Werte teils halbiert: Bitcoin & Co. erleben massive Kurseinbrüche
Die Wechselkurse diverser Kryptowährungen befinden sich in freiem Fall. Das Leitsystem Bitcoin war binnen der letzten zwölf Monate immer stärker im Wert gestiegen und ist nun binnen Tagen um mehr als ein Drittel abgestürzt. Der Grund liegt wahrscheinlich bei Vorfällen in China.
Die in China ansässige BTC China, eine der größten Börsen für Kryptowährungen, hatte gestern ihren Betrieb eingestellt. Das sorgte bereits für massive Verluste. Nun hat aber auch der Konkurrent ViaBTC angekündigt, die Dienste gegen Ende dieses Monats zu stoppen und die Pforten zu schließen. Das sorgte erneut für ordentlich Unruhe und weitere Verluste.
Erst vor einigen Tagen kletterte der Kurs auf neue Rekordwerte und man musste um die 5.000 Dollar hinlegen, um einen ganzen Bitcoin zu bekommen. Und nun ist der Wert zeitweise unter die 3.000-Dollar-Marke gerutscht - wohl weil angesichts der Börsenschließungen zahlreiche Besitzer der Währungseinheiten versuchen, diese noch in echtes Geld umgetauscht zu bekommen.
Aber auch bei den anderen nennenswerten Systemen sah es nicht anders aus. Neben Bitcoin schafften es lediglich Ripple und Dash seit gestern weniger als 20 Prozent im Wert zu verlieren. Alle anderen von den zehn größten Währungsmodellen stürzten weitaus stärker ab. Litecoin und Ethereum Classic gaben binnen nur eines Tages sogar um über 30 Prozent nach. Besitzern entsprechender Währungseinheiten wird nun kaum etwas anderes übrig bleiben, als möglichst Geduld zu haben und darauf zu hoffen, dass irgendwann wieder bessere Zeiten kommen. Es könnte sich sogar lohnen, jetzt in die Systeme zu investieren. Das birgt aber in jedem Fall auch das Risiko, dass ein kritischer Punkt überschritten wird und die Werte sich nie wieder erholen.
Erst vor einigen Tagen kletterte der Kurs auf neue Rekordwerte und man musste um die 5.000 Dollar hinlegen, um einen ganzen Bitcoin zu bekommen. Und nun ist der Wert zeitweise unter die 3.000-Dollar-Marke gerutscht - wohl weil angesichts der Börsenschließungen zahlreiche Besitzer der Währungseinheiten versuchen, diese noch in echtes Geld umgetauscht zu bekommen.
Ethereum noch stärker betroffen
Noch stärker waren die Verluste beim Bitcoin-Konkurrenten Ethereum. Die zweitwichtigste Kryptowährung ist kürzlich noch zu einem Kurs von fast 400 Dollar gehandelt worden und stürzte um die Hälfte auf unter 200 Dollar ab.Aber auch bei den anderen nennenswerten Systemen sah es nicht anders aus. Neben Bitcoin schafften es lediglich Ripple und Dash seit gestern weniger als 20 Prozent im Wert zu verlieren. Alle anderen von den zehn größten Währungsmodellen stürzten weitaus stärker ab. Litecoin und Ethereum Classic gaben binnen nur eines Tages sogar um über 30 Prozent nach. Besitzern entsprechender Währungseinheiten wird nun kaum etwas anderes übrig bleiben, als möglichst Geduld zu haben und darauf zu hoffen, dass irgendwann wieder bessere Zeiten kommen. Es könnte sich sogar lohnen, jetzt in die Systeme zu investieren. Das birgt aber in jedem Fall auch das Risiko, dass ein kritischer Punkt überschritten wird und die Werte sich nie wieder erholen.
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Christian Kahle
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