US-Präsident Trump twittert wohl über ein völlig unsicheres Galaxy S3
US-Präsident Donald Trump liebt Twitter, das ist alles andere als ein Geheimnis. Seinen Beratern bereitet das aber schon lange Kopfzerbrechen, auch wenn die befürchteten Folgen für seine Wahl zum Präsidenten ausgeblieben sind und Trump trotz zahlreicher umstrittener Tweets gewonnen hat. Doch Trumps Twitter-Begeisterung könnte zu einem nationalen Sicherheitsproblem werden.
Es steht Trump natürlich frei, selbst zu entscheiden, ob und wie häufig er den Kurznachrichtendienst nutzt. Problematisch wird die Angelegenheit aber dadurch, dass der US-Präsident sich offenbar weigert, sein privates Android-Smartphone abzugeben. So berichtet die New York Times (NYT), dass Trump nach wie vor mit großer Begeisterung twittert. Allerdings macht er das von seinem "alten ungesicherten Android-Smartphone, unter den Protesten einiger seiner Berater", so die NYT.
Das dürfte auch dem Secret Service missfallen, denn die Wächter des Präsidenten stellen ihrem Chef ein verschlüsseltes und abhörsicheres, aber funktionell stark eingeschränktes Spezialgerät (ohne Twitter-App) zur Verfügung. Das hat Trump zwar sicherlich auch im Einsatz, sein altes Gerät wurde dem Staatschef aber wohl nicht abgenommen.
Warum die Bauchschmerzen bei Trumps Beratern so groß sind? Beim Privat-Smartphone handelt es sich vermutlich um ein Samsung Galaxy S3, wie Android Central auf Basis mehrerer Fotos herausgefunden hat. Das Gerät wurde 2012 veröffentlicht und ist in Sachen Software alles andere als auf dem neuesten Stand, denn die "aktuellste" Firmware für das Galaxy S3 ist Android 4.3. Dem Gerät fehlen also viele Sicherheits-Patches, entsprechend groß ist die potenzielle Gefahr bzw. die "Chance" für Hacker.
Twitter-Fan
Trump lässt nämlich auch an seinem neuen Wohnsitz mit der Adresse 1600 Pennsylvania Ave NW, Washington, DC 20500 nicht die Finger von seinem privaten Twitter-Account. Er veröffentlicht darüber nach wie vor zahlreiche Beiträge, die er dann teilweise über das offizielle Präsidenten-Konto @POTUS retweetet oder retweeten lässt.Es steht Trump natürlich frei, selbst zu entscheiden, ob und wie häufig er den Kurznachrichtendienst nutzt. Problematisch wird die Angelegenheit aber dadurch, dass der US-Präsident sich offenbar weigert, sein privates Android-Smartphone abzugeben. So berichtet die New York Times (NYT), dass Trump nach wie vor mit großer Begeisterung twittert. Allerdings macht er das von seinem "alten ungesicherten Android-Smartphone, unter den Protesten einiger seiner Berater", so die NYT.
Das dürfte auch dem Secret Service missfallen, denn die Wächter des Präsidenten stellen ihrem Chef ein verschlüsseltes und abhörsicheres, aber funktionell stark eingeschränktes Spezialgerät (ohne Twitter-App) zur Verfügung. Das hat Trump zwar sicherlich auch im Einsatz, sein altes Gerät wurde dem Staatschef aber wohl nicht abgenommen.
Warum die Bauchschmerzen bei Trumps Beratern so groß sind? Beim Privat-Smartphone handelt es sich vermutlich um ein Samsung Galaxy S3, wie Android Central auf Basis mehrerer Fotos herausgefunden hat. Das Gerät wurde 2012 veröffentlicht und ist in Sachen Software alles andere als auf dem neuesten Stand, denn die "aktuellste" Firmware für das Galaxy S3 ist Android 4.3. Dem Gerät fehlen also viele Sicherheits-Patches, entsprechend groß ist die potenzielle Gefahr bzw. die "Chance" für Hacker.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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