Microsoft konzentriert Bing-Suche auf PCs, da Siri jetzt mit Google sucht
Im Web fristet Microsofts Suchmaschine Bing bekanntermaßen seit langem ein Schattendasein hinter Google. Nachdem nun auch der wichtige Partner Apple verkündete, dass sein Sprachassistent Siri künftig meist mit Google suchen soll, will sich Microsoft-Boss Satya Nadella dennoch nicht geschlagen geben. Es gebe noch reichlich Potenzial.
Wo er dieses Potenzial sieht, verriet Nadella gestern im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters. Bing sei ein "großes Geschäft" mit hohen zweistelligen Wachstumsraten, betonte der Manager zu allererst. Man sehe bedeutsame Wachstumschancen, selbst im Bereich der PCs. Offenbar will Nadella also künftig die Bing-Suche noch stärker auf Windows-PCs in den Vordergrund rücken, um so ihre Nutzerzahlen zu steigern.
Siehe auch: Microsoft-Suche fliegt raus: Apple ersetzt Bing auf iOS & Mac mit Google
Genaue Angaben darüber, wie dies gelingen soll, machte der Microsoft-CEO zunächst nicht. Zuvor hatte Apple verkündet, dass man künftig die normalen Suchanfragen des Sprachassistenten Siri nicht mehr über Bing abwickeln wolle. Stattdessen wird Siri auf iOS künftig mit Hilfe der Suchtechnologien von Google arbeiten. Auch auf dem Mac soll Bing ersetzt werden, so dass die Nutzer über Spotlight künftig Resultate von Google und nicht mehr von Bing erhalten.
Bing spielt unter Windows 10 auf PCs bisher eher eine untergeordnete Rolle. So liefert die Windows-eigene Suche zwar lokale Ergebnisse, greift aber nicht grundsätzlich Resultate aus dem Web ab. Nur wenn der Microsoft-eigene Sprachassistent Cortana aktiv ist, holt dieser auch Ergebnisse aus dem Internet und nutzt dabei natürlich die Infrastruktur von Bing.
Microsofts Suchplattform kam seit 2013 als Suchmaschine von Apples Siri zum Einsatz und belegt in den USA derzeit den zweiten Platz hinter Google, wenn es um die Marktanteile im Bereich der Websuche geht. Bing liefert auch die Ergebnisse für die Yahoo-Suche und wird auch von dem Online-Handelskonzern Amazon verwendet, um Suchanfragen abzuwickeln, die dessen Sprachassistent Alexa auf diversen Plattformen liefert.
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Genaue Angaben darüber, wie dies gelingen soll, machte der Microsoft-CEO zunächst nicht. Zuvor hatte Apple verkündet, dass man künftig die normalen Suchanfragen des Sprachassistenten Siri nicht mehr über Bing abwickeln wolle. Stattdessen wird Siri auf iOS künftig mit Hilfe der Suchtechnologien von Google arbeiten. Auch auf dem Mac soll Bing ersetzt werden, so dass die Nutzer über Spotlight künftig Resultate von Google und nicht mehr von Bing erhalten.
Bing spielt unter Windows 10 auf PCs bisher eher eine untergeordnete Rolle. So liefert die Windows-eigene Suche zwar lokale Ergebnisse, greift aber nicht grundsätzlich Resultate aus dem Web ab. Nur wenn der Microsoft-eigene Sprachassistent Cortana aktiv ist, holt dieser auch Ergebnisse aus dem Internet und nutzt dabei natürlich die Infrastruktur von Bing.
Microsofts Suchplattform kam seit 2013 als Suchmaschine von Apples Siri zum Einsatz und belegt in den USA derzeit den zweiten Platz hinter Google, wenn es um die Marktanteile im Bereich der Websuche geht. Bing liefert auch die Ergebnisse für die Yahoo-Suche und wird auch von dem Online-Handelskonzern Amazon verwendet, um Suchanfragen abzuwickeln, die dessen Sprachassistent Alexa auf diversen Plattformen liefert.
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