Teure Displays: Samsung will Preise seiner Smartphones drücken
Der koreanische Elektronikgigant Samsung will die Kosten seiner Smartphones senken, um die Preise der Geräte im Handel zu drücken und so konkurrenzfähiger zu werden. Statt dabei auf seine überdurchschnittlich hohen Margen zu verzichten, setzt man auf eine Reduzierung der Fertigungskosten. Weil das Display noch immer die teuerste Komponente ist, wird der Rotstift wohl dort zuerst angesetzt.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes berichtet, hat Samsung seine Zulieferer angewiesen, dem Unternehmen neue Angebote vorzulegen, bei denen die Preise für die von Samsung benötigten Komponenten um bis zu 30 Prozent niedriger sein sollen. Betroffen sind zum Beispiel die Zulieferer für die Hintergrundbeleuchtung von TFT-Panels. Das Ziel von Samsung sei es, die Gesamtpreise seiner Displays für kleine und mittelgroße Notebooks zu senken.
Samsung will den Angaben zufolge einerseits die Nachfrage für seine Displays aus der hauseigenen Produktion ankurbeln, andererseits aber auch die Preise seiner Smartphones senken. Diese werden für gewöhnlich mit Samsungs eigenen Displays ausgestattet und profitieren daher direkt von den niedrigeren Kosten der Bildschirme.
Die Zulieferer werden deshalb gezwungen, neue Angebote mit geringeren Preisen vorzulegen, oder die entsprechenden Aufträge zu verlieren. Gleichzeitig sucht Samsung auch nach neuen Partnern, um seine Lieferkette aufzufrischen und so die Kosten niedrig zu halten. Für die Endkunden könnte dies mit der Einführung der neuen Smartphone-Generation von Samsung niedrigere Preise bedeuten.
Samsung vertreibt seine OLED-Displays außerdem seit einiger Zeit zunehmend an Dritthersteller aus dem Smartphone-Bereich, darunter zum Beispiel Motorola und Oppo. Auch bei seinen hauseigenen Smartphones setzt der koreanische Konzern bei der neuen Galaxy A-Serie vermehrt auf die Verwendung von OLED-Displays in günstigeren Smartphone-Modellen. Ab dem ersten Quartal soll der Absatz in diesem Segment nach Erwartung von Samsung wieder ansteigen - vielleicht auch ein Hinweis auf die geplante Vorstellung des Samsung Galaxy "S6".
Samsung will den Angaben zufolge einerseits die Nachfrage für seine Displays aus der hauseigenen Produktion ankurbeln, andererseits aber auch die Preise seiner Smartphones senken. Diese werden für gewöhnlich mit Samsungs eigenen Displays ausgestattet und profitieren daher direkt von den niedrigeren Kosten der Bildschirme.
Ziel: Günstigere Smartphones, teils auch mit OLED-Display
Weil Samsungs Umsätze aus dem Smartphone-Geschäft durch geringere Absatzzahlen in diesem Jahr deutlich geschrumpft sind und man jüngst einen empfindlichen Einbruch der Gewinne vermelden musste, hat das Unternehmen seine Strategie nun angeblich umgestellt, um im nächsten Jahr "preislich wettbewerbsfähigere" Geräte im Smartphone-Bereich anbieten zu können.Die Zulieferer werden deshalb gezwungen, neue Angebote mit geringeren Preisen vorzulegen, oder die entsprechenden Aufträge zu verlieren. Gleichzeitig sucht Samsung auch nach neuen Partnern, um seine Lieferkette aufzufrischen und so die Kosten niedrig zu halten. Für die Endkunden könnte dies mit der Einführung der neuen Smartphone-Generation von Samsung niedrigere Preise bedeuten.
Samsung vertreibt seine OLED-Displays außerdem seit einiger Zeit zunehmend an Dritthersteller aus dem Smartphone-Bereich, darunter zum Beispiel Motorola und Oppo. Auch bei seinen hauseigenen Smartphones setzt der koreanische Konzern bei der neuen Galaxy A-Serie vermehrt auf die Verwendung von OLED-Displays in günstigeren Smartphone-Modellen. Ab dem ersten Quartal soll der Absatz in diesem Segment nach Erwartung von Samsung wieder ansteigen - vielleicht auch ein Hinweis auf die geplante Vorstellung des Samsung Galaxy "S6".
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