Prominenter YouTuber PewDiePie übt massive Kritik an Nintendo
Der japanische Spielekonzern Nintendo hat gestern ein neues Modell für so genannte "Let's Play"-Videos präsentiert, dieses hat im Wesentlichen zwei Eckpfeiler: kontrollieren und kassieren. Felix Kjellberg alias PewDiePie übt nun massive Kritik an Nintendo, das Modell der Japaner kenne nur Verlierer, so einer der prominentesten Spiele-Kanal-Betreiber.
Auf YouTube sind "Let's Play"-Videos schon seit einer Weile enorm populär, dabei handelt es sich um Spiele-Sessions, zu denen die Macher munter drauflosplaudern. Es ist eine Art moderne Version von Video-Tests, die auch keinen Anspruch auf Objektivität aufstellt. Die Popularität dieser Videos ist aber groß, die Szene hat auch schon zahlreiche Stars, einer davon ist zweifellos Felix Kjellberg, der als PewDiePie rund 34 Millionen Abonnenten hat.
Als Beispiel führt er den Megahit Minecraft auf: Das kleine Ein-Mann-Spiel habe es zum Großteil deshalb geschafft, dass Microsoft 2,5 Milliarden Dollar dafür zahlt, weil man auf YouTube ins Rampenlicht gerückt wurde.
Kjellberg meint, dass wenn er auf seinem Channel ein Nintendo-Game spielt, die meisten Zuseher und somit auch die Umsätze deshalb zustande kommen, weil die Nutzer ihn abonniert haben und nicht weil sie ein spezielles Nintendo-Spiel interessiert.
Vor allem für Kanäle, die sich ausschließlich mit Nintendo-Titeln beschäftigen, sei das ein "Schlag ins Gesicht", so der YouTuber. Denn gerade jene, denen die Nintendo-Community am meisten am Herzen liegt, würden dafür nun abgestraft.
Letztlich gebe es genug Spiele, die man zeigen kann (wenn man keinen expliziten Fokus auf Big N hat), so Kjellberg und nun sind Nintendo-Spiele ganz am unteren Ende dieser Liste gelandet. Ihn selbst betreffe das ohnehin kaum, da ihn ein Umsatzminus nur wenig trifft, aber das gelte nicht für viele andere auf YouTube: "Jeder verliert in diesem Szenario, das Nintendo geschaffen hat."
Siehe auch: Nintendo - "Let's Play"-YouTuber sollen zahlen und Kontrolle abgeben
Recht, aber nicht richtig
Kjellberg erklärt in einem Blogbeitrag (via derStandard) zunächst, dass Nintendo wie jeder andere Spiele-Anbieter natürlich jedes Recht habe, zu entscheiden, was mit seinen Games geschieht. Aber Nintendo kapiere einen Punkt nicht ansatzweise, so Kjellberg, nämlich die kostenlose Werbung, die man auf diese Weise auf YouTube bzw. von den YouTubern bekommt.Als Beispiel führt er den Megahit Minecraft auf: Das kleine Ein-Mann-Spiel habe es zum Großteil deshalb geschafft, dass Microsoft 2,5 Milliarden Dollar dafür zahlt, weil man auf YouTube ins Rampenlicht gerückt wurde.
Kjellberg meint, dass wenn er auf seinem Channel ein Nintendo-Game spielt, die meisten Zuseher und somit auch die Umsätze deshalb zustande kommen, weil die Nutzer ihn abonniert haben und nicht weil sie ein spezielles Nintendo-Spiel interessiert.
Vor allem für Kanäle, die sich ausschließlich mit Nintendo-Titeln beschäftigen, sei das ein "Schlag ins Gesicht", so der YouTuber. Denn gerade jene, denen die Nintendo-Community am meisten am Herzen liegt, würden dafür nun abgestraft.
Letztlich gebe es genug Spiele, die man zeigen kann (wenn man keinen expliziten Fokus auf Big N hat), so Kjellberg und nun sind Nintendo-Spiele ganz am unteren Ende dieser Liste gelandet. Ihn selbst betreffe das ohnehin kaum, da ihn ein Umsatzminus nur wenig trifft, aber das gelte nicht für viele andere auf YouTube: "Jeder verliert in diesem Szenario, das Nintendo geschaffen hat."
Siehe auch: Nintendo - "Let's Play"-YouTuber sollen zahlen und Kontrolle abgeben
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