-Technologien nicht für den Einsatz im Gefecht vorgesehen seien. Es mag auch durchaus sein, dass es hier nicht darum geht, dass eine Maschine sich selbstständig in den Bildaufnahmen ihrer Kameras ein Ziel aussucht. Die Aufklärungs-Bilder von Drohnen werden letztlich aber ebenso für die Kriegsführung analysiert.
Das so genannte "Project Maven" befasst sich mit der automatischen Auswertung der Aufnahmen von Drohnensystemen. Öffentlich wurde dazu bisher noch nichts bekannt, intern soll es aber schon seit mindestens einer Woche Diskussionen unter den Google-Entwicklern geben, inwieweit man überhaupt willens ist, die Entwicklung von Militärtechnologie voranzutreiben, wie es die Vorgesetzten nun offenbar tun wollen.
Angeblich keine Kampf-Einsätze
So mancher Google-Mitarbeiter soll recht empört auf das Vorhaben reagiert haben, dass die Kompetenz der Entwickler hier nicht zum Einsatz kommen soll, um Nutzern bessere Services bereitzustellen, sondern militärische Überwachungstechnik aufgewertet wird. Hier würden einige grundsätzliche Fragen aufgeworfen, die die Einsatzbereiche des Maschinenlernens betreffen. Es geht also nicht nur um die persönliche Haltung zu militärischen Projekten, sondern um die ethischen Probleme einer militärischen KI-Nutzung überhaupt.Bei Google sah man sich nun gezwungen, öffentlich auf die Berichte zu reagieren. Dabei betonte man, dass die Maven-Technologien nicht für den Einsatz im Gefecht vorgesehen seien. Es mag auch durchaus sein, dass es hier nicht darum geht, dass eine Maschine sich selbstständig in den Bildaufnahmen ihrer Kameras ein Ziel aussucht. Die Aufklärungs-Bilder von Drohnen werden letztlich aber ebenso für die Kriegsführung analysiert.
Bildanalyse ist zentrale KI-Anwendung:
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Christian Kahle
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