Trump und Sicherheit: Präsidenten-Account mit Google-Mail gekoppelt
Donald Trump scheint keinen großen Wert auf Sicherheit zu legen. Dies trifft zumindest dann zu, wenn man sein Verhalten in Bezug auf den Kurznachrichtendienst Twitter genauer unter die Lupe nimmt. Auch der offizielle Präsidenten-Account wies Sicherheitsmängel auf.
Darüber hat BGR berichtet. Nachdem Donald Trump am vergangenen Freitag offiziell zum Präsidenten der Vereinigten Staaten vereidigt wurde, hat dieser den zuvor unter dem Besitz von Barack Obama geführten Twitter-Account @POTUS (President of the United States) übernommen. Einem Tweet eines Nutzers zufolge zeigte sich hier jedoch eine schwerwiegende Sicherheitslücke: Das Twitter-Konto war mit einer E-Mail-Adresse verknüpft, welche von Googles Mail-Dienst bereitgestellt wird.
Um ein Twitter-Konto übernehmen zu können, muss lediglich Kontrolle über die hiermit verknüpfte E-Mail erlangt werden, mit welcher sich das Passwort wiederherstellen lässt. Gerade eine für jeden verfügbare Google-Mail-Adresse gilt als nicht besonders sicher. Ein potentieller Angreifer könnte somit die Kontrolle über einen der vermutlich einflussreichsten Twitter-Kanäle der Welt gelangen und Folgen großen Ausmaßes verursachen.
Um ein Twitter-Konto übernehmen zu können, muss lediglich Kontrolle über die hiermit verknüpfte E-Mail erlangt werden, mit welcher sich das Passwort wiederherstellen lässt. Gerade eine für jeden verfügbare Google-Mail-Adresse gilt als nicht besonders sicher. Ein potentieller Angreifer könnte somit die Kontrolle über einen der vermutlich einflussreichsten Twitter-Kanäle der Welt gelangen und Folgen großen Ausmaßes verursachen.
Trump nutzt offenbar ein Galaxy S3
Inzwischen ist das Problem zwar behoben worden - dennoch verletzt der US-Präsident auch zum jetzigen Zeitpunkt noch einige Sicherheitsrichtlinien: Erst heute Vormittag wurde bekannt, dass Donald Trump offenbar ein völlig unsicheres Samsung Galaxy S3 verwendet, um weiterhin auf Twitter aktiv bleiben zu können. Der Secret Service hat dem Präsidenten zwar ein abhörsicheres Spezialgerät zur Verfügung gestellt, allerdings scheint dieses ohne Twitter-App auskommen zu müssen. Das Samsung Galaxy S3 erschien im Jahr 2012 und die veraltete Firmware enthält viele Sicherheits-Patches gegen potentielle Bedrohungen nicht.
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