Moto X Style: Wer Bootloader entsperrt, verliert Garantie weitgehend
Was darf ein Käufer mit seinem Smartphone und dessen Software machen? Das ist immer wieder eine Frage, die sich Konsumenten bzw. die Hersteller stellen. Das betrifft unter anderem das so genannte Rooten bzw. das Aufspielen eines Custom-ROMs, also eines Drittanbieter-Betriebssystems wie CyanogenMod.
Das Problem ist keinesfalls neu und führt auch regelmäßig zu Diskussionen und vermutlich auch Streitereien mit den Herstellern: In wie weit gehört ein Smartphone tatsächlich dem Kunden? Die Frage ist dabei vor allem eine der Garantie: Ist der Hersteller auch für Schadensfälle verantwortlich, die durch "unsachgemäßen" bzw. nicht vorgesehenen Umgang mit dem Gerät entstehen?
Motorola sagte nun klar nein, zumindest nicht bei der Moto X Pure Edition, die hierzulande als Moto X Style verkauft wird: In einem Beitrag im offiziellen Support-Forum schrieb ein Mitarbeiter des mittlerweile zu Lenovo gehörenden US-Herstellers, dass das Gerät (im Gegensatz zu den früheren Moto X-Modellen) keine "Developer Edition" sei und "das Entsperren des Bootloaders die Garantie ungültig macht".
Die Formulierung klingt durchaus so, dass das eine Trumpfkarte für Motorola darstellt, sich beispielsweise bei Problemen beim Chipsatz auf etwaige Custom-ROMs rausreden zu können. Der Support-Mitarbeiter betont dabei, dass seine Aussagen konkret nur für den US-Markt gelten und in anderen Regionen abweichende Richtlinien angewandt werden können. In der Praxis dürfte das aber wohl überall so gehandhabt werden.
Motorola sagte nun klar nein, zumindest nicht bei der Moto X Pure Edition, die hierzulande als Moto X Style verkauft wird: In einem Beitrag im offiziellen Support-Forum schrieb ein Mitarbeiter des mittlerweile zu Lenovo gehörenden US-Herstellers, dass das Gerät (im Gegensatz zu den früheren Moto X-Modellen) keine "Developer Edition" sei und "das Entsperren des Bootloaders die Garantie ungültig macht".
Garantie nur bei Materialschäden
Der Mitarbeiter erläuterte weiter (via Android Police), dass Probleme, die klar physischer oder materieller Natur seien (wie ein defekter Knopf oder Lautsprecher) davon nicht betroffen seien. Gleichzeitig sind aber alle Schäden, die mit Software-"Veränderungen" in Zusammenhang stehen, eine Ermessenssache seitens des Herstellers.Die Formulierung klingt durchaus so, dass das eine Trumpfkarte für Motorola darstellt, sich beispielsweise bei Problemen beim Chipsatz auf etwaige Custom-ROMs rausreden zu können. Der Support-Mitarbeiter betont dabei, dass seine Aussagen konkret nur für den US-Markt gelten und in anderen Regionen abweichende Richtlinien angewandt werden können. In der Praxis dürfte das aber wohl überall so gehandhabt werden.
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