Analyst: "Nintendo will das Scheitern von Wii U nicht wahr haben"
Michael Pachter, der wahrscheinlich bekannteste Analyst der Gaming-Branche, geht mit Nintendo hart ins Gericht: Der japanische Hersteller verschließe seine Augen vor der Realität und wolle das Scheitern seiner letzten Konsole nicht erkennen, meint Pachter. Man sei inzwischen "meilenweit" hinter die Konkurrenz von Sony und Microsoft zurückgefallen.
"Sie sagen etwa, dass man sich um 82 Prozent verbessern konnte. Genau, von 40.000 (verkauften) Einheiten ging es auf 70.000 rauf. Wen kümmert das? Sie sind immer noch meilenweit hinter den anderen." Er rät Nintendo, dringend eine neue Konsole auf den Markt zu bringen, die konkurrenzfähig mit Xbox One und PS4 ist. Vor allem müsse man Sony und Microsoft preislich unterbieten, was aber laut Pachter nicht passieren werde: "Sie leben noch in der alten Konsolen-Welt und glauben, dass man mit Hardware Geld verdienen muss."
Ein weiterer Grund für die aktuellen Probleme sei laut Pachter, dass die Unterstützung von Drittherstellern schon bei der Wii schlecht gewesen sei, bei der Wii U sei diese "unterirdisch". Und es ist womöglich zu spät, um Anbieter wie Ubisoft oder Activision zurückzuholen, da sich diese an der Wii U "die Finger verbrannt" hätten.
Nintendo fehle es ans "Selbstwahrnehmung", meint der Analyst. Besonders hart ins Gericht geht er mit Nintendo-Chef Satoru Iwata: Dieser treffe viele schlechte Entscheidungen und umgibt sich auch nur mit Leuten, die ihm das erlauben. Schließlich wettert Pachter auch noch gegen den Namen Wii: "Ich habe ihn damals schon für dämlich gehalten und tue das immer noch."
Keine "Selbstwahrnehmung"
Michael Pachter, Managing Director von Wedbush Securities, ist zwar für so manchen "gewagten" Kommentar bekannt, seinen jüngsten Aussagen in einem ausführlichen Interview mit Game Informer kann man aber nur schwer widersprechen: Pachter meint, dass Nintendo die Augen vor der Wirklichkeit verschließe und diese Realität ist, dass Wii U vollkommen gescheitert sei."Sie sagen etwa, dass man sich um 82 Prozent verbessern konnte. Genau, von 40.000 (verkauften) Einheiten ging es auf 70.000 rauf. Wen kümmert das? Sie sind immer noch meilenweit hinter den anderen." Er rät Nintendo, dringend eine neue Konsole auf den Markt zu bringen, die konkurrenzfähig mit Xbox One und PS4 ist. Vor allem müsse man Sony und Microsoft preislich unterbieten, was aber laut Pachter nicht passieren werde: "Sie leben noch in der alten Konsolen-Welt und glauben, dass man mit Hardware Geld verdienen muss."
Ein weiterer Grund für die aktuellen Probleme sei laut Pachter, dass die Unterstützung von Drittherstellern schon bei der Wii schlecht gewesen sei, bei der Wii U sei diese "unterirdisch". Und es ist womöglich zu spät, um Anbieter wie Ubisoft oder Activision zurückzuholen, da sich diese an der Wii U "die Finger verbrannt" hätten.
Nintendo fehle es ans "Selbstwahrnehmung", meint der Analyst. Besonders hart ins Gericht geht er mit Nintendo-Chef Satoru Iwata: Dieser treffe viele schlechte Entscheidungen und umgibt sich auch nur mit Leuten, die ihm das erlauben. Schließlich wettert Pachter auch noch gegen den Namen Wii: "Ich habe ihn damals schon für dämlich gehalten und tue das immer noch."
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