Parrots neue Mini-Drohnen wecken Furcht um Privatsphäre
Der Drohnen-Hersteller Parrot hat zwei neue Produkte auf den Markt gebracht, die sich vor allem an Jugendliche richten und diese mit der Technologie vertraut machen sollen. Doch von den Systemen sind vor allem Datenschützer wenig begeistert und ahnen Schlimmes.
Denn bei den Modellen "Rolling Spider" und "Jumping Sumo" handelt es sich um Mini-Drohnen. Bei ersterer handelt es sich um einen Quadrocopter, der durch den Raum fliegen kann. Das zweite Produkt fährt hingegen und kann bei Bedarf über Hindernisse springen. Gesteuert werden die Drohnen wie auch ihre größeren Vorgänger über ein Smartphone oder Tablet. Beide Modelle haben etwa die Größe einer Hand.
Gerade dies sorgt allerdings für Kritik. Denn wie schon die anderen Parrot-Drohnen sind die Geräte mit einer Kamera ausgestattet, die Fotos und Videos aufzeichnen kann. Die Furcht vor einer missbräuchlichen Nutzung der Technologie ist daher groß. So wird befürchtet, dass die Drohnen insbesondere von Jugendlichen dazu genutzt werden können, andere Personen heimlich abzulichten.
Entsprechende Fälle sind - wenn auch mit anderen Produkten - bereits aus den USA bekannt. So wurden beispielsweise eine Mutter und ihre Tochter von einer Drohne beim Sonnenbad beobachtet. Und eine andere Frau entdeckte ein solches Fluggerät vor ihrem Fenster, als sie sich gerade umziehen wollte.
Gerade dies sorgt allerdings für Kritik. Denn wie schon die anderen Parrot-Drohnen sind die Geräte mit einer Kamera ausgestattet, die Fotos und Videos aufzeichnen kann. Die Furcht vor einer missbräuchlichen Nutzung der Technologie ist daher groß. So wird befürchtet, dass die Drohnen insbesondere von Jugendlichen dazu genutzt werden können, andere Personen heimlich abzulichten.
Entsprechende Fälle sind - wenn auch mit anderen Produkten - bereits aus den USA bekannt. So wurden beispielsweise eine Mutter und ihre Tochter von einer Drohne beim Sonnenbad beobachtet. Und eine andere Frau entdeckte ein solches Fluggerät vor ihrem Fenster, als sie sich gerade umziehen wollte.
Smartphones sind schlimmer
Chris Roberts, der Geschäftsführer von Parrots australischer Niederlassung versuchte solche Befürchtungen hingegen zu entkräften. "Diese Produkte sind nicht getarnt. Sie agieren geräuschvoll und sind sichtbar", erklärte er. Das Risiko entdeckt zu werden, wenn man mit einer solchen Drohne Aufnahmen machen will, sei außerdem bedeutend größer, als wenn man dies aus dem Handgelenk heraus mit einem Smartphone tut. "Diese ermöglichen es viel eher, etwas heimlich zu tun, als ein Produkt, das sich anhört, als würde ein Schwarm Wespen angeflogen kommen", so Roberts. Er räumte allerdings auch ein, dass die Datenschutz-Gesetzgebung hier deutlich hinter der Entwicklung im technologischen Bereich zurückliegt. Zumindest in Australien hat sich die Politik der Sache aber bereits angenommen und führt aktuell Beratungen durch, an denen verschiedene Behörden und Vertreter der Drohnen-Hersteller beteiligt sind.Minidrone Rolling Spider:
Minidrone Jumping Sumo:
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