Keeper: Passwort-Manager mit Schwachstelle in Windows 10 integriert
In den vergangenen Tagen tauchte nach einer Neuinstallation des Betriebssystems Windows 10 die integrierte App Keeper auf. Hierbei handelt es sich um einen Passwort-Manager, welcher allerdings über einen Zeitraum von acht Tagen mit einem kritischen Fehler ausgeliefert wurde. Das Problem wurde inzwischen vollständig behoben.
Der bei Google beschäftigte Sicherheitsforscher Tavis Ormandy hatte herausgefunden, dass die ausgelieferte Version von Keeper über eine Schwachstelle verfügt, welche Angreifern die Möglichkeit gibt, die Passwörter des Nutzers zu stehlen. Schon vor einigen Monaten wurde ein ähnlicher Fehler in der Anwendung gefunden. Den Entwicklern der App wurde eine Frist von lediglich 90 Tagen gesetzt, bevor Details zu dem Fehler veröffentlicht werden.
Warum die fehlerhafte Anwendung an die Nutzer ausgeliefert wurde, obwohl Microsoft diese zuvor geprüft hatte, ist derzeit noch unbekannt. Das Redmonder Unternehmen hatte sich hierzu nicht offiziell geäußert. Grundsätzlich lassen sich vorinstallierte Apps über das Startmenü wieder deinstallieren. Dies können wir empfehlen, sofern es sich um Anwendungen handelt, welche der Nutzer als unerwünscht oder unnötig wahrnimmt.
Der Fehler wurde behoben
Daraufhin hat Keeper auf das Problem reagiert und ein neues Update bereitgestellt, welches die Versionsnummer auf 11.4.4 anhebt. Alle Nutzer sollten jetzt prüfen, ob die Aktualisierung schon auf dem eigenen Rechner installiert wurde. Alternativ lässt sich die Version auch auf der Downloadseite von Keeper herunterladen. Laut Arstechnica sollen Nutzer unter Windows 10 dennoch zu keinem Zeitpunkt verwundbar gewesen sein, sofern diese ihre Passwörter tatsächlich in der integrierten Erweiterung gespeichert haben.Warum die fehlerhafte Anwendung an die Nutzer ausgeliefert wurde, obwohl Microsoft diese zuvor geprüft hatte, ist derzeit noch unbekannt. Das Redmonder Unternehmen hatte sich hierzu nicht offiziell geäußert. Grundsätzlich lassen sich vorinstallierte Apps über das Startmenü wieder deinstallieren. Dies können wir empfehlen, sofern es sich um Anwendungen handelt, welche der Nutzer als unerwünscht oder unnötig wahrnimmt.
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