Neuer Rekord: Millionenfach berechnen gekaperte PCs Bitcoin & Co.
Das Mining von Einheiten der diversen Krypto-Währungen kann lukrative Werte quasi aus dem Nichts entstehen lassen. Es genügt Rechenleistung und manchmal auch ein wenig Glück. Und vor allem eine Idee, wie man das Energieproblem in den Griff bekommen kann.
Infografik: Die Top 10 der Kryptowährungen
Denn um in den großen Kryptowährungen wie Bitcoin noch neue Einheiten zu errechnen, bedarf es inzwischen ziemlich großer Rechenleistungen - und die dafür eingesetzten Prozessoren fressen ordentlich Energie. Daher wird das Mining inzwischen vielfach in Entwicklungsländern betrieben, wo das Verhältnis zu den örtlichen Stromkosten günstiger ist - oder man lässt die Rechnung komplett von anderen zahlen.
Laut aktuellen Daten des russischen Security-Unternehmens Kaspersky werden in diesem Jahr wieder neue Rekorde bei der Zahl von Rechnern erreicht, die Kriminelle nur zu dem Zweck des Minings gekapert haben. In diesem Jahr haben die Sicherheitsforscher bereits 1,65 Millionen Rechner ausfindig gemacht, die dafür übernommen wurden. Über das gesamte letzte Jahr hinweg kamen 1,8 Millionen Systeme zusammen - und es ist kaum zu erwarten, dass die übrigen fast vier Monate nicht noch einiges passiert.
Wie viele virtuelle Geldeinheiten mit den insgesamt gekaperten Rechnern generiert wurden, ist nicht näher bekannt. Lohnenswert ist der Einsatz aber allemal. In der digitalen Geldbörse des Betreibers eines entsprechenden Botnetzes fanden sich immerhin Währungseinheiten zu einem Gegenwert von über 200.000 Dollar wieder.
Infografik: Die Top 10 der Kryptowährungen
Denn um in den großen Kryptowährungen wie Bitcoin noch neue Einheiten zu errechnen, bedarf es inzwischen ziemlich großer Rechenleistungen - und die dafür eingesetzten Prozessoren fressen ordentlich Energie. Daher wird das Mining inzwischen vielfach in Entwicklungsländern betrieben, wo das Verhältnis zu den örtlichen Stromkosten günstiger ist - oder man lässt die Rechnung komplett von anderen zahlen.
Laut aktuellen Daten des russischen Security-Unternehmens Kaspersky werden in diesem Jahr wieder neue Rekorde bei der Zahl von Rechnern erreicht, die Kriminelle nur zu dem Zweck des Minings gekapert haben. In diesem Jahr haben die Sicherheitsforscher bereits 1,65 Millionen Rechner ausfindig gemacht, die dafür übernommen wurden. Über das gesamte letzte Jahr hinweg kamen 1,8 Millionen Systeme zusammen - und es ist kaum zu erwarten, dass die übrigen fast vier Monate nicht noch einiges passiert.
Auch Server gekapert
Betroffen sind bei weitem nicht nur privat genutzte Rechner - diese sind für die Täter auch nur bedingt lukrativ, da sie oft nur recht begrenzte Rechenleistungen bringen. Die Kaspersky-Forscher fanden auch schon diverse Server in Firmennetzen, die für das Mining missbraucht werden. Die Folge ist in den meisten Fällen eine reduzierte Leistung der betroffenen Systeme und ein deutlich erhöhter Stromverbrauch. Einige Malwares bringen aber noch zusätzliche Funktionen mit und spionieren beispielsweise die Nutzer aus.Wie viele virtuelle Geldeinheiten mit den insgesamt gekaperten Rechnern generiert wurden, ist nicht näher bekannt. Lohnenswert ist der Einsatz aber allemal. In der digitalen Geldbörse des Betreibers eines entsprechenden Botnetzes fanden sich immerhin Währungseinheiten zu einem Gegenwert von über 200.000 Dollar wieder.
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