Weltwirtschaftsforum: Automatisierung & Co. kosten 5 Millionen Jobs
Das Weltwirtschaftsforum versucht in einer neuen Studie zu ermitteln, wie viele Arbeitsplätze durch Roboter und Automatisierung wegfallen werden. In den nächsten 5 Jahren sollen in den 15 wichtigsten Industrie- und Schwellenländern durch diese Entwicklung demnach 5 Millionen Jobs verschwinden.
Weltwirtschaftsforum Studie: Die Zukunft der Jobs
Wie die Wirtschaftspezialisten in ihrer Untersuchung feststellen, ist damit zu rechnen, dass in den 15 wichtigsten Industrie- und Schwellenländern bis zum Jahr 2020 rund 5.1 Millionen Menschen ihren Arbeitsplätze durch moderne Technologien verlieren werden. Besonders die Bereiche künstliche Intelligenz, Robotik, Nanotechnologie, 3-D-Druck sowie Gen- und Biotechnologie würden in den nächsten 5 Jahren maßgeblich zu einer "weitreichenden Erschütterung" des Arbeitsmarktes beitragen.
Wenig überraschend liefert die Studie dabei Hinweise darauf, dass in den nächsten Jahren vor allem viele Büro- und Verwaltungsangestellte von dem "revolutionären" Wandel betroffen sein werden. Gefährdet seien solche und ähnliche Arbeitsplätze vor allem im Bereich Gesundheit sowie bei Energie- und Finanzdienstleistern. Im Gegensatz dazu würden in den Sektoren Informations- und Kommunikationstechnik sowie in der Medien- und Unterhaltungsbranche im selben Zeitraum am meisten neue Jobs entstehen.
Ein Blick in die nahe Zukunft
Immer wieder bemühen sich Wissenschaftler darum vorauszusagen, wie sich die zunehmende Automatisierung und Verfügbarkeit immer leistungsfähigerer Roboter auf die Arbeitswelt auswirken werden. Laut einer am Montag veröffentlichten Studie mit dem Titel "Die Zukunft der Jobs", rechnet das bekannte Weltwirtschaftsforum damit, dass diese Entwicklung - auch vierte industrielle Revolution oder Industrie 4.0 genannt - in den nächsten Jahren zu einem millionenfachen Jobschwund führen wird.Wie die Wirtschaftspezialisten in ihrer Untersuchung feststellen, ist damit zu rechnen, dass in den 15 wichtigsten Industrie- und Schwellenländern bis zum Jahr 2020 rund 5.1 Millionen Menschen ihren Arbeitsplätze durch moderne Technologien verlieren werden. Besonders die Bereiche künstliche Intelligenz, Robotik, Nanotechnologie, 3-D-Druck sowie Gen- und Biotechnologie würden in den nächsten 5 Jahren maßgeblich zu einer "weitreichenden Erschütterung" des Arbeitsmarktes beitragen.
Wenig überraschend liefert die Studie dabei Hinweise darauf, dass in den nächsten Jahren vor allem viele Büro- und Verwaltungsangestellte von dem "revolutionären" Wandel betroffen sein werden. Gefährdet seien solche und ähnliche Arbeitsplätze vor allem im Bereich Gesundheit sowie bei Energie- und Finanzdienstleistern. Im Gegensatz dazu würden in den Sektoren Informations- und Kommunikationstechnik sowie in der Medien- und Unterhaltungsbranche im selben Zeitraum am meisten neue Jobs entstehen.
Frauen deutlich mehr betroffen
Wie das Weltwirtschaftsforum in einem gesonderten Teil der Studie erläutert, sind Frauen von dieser Entwicklung im Arbeitsmarkt deutlich stärker betroffen als Männer. Dies liegt laut der ausführlichen Analyse zunächst einfach daran, dass in den Bereichen mit dem größten durch Automatisierung & Co. erwarteten Jobabbau meist deutlich mehr weibliche Angestellte beschäftigt werden. Darüber hinaus sind Frauen in Berufszweigen, in denen in den nächsten Jahren ein Arbeitsplatzwachstum erwartet wird, wiederum nur sehr schwach vertreten.
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