Xcanbot Mate X: Der E-Rollstuhl lernt das autonome Fahren
Mit dem Mate X präsentierte Xcanbot auf der IFA einen elektrischen Rollstuhl, der klassische Joystick-Steuerung mit automatischer Navigation kombiniert. Unser Kollege Johannes Knapp von NewGadgets hatte Gelegenheit, ihn auszuprobieren.
Das Modell erkennt Hindernisse, kann selbstständig zu einem ausgewählten Ziel fahren und verfügt über einen elektrisch höhenverstellbaren Sitz. Bei einer ersten Probefahrt auf dem Messegelände ließ sich der Rollstuhl unkompliziert steuern und bewegte sich ruhig über den Boden. Wie zuverlässig die Assistenzfunktionen im Alltag arbeiten, muss sich allerdings noch in längeren Tests zeigen.
Der Mate X richtet sich laut Hersteller an Menschen, die beim Einkaufen, auf Reisen oder bei der Arbeit selbstständig mobil bleiben möchten. Für die Orientierung nutzt der Rollstuhl zwölf Sensoren und LiDAR-Technik, die eine 360-Grad-Erfassung der Umgebung ermöglichen sollen. Damit kann das System Hindernisse erkennen und umfahren. Bei der autonomen Punkt-zu-Punkt-Navigation wird ein Ziel ausgewählt, anschließend soll der Mate X die Strecke selbstständig zurücklegen. Über den Joystick lässt sich jederzeit wieder die manuelle Kontrolle übernehmen.
Ergänzend bietet Xcanbot eine Sprachsteuerung und einen Folgemodus. Letzterer soll beispielsweise helfen, wenn die nutzende Person kurz aufsteht und anschließend zum Rollstuhl zurückkehrt. Wie präzise diese Funktionen in engen oder stark frequentierten Umgebungen arbeiten, lässt sich anhand der Messevorführung nicht beurteilen.
Besonders auffällig ist der elektrische Sitzlift. Per Knopfdruck kann der Sitz laut Hersteller um bis zu 18 Zentimeter angehoben werden. Das soll unter anderem den Zugriff auf höher gelegene Regale erleichtern und Positionswechsel unterstützen. Bei der Demonstration erwies sich diese Funktion als besonders praktische Ergänzung zur eigentlichen Fahrfunktion.
Für eine abschließende Bewertung fehlen derzeit wichtige Informationen. Xcanbot hat weder einen Preis noch belastbare Angaben zu Reichweite, Ladezeit und Einsatzgrenzen genannt. Der Mate X ist zudem noch nicht erhältlich. Das Konzept verbindet damit interessante Assistenzfunktionen mit direkter manueller Kontrolle, muss seine Alltagstauglichkeit aber erst in umfangreicheren Praxistests unter Beweis stellen.
Mehr von NewGadgets: NewGadgets.de NewGadgets auf YouTube
Das Modell erkennt Hindernisse, kann selbstständig zu einem ausgewählten Ziel fahren und verfügt über einen elektrisch höhenverstellbaren Sitz. Bei einer ersten Probefahrt auf dem Messegelände ließ sich der Rollstuhl unkompliziert steuern und bewegte sich ruhig über den Boden. Wie zuverlässig die Assistenzfunktionen im Alltag arbeiten, muss sich allerdings noch in längeren Tests zeigen.
Der Mate X richtet sich laut Hersteller an Menschen, die beim Einkaufen, auf Reisen oder bei der Arbeit selbstständig mobil bleiben möchten. Für die Orientierung nutzt der Rollstuhl zwölf Sensoren und LiDAR-Technik, die eine 360-Grad-Erfassung der Umgebung ermöglichen sollen. Damit kann das System Hindernisse erkennen und umfahren. Bei der autonomen Punkt-zu-Punkt-Navigation wird ein Ziel ausgewählt, anschließend soll der Mate X die Strecke selbstständig zurücklegen. Über den Joystick lässt sich jederzeit wieder die manuelle Kontrolle übernehmen.
Ergänzend bietet Xcanbot eine Sprachsteuerung und einen Folgemodus. Letzterer soll beispielsweise helfen, wenn die nutzende Person kurz aufsteht und anschließend zum Rollstuhl zurückkehrt. Wie präzise diese Funktionen in engen oder stark frequentierten Umgebungen arbeiten, lässt sich anhand der Messevorführung nicht beurteilen.
Besonders auffällig ist der elektrische Sitzlift. Per Knopfdruck kann der Sitz laut Hersteller um bis zu 18 Zentimeter angehoben werden. Das soll unter anderem den Zugriff auf höher gelegene Regale erleichtern und Positionswechsel unterstützen. Bei der Demonstration erwies sich diese Funktion als besonders praktische Ergänzung zur eigentlichen Fahrfunktion.
Feinheiten in der App
Eine Smartphone-App liefert zusätzliche Einstellungen und Statusinformationen. Nach Angaben des Herstellers werden Sensordaten lokal auf dem Gerät verarbeitet; Informationen zu Routen, Bewegungen und der Umgebung sollen nicht in eine Cloud übertragen werden. Eine unabhängige Überprüfung dieser Angaben erfolgte bei der Vorstellung jedoch nicht.Für eine abschließende Bewertung fehlen derzeit wichtige Informationen. Xcanbot hat weder einen Preis noch belastbare Angaben zu Reichweite, Ladezeit und Einsatzgrenzen genannt. Der Mate X ist zudem noch nicht erhältlich. Das Konzept verbindet damit interessante Assistenzfunktionen mit direkter manueller Kontrolle, muss seine Alltagstauglichkeit aber erst in umfangreicheren Praxistests unter Beweis stellen.
Mehr von NewGadgets: NewGadgets.de NewGadgets auf YouTube
Themen:
Verwandte Videos
Verwandte Tags