Die Post rüstet ab: Paketkästen werden eingestellt, PostBot kommt nicht
Die Deutsche Post hat in der letzten Zeit verschiedene neue Ideen getestet, mit denen insbesondere die Paketzustellung verbessert werden sollte. Inzwischen sind diese im Wesentlichen gescheitert. Die Paketkästen für private Häuser werden deshalb wieder abgeschafft und der so genannte "Postbot" wird gar nicht erst eingeführt.
PostBot: Funktioniert, ist aber zu teuer
Die Paketkästen sollten im Grunde ähnlich funktionieren wie Briefkästen und vor allem dafür sorgen, dass die zahlreichen Warensendungen der Online-Shops auch dann zugestellt werden können, wenn die Empfänger nicht zuhause sind. Angesichts der ständigen Klagen darüber, dass die Sendungen von - natürlich viel zu weit entfernten - Post-Filialen abgeholt werden müssen, hielt man das für eine ziemlich clevere Idee.
Doch letztlich waren die Verbraucher auch nicht wirklich bereit, sich darum zu kümmern, dass sie einen Paketkasten bekommen. "Der Bedarf war deutlich geringer, als wir das erwartet haben", zitierte der Berliner Tagesspiegel jetzt den Post-Chef Frank Appel. Daher stelle man das ganze Angebot jetzt wieder ein. Man wolle sich aber etwas Neues überlegen.
Der Mittelweg zwischen Zustellung an der Wohnungstür und dem Abholen in der Filiale sind die Packstationen. Diese bewähren sich inzwischen schon seit vielen Jahren. 3500 Stück werden inzwischen Bundesweit betrieben. Die Post will das Netzwerk nach Angaben des Konzernchefs auch in Zukunft immer weiter ausbauen. Das größte Problem bestehe hier aber darin, geeignete Standplätze zu finden.
Gar nicht erst einführen will das Unternehmen hingegen die Möglichkeit, Pakete durch den Postboten einfach hinter der Wohnungstür abstellen zu lassen. Diese Option nutzt beispielsweise Amazon in den USA in Verbindung mit einem elektronischen Verschlusssystem für den Hauseingang. Bei der Post wurden durchaus auch schon entsprechende Tests durchgeführt, allerdings zweifelt Appel an, dass es hierzulande hinreichend viele Verbraucher geben würde, die zu solch einem Schritt bereit wären.
Siehe auch: Deutsche Post ist extrem stark von Amazon abhängig geworden
PostBot: Funktioniert, ist aber zu teuer
Die Paketkästen sollten im Grunde ähnlich funktionieren wie Briefkästen und vor allem dafür sorgen, dass die zahlreichen Warensendungen der Online-Shops auch dann zugestellt werden können, wenn die Empfänger nicht zuhause sind. Angesichts der ständigen Klagen darüber, dass die Sendungen von - natürlich viel zu weit entfernten - Post-Filialen abgeholt werden müssen, hielt man das für eine ziemlich clevere Idee.
Doch letztlich waren die Verbraucher auch nicht wirklich bereit, sich darum zu kümmern, dass sie einen Paketkasten bekommen. "Der Bedarf war deutlich geringer, als wir das erwartet haben", zitierte der Berliner Tagesspiegel jetzt den Post-Chef Frank Appel. Daher stelle man das ganze Angebot jetzt wieder ein. Man wolle sich aber etwas Neues überlegen.
Der Mittelweg zwischen Zustellung an der Wohnungstür und dem Abholen in der Filiale sind die Packstationen. Diese bewähren sich inzwischen schon seit vielen Jahren. 3500 Stück werden inzwischen Bundesweit betrieben. Die Post will das Netzwerk nach Angaben des Konzernchefs auch in Zukunft immer weiter ausbauen. Das größte Problem bestehe hier aber darin, geeignete Standplätze zu finden.
Robotik ist zu teuer
Eine weitere Idee, die man zur Verbesserung der Paketzustellung hatte, waren die so genannten Postbots. Diese sollten den normalen Postboten autonom begleiten und deutlich mehr Transportkapazitäten bereitstellen, als diesem normalerweise zur Verfügung stehen. Technisch habe das laut Appel auch gut funktioniert. "Aber die Geräte sind heute noch zu teuer", sagte er.Gar nicht erst einführen will das Unternehmen hingegen die Möglichkeit, Pakete durch den Postboten einfach hinter der Wohnungstür abstellen zu lassen. Diese Option nutzt beispielsweise Amazon in den USA in Verbindung mit einem elektronischen Verschlusssystem für den Hauseingang. Bei der Post wurden durchaus auch schon entsprechende Tests durchgeführt, allerdings zweifelt Appel an, dass es hierzulande hinreichend viele Verbraucher geben würde, die zu solch einem Schritt bereit wären.
Siehe auch: Deutsche Post ist extrem stark von Amazon abhängig geworden
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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