Samsung holt Apples "Continuity" als "Flow" jetzt auch auf Android
Eines der wichtigsten Features in Apples aktuellen Betriebssystemen ist "Continuity" - die enge Vernetzung der vorhandenen Geräte. Jetzt kündigte der Marktführer Samsung an, eine sehr ähnliche Funktionalität auch auf seinen Android-Produkten zur Verfügung zu stellen.
In der Apple-Welt steht die Verknüpfung seit der Einführung von OS X "Yosemite" und iOS 8 zur Verfügung. Sie soll gewährleisten, dass die Anwender auch beim Wechsel des Gerätes nahtlos mit den gleichen Inhalten weitermachen können beziehungsweise direkt erreichbar sind. Samsung plant ähnliches, nur heißt es hier nicht Continuity, sondern Samsung Flow.
Unter dem Gesamtprojekt verbergen sich im Wesentlichen drei Teilbereiche. Einer davon ist "Transfer". Mit diesem können sowohl Dokumente als auch Videokonferenzen bei Bedarf direkt vom Smartphone oder PC aufs Tablet - oder eben andersherum - übergeben werden. So kann der Anwender direkt weitermachen, auch wenn keine Zeit mehr ist, noch länger am Schreibtisch zu sitzen oder der Akku eines Mobilsystems zur Neige geht.
Mit "Defer" soll der Nutzer die Übergabe auch um eine zeitliche Komponente erweitern können. Stolpert man beispielsweise unterwegs auf dem Smartphone über ein interessantes Video, kann festgelegt werden, dass man später ans Weiterschauen erinnert wird - und das am besten vom Fernseher, wenn man abends ohnehin vor diesem sitzt und Zeit hat.
Die dritte Komponente heißt "Notify" und sorgt beispielsweise dafür, dass bestimmte Kommunikationswege nicht an ein einzelnes Gerät gekoppelt sind. Geht beispielsweise ein Anruf ein, während das Telefon zum Aufladen im Arbeitszimmer liegt, wird auch auf dem Fernseher im Wohnzimmer angezeigt, wer gerade anruft.
Auf der Samsung Developer Conference hat das Unternehmen einen ersten Ausblick auf die Technologie gegeben. Wann diese konkret Einzug halten wird, ist noch nicht klar. Es spricht allerdings einiges dafür, dass Flow bereits im kommenden Galaxy S6 nutzbar sein wird.
Unter dem Gesamtprojekt verbergen sich im Wesentlichen drei Teilbereiche. Einer davon ist "Transfer". Mit diesem können sowohl Dokumente als auch Videokonferenzen bei Bedarf direkt vom Smartphone oder PC aufs Tablet - oder eben andersherum - übergeben werden. So kann der Anwender direkt weitermachen, auch wenn keine Zeit mehr ist, noch länger am Schreibtisch zu sitzen oder der Akku eines Mobilsystems zur Neige geht.
Mit "Defer" soll der Nutzer die Übergabe auch um eine zeitliche Komponente erweitern können. Stolpert man beispielsweise unterwegs auf dem Smartphone über ein interessantes Video, kann festgelegt werden, dass man später ans Weiterschauen erinnert wird - und das am besten vom Fernseher, wenn man abends ohnehin vor diesem sitzt und Zeit hat.
Die dritte Komponente heißt "Notify" und sorgt beispielsweise dafür, dass bestimmte Kommunikationswege nicht an ein einzelnes Gerät gekoppelt sind. Geht beispielsweise ein Anruf ein, während das Telefon zum Aufladen im Arbeitszimmer liegt, wird auch auf dem Fernseher im Wohnzimmer angezeigt, wer gerade anruft.
Auf der Samsung Developer Conference hat das Unternehmen einen ersten Ausblick auf die Technologie gegeben. Wann diese konkret Einzug halten wird, ist noch nicht klar. Es spricht allerdings einiges dafür, dass Flow bereits im kommenden Galaxy S6 nutzbar sein wird.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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