Micron: Selbst wenn KI-Blase platzt, treiben Roboter Speicherpreise
Die Einführung humanoider Roboter und sogenannter "physischer künstlicher Intelligenz" wird nach Einschätzung des Speicherherstellers Micron dafür sorgen, dass die Knappheit im Markt weiter zunimmt - selbst wenn die aktuelle "KI-Blase" platzen sollte.
Im Zuge der Veröffentlichung der jüngsten Geschäftszahlen von Micron erklärte Mehrotra laut TechSpot, dass die Menschen äußerlich ähnlichen Roboter mit extrem großen Anforderungen in Sachen Speicher daherkommen. Sofern die Systeme leistungsfähig arbeiten sollen, würde jeder humanoide Roboter laut den Aussagen des Micron-Chefs mindestens 200 Gigabyte Arbeitsspeicher (DRAM) und mehrere Terabyte Flash-basierten Festspeicher benötigen (NAND).
Bis zum Ende des laufenden Jahrzehnts sei mit einem starken Wachstum aus dem Bereich der "Physical AI" zu rechnen, wobei mehrere Großkunden seiner Firma bereits Speicherprodukte der nächsten Generation testen, so Mehrotra weiter. Gemeint ist damit der Bau von hunderttausenden humanoiden Robotern und anderen Systemen, die dann mit lokal arbeitenden KI-Lösungen Aufgaben übernehmen, die bisher zum Großteil von Menschen erledigt werden.
Dadurch werde das Segment der "Physical AI" spätestens zum Ende der Dekade zu einem "bedeutsamen Treiber der Nachfrage für Speicherprodukte", so Micron weiter. Mehrotra hatte schon früher erklärt, dass zunächst autonom fahrende Autos als wichtiger Einsatzbereich von "physischer KI" aufkommen werden, bevor später Roboter dazukommen.
Bei Micron ist man mit der Meinung, dass Roboter mit KI-Software langfristig gigantische Umsätze im Speichermarkt generieren werden, nicht allein. Der Finanzkonzern Morgan Stanley prognostizierte bereits im Mai 2025, dass bis 2050 rund 930 Millionen humanoide Roboter pro Jahr gebaut werden könnten, die jährlich Umsätze in Höhe von fünf Billionen Euro für die gesamte Branche bringen könnten. Bis zum Jahr 2030 schwanken die Schätzungen zwischen 250.000 und 1,2 Millionen Einheiten pro Jahr.
Siehe auch:
- Der Speicherhersteller Micron erwartet dauerhaft hohe Preise am Speichermarkt
- Humanoide Roboter und physische KI treiben den Speicherbedarf extrem stark an
- Jeder Roboter benötigt mindestens 200 Gigabyte DRAM und etliche Terabyte NAND
- Mehrere Großkunden testen bereits Speicherprodukte für die nächste Generation
- Zunächst fungieren autonome Fahrzeuge als Vorreiter dieser KI-Entwicklung
- Morgan Stanley rechnet ab 2050 mit jährlich 930 Millionen neuen Robotern
CEO erwartet gigantischen Speicherbedarf bei Robotern
Geht es nach Sanjay Mehrotra, CEO des weltweit drittgrößten Speicherherstellers Micron, ist auf lange Sicht keine Entspannung im Markt für DRAM- und NAND-Speicher zu erwarten. Als Grund dafür nannte Mehrotra das Aufkommen von humanoiden Robotern in großer Zahl und den damit verbundenen Trend hin zu KI, die physische Aufgaben übernimmt.Im Zuge der Veröffentlichung der jüngsten Geschäftszahlen von Micron erklärte Mehrotra laut TechSpot, dass die Menschen äußerlich ähnlichen Roboter mit extrem großen Anforderungen in Sachen Speicher daherkommen. Sofern die Systeme leistungsfähig arbeiten sollen, würde jeder humanoide Roboter laut den Aussagen des Micron-Chefs mindestens 200 Gigabyte Arbeitsspeicher (DRAM) und mehrere Terabyte Flash-basierten Festspeicher benötigen (NAND).
Bis zum Ende des laufenden Jahrzehnts sei mit einem starken Wachstum aus dem Bereich der "Physical AI" zu rechnen, wobei mehrere Großkunden seiner Firma bereits Speicherprodukte der nächsten Generation testen, so Mehrotra weiter. Gemeint ist damit der Bau von hunderttausenden humanoiden Robotern und anderen Systemen, die dann mit lokal arbeitenden KI-Lösungen Aufgaben übernehmen, die bisher zum Großteil von Menschen erledigt werden.
Dadurch werde das Segment der "Physical AI" spätestens zum Ende der Dekade zu einem "bedeutsamen Treiber der Nachfrage für Speicherprodukte", so Micron weiter. Mehrotra hatte schon früher erklärt, dass zunächst autonom fahrende Autos als wichtiger Einsatzbereich von "physischer KI" aufkommen werden, bevor später Roboter dazukommen.
Bei Micron ist man mit der Meinung, dass Roboter mit KI-Software langfristig gigantische Umsätze im Speichermarkt generieren werden, nicht allein. Der Finanzkonzern Morgan Stanley prognostizierte bereits im Mai 2025, dass bis 2050 rund 930 Millionen humanoide Roboter pro Jahr gebaut werden könnten, die jährlich Umsätze in Höhe von fünf Billionen Euro für die gesamte Branche bringen könnten. Bis zum Jahr 2030 schwanken die Schätzungen zwischen 250.000 und 1,2 Millionen Einheiten pro Jahr.
Siehe auch:
- Eiskaltes Händchen: Forscher bringen Roboter-Hand das Laufen bei
- Ausufernder Hype: China stoppt Börsengänge von Roboter-Herstellern
- Ghost Gun im Robotaxi: Waymo-Kameras überführen Jugendliche
- Xpeng startet Produktion des humanoiden Roboters Iron
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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