Meltdown & Spectre: Neues zu den gravierenden Sicherheitslücken
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Was sind Meltdown und Spectre?
Meltdown und Spectre sind zwei schwere Sicherheitslücken, für die ein großer Teil der Mikroprozessoren in Computern, Smartphones, Tablets und Servern anfällig ist. Angreifer können über die Schwachstellen auf Daten im Speicher zugreifen und so sensible Daten auslesen. Bekannt wurden beide Sicherheitslücken am 3. Januar 2018, Experten hatten sie jedoch bereits Monate zuvor entdeckt.
Aktuelle Prozessoren weisen einzelnen Programmen bestimmte Speicherbereiche zu, außerhalb derer sie nicht auf fremde Daten zugreifen können. Die Schwachstellen umgehen diese Einschränkung unbemerkt, sodass Angreifer eigentlich geschützte Daten abgreifen können. Über manipulierte Programme oder Webseiten lassen sich so theoretisch Passwörter auslesen.
Von Meltdown sind nahezu alle Intel-Prozessoren seit 1995 betroffen, Spectre lässt sich neben Intel-CPUs auch auf Chips von AMD und ARM ausnutzen. Ob die Schwachstellen bereits vor ihrem allgemeinen Bekanntwerden missbraucht wurden, ist nicht bekannt und nur schwer nachweisbar. Seit der Entdeckung sind für viele betroffene Produkte entsprechende Sicherheitsupdates erschienen.