Nach China-Verbot: Bitcoin legt nach Minicrash 1000$-Rally hin

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Der durch ein Verbot von Bitcoin-Handelsplätzen in China ausgelöste Crash letzte Woche ist vorerst vorbei. Nach einem drastischen Kursrutsch von mehr als einem Drittel beim Dollarkurs der Kryptowährung, hat sich diese inzwischen wieder deutlich erholt. Chinas Führung hatte eine Schließung der in Peking ansässigen Börsen für Kryptowährungen wie Bitcoin angeordnet und dadurch den Kursrutsch ausgelöst. Nach der Order müssen die Betreiber den Handel sofort einstellen und bis Mittwoch dieser Woche einen Plan vorlegen, wie Kunden das bei den Plattformen hinterlegte Geld ohne Risiko abbuchen können.
Infografik: Die Top 10 der KryptowährungenDie Top 10 der Kryptowährungen

Chinas wichtigste Börsen schließen

Betroffen von der Schließung sind etwa die um­satz­star­ke Börse BTC China sowie die Han­dels­plät­ze ViaBTC, YoBTC, Yunbi OKCoin und Huobi. Die Schließung hat drastische Aus­wir­kun­gen auf den globalen Markt für die Kryp­to­wäh­rung. Der Bitcoin-Dollar-Kurs war laut Bitstamp von 4172 Dollar am Dienstag auf zwischenzeitlich 2972 Dollar eingebrochen. An­fang September hatte der Bitcoin-Kurs noch bei knapp 5000 Dollar gelegen. Am Montag legte der Bitcoin-Kurs aber wieder sehr stark zu und überschritt wieder die Schwelle von 4000 Dollar.

Wie verschiedene Medien berichten, ist das Verbot der bedeutenden Bitcoin-Handelsplätze in Peking nur der erste Schritt und die Staats­füh­rung plane den Handel mit Kryptowährungen komplett zu verbieten. Li Lihui, der Vertreter des chinesischen Branchenverbands der Internet-Finanzwirtschaft und ehemaliger Chef der Bank of China, warnte am Freitag vor dem kriminellen Potential von Kryp­to­wäh­run­gen, da diese leicht für illegale Aktivitäten genutzt werden könnten.

Wackeliger Boom bei Bitcoin und Co.

Als erste wirkliche Kryptowährung ist Bitcoin auch am bekanntesten. Mittlerweile gibt es aber auch viele Alternativen wie etwa Ethereum, die ebenfalls von vielen Regulierungsbehörden mit Argusaugen beobachtet werden. In fast allen Ländern liegt das Geldmonopol bei der Zen­tral­bank, die alleine das Recht zur Ge­neh­mi­gung und Ausgabe von Banknoten und Münzen hält.

Streng genommen handelt es sich bei Kryp­towährungen deshalb auch nicht um wirk­liche Währungen, sondern eher bislang von den Behörden tolerierte Tauschmittel im Grau­bereich. In China ist dieses Zusehen beim Bitcoin-Boom jetzt also vorbei. Bitcoins wird es in China aber natürlich auch weiterhin geben. Der so wichtige Umtausch in andere Währungen ist für Chinesen aber ab sofort sehr kompliziert geworden. Bitcoin, Cover, Bericht, Bitcoin Erfinder, Newsweek Bitcoin, Cover, Bericht, Bitcoin Erfinder, Newsweek Newsweek
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