Lenovo streicht 3200 Stellen, Motorola Sorgenkind & Hoffnungsträger
Der weltgrößte PC-Lieferant Lenovo hat nach enttäuschenden Quartalszahlen die Entlassung von gut 3000 Mitarbeitern angekündigt. Das Unternehmen musste einen Gewinnrückgang um mehr als die Hälfte vermelden und will deshalb nun umstrukturieren, um seine Geschäftsbereiche wieder profitabler zu machen.
Wie Lenovo im Zuge der Bekanntgabe seiner jüngsten Zahlen für das dritte Quartal seines Geschäftsjahres 2015 mitteilte, sollen rund 10 Prozent der Mitarbeiter gehen, wobei nur Bereiche betroffen sein sollen, die für die Fertigung keine Rolle spielen. Insgesamt werden rund 3200 Menschen von den Einschnitten betroffen sein, wodurch Kosten in Höhe von rund 600 Millionen Dollar entstehen.
Der Grund für den Rückgang des Gewinns ist neben dem schwächelnden PC-Markt auch ein Rückgang der Verkaufszahlen bei Motorola um rund ein Drittel. Lenovo hatte Motorola vor einiger Zeit für rund drei Milliarden Dollar übernommen. Motorola und die Mobilgerätesparte von Lenovo im Allgemeinen fuhren jetzt aber einen Verlust von rund 300 Millionen Dollar ein - schon als Motorola noch Teil von Google war, arbeitete das Unternehmen nicht mehr profitabel.
Als Gründe für den Einbruch der Verkäufe bei Smartphones der Marken Motorola und Lenovo nannte Yang einen Rückgang der Nachfrage in China und Brasilien. Das Unternehmen will deshalb verstärkt auf Märkte außerhalb seiner Heimat China setzen, wobei Motorola die Hauptrolle bei Entwicklung und Vermarktung übernehmen soll. Erst vor kurzem hatte Motorola mit dem Moto G der 3. Generation, dem Moto X Play und dem Moto X Style ein neues Line-Up von attraktiven Geräten präsentiert.
Siehe auch: Moto G 2015 Test: Das wasserdichte Alleskönner-Smartphone
Motorola verkaufte im letzten Quartal nur 5,9 Millionen Geräte, was einem Rückgang um 31 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Lenovo konnte im dritten Quartal seines Geschäftsjahres zwar 10,7 Milliarden Dollar Umsatz erwirtschaften und damit ein Plus von drei Prozent erzielen, doch der Nettogewinn ging um 50,9 Prozent auf "nur noch" 105 Millionen Dollar zurück. Damit lagen die Zahlen noch über den Erwartungen der Börsianer, die eigentlich mit einem Gewinnrückgang um fast 60 Prozent rechneten. Dennoch wurde die Aktie von Lenovo in Hong Kong abgestraft, wo der Kurs auf das niedrigste Niveau seit 1,5 Jahren fiel.
Der Grund für den Rückgang des Gewinns ist neben dem schwächelnden PC-Markt auch ein Rückgang der Verkaufszahlen bei Motorola um rund ein Drittel. Lenovo hatte Motorola vor einiger Zeit für rund drei Milliarden Dollar übernommen. Motorola und die Mobilgerätesparte von Lenovo im Allgemeinen fuhren jetzt aber einen Verlust von rund 300 Millionen Dollar ein - schon als Motorola noch Teil von Google war, arbeitete das Unternehmen nicht mehr profitabel.
Motorola Sorgenkind und Hoffnungsträger zugleich
Insgesamt will Lenovo durch die Entlassungen rund 650 Millionen Dollar einsparen, während die Sparmaßnahmen insgesamt für eine Reduktion der Ausgaben um 1,35 Milliarden Dollar sorgen sollen. Lenovo-Chef Yang Yuanqing hält die Übernahme von Motorola dennoch für einen richtigen Schritt. Der Markt sei zwar so schwierig wie noch nie in den letzten Jahren, doch das Mobilgeschäft sei weiterhin ein Bereich, in dem man Erfolg haben müsse. Es gebe neben Samsung und Apple aktuell keine dritte starke Kraft - und das soll künftig Lenovo sein, so Yang.Als Gründe für den Einbruch der Verkäufe bei Smartphones der Marken Motorola und Lenovo nannte Yang einen Rückgang der Nachfrage in China und Brasilien. Das Unternehmen will deshalb verstärkt auf Märkte außerhalb seiner Heimat China setzen, wobei Motorola die Hauptrolle bei Entwicklung und Vermarktung übernehmen soll. Erst vor kurzem hatte Motorola mit dem Moto G der 3. Generation, dem Moto X Play und dem Moto X Style ein neues Line-Up von attraktiven Geräten präsentiert.
Siehe auch: Moto G 2015 Test: Das wasserdichte Alleskönner-Smartphone
Motorola verkaufte im letzten Quartal nur 5,9 Millionen Geräte, was einem Rückgang um 31 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Lenovo konnte im dritten Quartal seines Geschäftsjahres zwar 10,7 Milliarden Dollar Umsatz erwirtschaften und damit ein Plus von drei Prozent erzielen, doch der Nettogewinn ging um 50,9 Prozent auf "nur noch" 105 Millionen Dollar zurück. Damit lagen die Zahlen noch über den Erwartungen der Börsianer, die eigentlich mit einem Gewinnrückgang um fast 60 Prozent rechneten. Dennoch wurde die Aktie von Lenovo in Hong Kong abgestraft, wo der Kurs auf das niedrigste Niveau seit 1,5 Jahren fiel.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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