Microsoft unterstützt Klage gegen Trumps Einwanderungsdekret
Der neue US-Präsident Donald Trump hält die USA und den Rest der Welt in Atem. Vor allem sein von Experten, Gegnern und auch Parteifreunden als wenig durchdacht bezeichnetes Einwanderungsdekret sorgt für Unruhe und Proteste. Und das nicht nur in der Bevölkerung, sondern auch der Wirtschaft, allen voran bei den IT-Firmen.
Die Anordnung des US-Präsidenten, die Einwanderung aus sieben großteils muslimischen Staaten ganz oder teilweise zu stoppen, hat in den USA zahlreiche Proteste ausgelöst. Viele US-Amerikaner kritisieren, dass das unmoralisch und diskriminierend sei. Bei den IT-Konzernen, die zumeist im liberalen Westen des Landes sitzen, teilt man diese Argumente, für sie kommen aber auch wirtschaftliche dazu. Denn das Technik-Geschäft ist wie kaum ein anderes international, dringend benötigte Fachkräfte werden dort rekrutiert, wo man sie finden kann, Religion und Rasse spielen keine Rolle.
Der Versandhändler hat seinen Sitz in Seattle, das Online-Reisebüro im benachbarten Bellevue. Und wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, stellt sich nun mit Microsoft ein weiteres Schwergewicht aus dem Großraum Seattle hinter die Klage Fergusons.
Der Redmonder Konzern ließ über seinen Sprecher Pete Wootton ausrichten, dass man die Klage unterstütze und Informationen zu den Folgen des Trump-Dekrets liefern werde. Microsoft teilte auch mit, dass man "gerne" auch vor Gericht als Zeuge auftreten werde, wenn nötig.
Dass sich der Konzern gegen Trump stellt, überrascht nicht: Der Konzern hat bereits am Wochenende Trumps Dekret zu spüren bekommen, da mehr als 70 Microsoft-Mitarbeiter von den neuen Einreisebestimmungen betroffen waren und sind.
Siehe auch: Auch Microsoft-Mitarbeiter von Einreiseverbot in die USA betroffen *Update*
Washington klagt Washington DC
Im US-Bundesstaat Washington hat Generalstaatsanwalt Bob Ferguson eine Klage gegen das Trump-Dekret eingereicht, da dieses "unamerikanisch und ungesetzlich" sei. Die Klage führt auch schwerwiegende Folgen für die Wirtschaft des Bundesstaates und des gesamten Landes an, als Kronzeugen werden in der Klage die beiden IT-Riesen Amazon und Expedia angegeben.Der Versandhändler hat seinen Sitz in Seattle, das Online-Reisebüro im benachbarten Bellevue. Und wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, stellt sich nun mit Microsoft ein weiteres Schwergewicht aus dem Großraum Seattle hinter die Klage Fergusons.
Der Redmonder Konzern ließ über seinen Sprecher Pete Wootton ausrichten, dass man die Klage unterstütze und Informationen zu den Folgen des Trump-Dekrets liefern werde. Microsoft teilte auch mit, dass man "gerne" auch vor Gericht als Zeuge auftreten werde, wenn nötig.
Dass sich der Konzern gegen Trump stellt, überrascht nicht: Der Konzern hat bereits am Wochenende Trumps Dekret zu spüren bekommen, da mehr als 70 Microsoft-Mitarbeiter von den neuen Einreisebestimmungen betroffen waren und sind.
Siehe auch: Auch Microsoft-Mitarbeiter von Einreiseverbot in die USA betroffen *Update*
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