Samsung streicht jetzt seine Smartphone-Palette zusammen
Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung wird in der nächsten Zeit deutlich weniger neue Smartphone-Modelle auf den Markt werfen. Man hofft, auf diesem Weg den in der letzten Zeit zunehmenden Problemen in dem Bereich ein Stück weit begegnen zu können.
"2015 werden wir die Zahl der Smartphone-Modelle im Vergleich zu diesem Jahr um ein Viertel bis ein Drittel reduzieren", erklärte Firmensprecher Robert Yi den Anlegern auf dem Samsung Investors Forum. Der Konzern war in der Vergangenheit mehrfach dafür kritisiert worden, zu viele unterschiedliche Geräte anzubieten, was in verschiedenen Bereichen Folgen hat.
Die breite Produktpalette macht es beispielsweise schwerer, zu erreichen, dass sich eine kritische Zahl von Kunden mit einem bestimmten Modell identifiziert. Letztlich schwächt das die Bindungskräfte der ganzen Marke. Dass es auch anders geht, zeigt immer wieder der große Konkurrent Apple, der mit einer sehr schmalen Modellvielfalt wesentlich höhere Margen erreicht als Samsung.
Hier spielt auch eine Rolle, dass die Gewinnspannen in den einzelnen Smartphone-Serien reduziert werden, wenn es von diesen zwar viele gibt, die Produktionsmengen bei den meisten aber relativ klein bleiben. Eine Verkleinerung des Angebots kann so auch dazu führen, dass die Produktionskosten bei steigenden Stückzahlen pro Modell geringer werden.
Der Erfolg von Xiaomi ist Yi dabei fast schon unheimlich. "Das ist ein mysteriöses Gebilde. Ich weiß nicht, wie sie Gewinn machen", sagte er. Klar ist, dass der Hersteller seine Preise auch niedrig halten kann, indem er seine Produkte faktisch nur online vertreibt. Yi würdigte durchaus, dass es Xiaomi sehr gut gelungen ist, den Nerv der chinesischen Kunden zu treffen - allerdings müsse sich erst noch zeigen, ob sie außerhalb ihres Heimatlandes auch so gut funktionieren.
Zum Thema: Teure Displays: Samsung will Preise seiner Smartphones drücken
Die breite Produktpalette macht es beispielsweise schwerer, zu erreichen, dass sich eine kritische Zahl von Kunden mit einem bestimmten Modell identifiziert. Letztlich schwächt das die Bindungskräfte der ganzen Marke. Dass es auch anders geht, zeigt immer wieder der große Konkurrent Apple, der mit einer sehr schmalen Modellvielfalt wesentlich höhere Margen erreicht als Samsung.
Hier spielt auch eine Rolle, dass die Gewinnspannen in den einzelnen Smartphone-Serien reduziert werden, wenn es von diesen zwar viele gibt, die Produktionsmengen bei den meisten aber relativ klein bleiben. Eine Verkleinerung des Angebots kann so auch dazu führen, dass die Produktionskosten bei steigenden Stückzahlen pro Modell geringer werden.
Druck aus China
Und gerade die Senkung der Ausgaben für die Fertigung sieht man bei Samsung als wesentlich an, um die Marktführung nicht schon bald wieder abgeben zu müssen. Denn während es Samsung gelang, die traditionellen großen Handy-Hersteller abzuhängen, bekommt es der Konzern nun mit einer schnell aufstrebenden Konkurrenz aus China zu tun. Nachdem beispielsweise Xiaomi sich anschickt, die Südkoreaner in China von der Spitzenposition zu vertreiben, wollen nun auch verschiedene andere Anbieter den großen asiatischen Markt fluten. Teils dringen sie aber auch schon in die lukrativen Märkte der Industriestaaten vor.Der Erfolg von Xiaomi ist Yi dabei fast schon unheimlich. "Das ist ein mysteriöses Gebilde. Ich weiß nicht, wie sie Gewinn machen", sagte er. Klar ist, dass der Hersteller seine Preise auch niedrig halten kann, indem er seine Produkte faktisch nur online vertreibt. Yi würdigte durchaus, dass es Xiaomi sehr gut gelungen ist, den Nerv der chinesischen Kunden zu treffen - allerdings müsse sich erst noch zeigen, ob sie außerhalb ihres Heimatlandes auch so gut funktionieren.
Zum Thema: Teure Displays: Samsung will Preise seiner Smartphones drücken
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