Google sucht nicht mehr per Domain-Änderung in anderen Ländern
Google schafft die Möglichkeit zur Anzeige von lokalisierten Suchergebnissen für ein bestimmtes Land durch die Änderung der Domain-Endung ab. Wer also bisher zum Beispiel versuchte, durch die Änderung von Google.de zu Google.com bessere Ergebnisse für eine bestimmte Anfrage aus den USA zu bekommen, kann diesen einfachen Weg nun nicht mehr nutzen.
Der Suchmaschinenbetreiber will künftig lieber voll und ganz auf eine Anpassung der Suchergebnisse über den jeweiligen Standort des Nutzers setzen, wie es bisher ohnehin schon der Fall war. Dabei werden dann auch nur noch ausschließlich die entsprechend angepassten Ergebnisse angezeigt, egal welche Domain-Endung der Anwender eingibt, um die Google-Suche zu erreichen. Wer also in Berlin auf Google.ru zugreift, bekommt dennoch nur deutsche Ergebnisse geliefert.
Google begründet den Schritt mit der wachsenden Relevanz von ortsbezogenen Suchergebnissen. Jede fünfte Anfrage beziehe sich heute statistisch gesehen auf die Umgebung des Standorts des Nutzers, so dass man es für wichtig halte, genau diese Nachfrage künftig noch besser zu bedienen, erklärte der Internetgigant. Man richtet sich mit der Umstellung wohl vor allem an Reisende, denen auch bei Besuchen in anderen Ländern relevante, lokalbezogene Ergebnisse geboten werden sollen.
Bisher war es oft so, dass man bei einem Auslandsaufenthalt auf seinen privat genutzten Geräten mit Google-Konto noch immer Ergebnisse aus dem Heimatland erhielt, weil man zum Beispiel einfach die deutsche Google-Website als Startseite eingestellt hatte. Künftig wird also nun automatisch auf ortsrelevante Ergebnisse umgestellt, egal welche Sprache der Nutzer auf seinem Gerät nutzt oder wo er sich vorher aufhielt.
Man kann über die Einstellungen für die Google-Suche, die bei Desktop-Browsern im Menü rechts oben und bei Mobilgeräten am unteren Ende der Suchseite zu finden sind, einen anderen Standort festlegen.
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Google begründet den Schritt mit der wachsenden Relevanz von ortsbezogenen Suchergebnissen. Jede fünfte Anfrage beziehe sich heute statistisch gesehen auf die Umgebung des Standorts des Nutzers, so dass man es für wichtig halte, genau diese Nachfrage künftig noch besser zu bedienen, erklärte der Internetgigant. Man richtet sich mit der Umstellung wohl vor allem an Reisende, denen auch bei Besuchen in anderen Ländern relevante, lokalbezogene Ergebnisse geboten werden sollen.
Bisher war es oft so, dass man bei einem Auslandsaufenthalt auf seinen privat genutzten Geräten mit Google-Konto noch immer Ergebnisse aus dem Heimatland erhielt, weil man zum Beispiel einfach die deutsche Google-Website als Startseite eingestellt hatte. Künftig wird also nun automatisch auf ortsrelevante Ergebnisse umgestellt, egal welche Sprache der Nutzer auf seinem Gerät nutzt oder wo er sich vorher aufhielt.
Hintertür dennoch vorhanden
Kehrt man dann nachhause zurück, werden in Deutschland auch wieder deutsche Resultate geliefert. Google zufolge hat die Änderung keine Auswirkungen auf das sogenannte "Recht auf Vergessen" in der EU. Zwar bietet die automatische Umstellung der Suchergebnisse auf den Aufenthaltsort des Nutzers - der per GPS, IP oder ähnlichem ermittelt wird - viele Vorteile, doch in manchen Fällen will man grundsätzlich ausländische Suchergebnisse erhalten. Für diesen Fall hält Google eine Hintertür offen.Man kann über die Einstellungen für die Google-Suche, die bei Desktop-Browsern im Menü rechts oben und bei Mobilgeräten am unteren Ende der Suchseite zu finden sind, einen anderen Standort festlegen.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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