WM-Teams müssen sich mit Drohnen am Himmel herumschlagen
Die technische Entwicklung führt dazu, dass sich der Fußball-Weltverband FIFA bei der aktuellen Weltmeisterschaft der Männer mit neuen Fragen herumschlagen muss. Denn nicht nur Spieler-Selfies mit Staatslenkerinnen werden zum neuen Trend, sondern auch neue Methoden beim Ausspähen der Konkurrenz.
So hat gerade erst die Nationalmannschaft Frankreichs eine Beschwerde bei der FIFA eingereicht. Demnach hatte man entdeckt, dass das Trainingsgelände des Teams in der Nähe von São Paulo mit Hilfe einer Drohne beobachtet wurde. Das Fluggerät stand genau zu jener Zeit am Himmel, als sich die Spieler am Sonntag auf das Spiel gegen Honduras vorbereiteten, berichtete die britische BBC.
"Drohnen kommen mehr und mehr zum Einsatz", beklagte Didier Deschamps, der Trainer der französischen Mannschaft. "Wir wollen diese Verletzung unserer Privatsphäre nicht. Es ist aber schwer, etwas dagegen zu tun." Wie er weiter ausführte, habe die FIFA die Untersuchung des Falles übernommen.
Diese will nun möglichst herausfinden, ob das Fluggerät von einer konkurrierenden Mannschaft ist oder ein Paparazzo dahintersteckt. Die Franzosen haben im Zuge ihrer Gruppenspiele noch gegen die Schweiz und Ecuador anzutreten. Auf einer Pressekonferenz vor dem letzten Spiel versicherte ein Journalist aus Honduras dem französischen Trainer, dass die Drohne zumindest nicht von einem Kollegen aus seinem Land geflogen wurde.
"Drohnen kommen mehr und mehr zum Einsatz", beklagte Didier Deschamps, der Trainer der französischen Mannschaft. "Wir wollen diese Verletzung unserer Privatsphäre nicht. Es ist aber schwer, etwas dagegen zu tun." Wie er weiter ausführte, habe die FIFA die Untersuchung des Falles übernommen.
Diese will nun möglichst herausfinden, ob das Fluggerät von einer konkurrierenden Mannschaft ist oder ein Paparazzo dahintersteckt. Die Franzosen haben im Zuge ihrer Gruppenspiele noch gegen die Schweiz und Ecuador anzutreten. Auf einer Pressekonferenz vor dem letzten Spiel versicherte ein Journalist aus Honduras dem französischen Trainer, dass die Drohne zumindest nicht von einem Kollegen aus seinem Land geflogen wurde.
Drohne ist eine "fliegende Kamera"
In der Situation gelang es, die Drohne auf Video aufzuzeichnen. Anhand der Bilder lässt sich erkennen, dass es sich um einen Quadrocopter handelt - sehr wahrscheinlich um den Typ "Phantom II", der vom Hersteller DJI als "fliegende Kamera" vermarktet wird. Diese ist speziell auf einen ruhigen Flug ausgelegt, um Video-Aufnahmen ohne Wackler zu ermöglichen. Rund 25 Minuten kann die Drohne mit einer Akkuladung in der Luft bleiben und verfügt über eine Automatik, die sie beim erreichen der benötigten Restenergie von selbst zum Startplatz zurückkehren lässt.
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Christian Kahle
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