Ecovacs Winbot W2S Pro Omni im Test: Fensterputzen wie die Profis
Mit dem Winbot W2S Pro Omni bietet Ecovacs einen Fensterputzroboter an, der insbesondere große, schwer erreichbare Glasflächen weitgehend automatisch reinigen soll. Das 599 Euro teure Modell kombiniert eine mobile Omni-Station mit einem 120-Milliliter-Tank, App-Steuerung und verbesserten Funktionen für die Reinigung von Kanten und Ecken. Unser Kollege Johannes Knapp von NewGadgets hat es ausprobiert.
Zu den wichtigsten Neuerungen gehören TrueEdge 2.0 mit vier Reinigungsbürsten an den Ecken sowie die intelligente Routenplanung WIN-SLAM 4.0. Der Hersteller verspricht damit eine bessere Reinigung bis an den Fensterrahmen und eine zuverlässige Umfahrung von Hindernissen wie Fenstergriffen. Der Tank soll für bis zu 75 m² Glasfläche ausreichen. Drei Düsen verteilen die Reinigungslösung vor dem Gerät auf der Scheibe.
Die Omni-Station dient gleichzeitig als Transportbox, Stromversorgung und Sicherheitsbasis. Neben dem Roboter lassen sich dort Kabel, Netzteil, Reinigungstuch, Sicherheitsseil und Reinigungsflüssigkeit unterbringen. Das Kabel wird nach dem Einsatz per Tastendruck eingezogen. Ein Griff erleichtert den Transport, während ein Saugnapf an der Unterseite für zusätzlichen Halt sorgt. Alternativ lässt sich die Station mit dem beiliegenden Sicherheitsseil befestigen. Der Roboter kann auch direkt über drei Tasten und ein Display an der Station bedient werden.
Vor dem Einsatz muss das Mikrofasertuch angefeuchtet und an der Unterseite befestigt werden. Anschließend wird die Reinigungslösung in den Tank gefüllt. Zur Auswahl stehen unter anderem Schnell-, gründliche und intensive Reinigung sowie spezielle Modi für Kanten, Zonen und einzelne Verschmutzungen. Über die App lässt sich der Winbot zudem manuell steuern und gezielt mit Reinigungslösung versorgen.
Nach dem Einsatz muss der Winbot weiterhin manuell von der Scheibe genommen werden. Auch die Reinigung der Tücher bleibt Handarbeit. Der W2S Pro Omni richtet sich deshalb vor allem an Haushalte mit vielen großen Fenstern, Balkonverglasungen oder schwer zugänglichen Glasfronten. Bei wenigen kleinen Fenstern relativiert sich der Nutzen angesichts des Preises und des verbleibenden manuellen Aufwands. Wer regelmäßig große Flächen reinigen muss, erhält dagegen einen vielseitigen und komfortablen Spezialisten.
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Zu den wichtigsten Neuerungen gehören TrueEdge 2.0 mit vier Reinigungsbürsten an den Ecken sowie die intelligente Routenplanung WIN-SLAM 4.0. Der Hersteller verspricht damit eine bessere Reinigung bis an den Fensterrahmen und eine zuverlässige Umfahrung von Hindernissen wie Fenstergriffen. Der Tank soll für bis zu 75 m² Glasfläche ausreichen. Drei Düsen verteilen die Reinigungslösung vor dem Gerät auf der Scheibe.
Die Omni-Station dient gleichzeitig als Transportbox, Stromversorgung und Sicherheitsbasis. Neben dem Roboter lassen sich dort Kabel, Netzteil, Reinigungstuch, Sicherheitsseil und Reinigungsflüssigkeit unterbringen. Das Kabel wird nach dem Einsatz per Tastendruck eingezogen. Ein Griff erleichtert den Transport, während ein Saugnapf an der Unterseite für zusätzlichen Halt sorgt. Alternativ lässt sich die Station mit dem beiliegenden Sicherheitsseil befestigen. Der Roboter kann auch direkt über drei Tasten und ein Display an der Station bedient werden.
Vor dem Einsatz muss das Mikrofasertuch angefeuchtet und an der Unterseite befestigt werden. Anschließend wird die Reinigungslösung in den Tank gefüllt. Zur Auswahl stehen unter anderem Schnell-, gründliche und intensive Reinigung sowie spezielle Modi für Kanten, Zonen und einzelne Verschmutzungen. Über die App lässt sich der Winbot zudem manuell steuern und gezielt mit Reinigungslösung versorgen.
Nicht gerade leise
Auf der Scheibe baut der Roboter Unterdruck auf und bewegt sich vergleichsweise zügig über die Fläche. Mit 66 dB bleibt dabei ein deutlich hörbares Sauggeräusch. Die Reinigung großer Glasflächen gelingt überzeugend, wobei der gründliche oder intensive Modus für stärker verschmutzte Außenflächen geeignet ist. TrueEdge 2.0 verbessert die Reinigung entlang des Rahmens, erreicht schmale Bereiche direkt an Dichtungen oder tiefen Rahmenprofilen aber konstruktionsbedingt nicht vollständig.Nach dem Einsatz muss der Winbot weiterhin manuell von der Scheibe genommen werden. Auch die Reinigung der Tücher bleibt Handarbeit. Der W2S Pro Omni richtet sich deshalb vor allem an Haushalte mit vielen großen Fenstern, Balkonverglasungen oder schwer zugänglichen Glasfronten. Bei wenigen kleinen Fenstern relativiert sich der Nutzen angesichts des Preises und des verbleibenden manuellen Aufwands. Wer regelmäßig große Flächen reinigen muss, erhält dagegen einen vielseitigen und komfortablen Spezialisten.
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