Samsung hat zunehmend Probleme im Smartphone-Geschäft
Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung wird für sein laufendes Geschäftsquartal einen deutlich geringeren Gewinn ausweisen können, als noch im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Zum dritten Mal in Folge ginge es damit hinsichtlich des erwirtschafteten Überschusses nach unten.
Vor allem das bisher so erfolgreiche Smartphone-Geschäft läuft längst nicht mehr so rund wie bisher. In den Industriestaaten sind die Märkte bereits relativ gesättigt, weshalb die Wachstumsraten hier abflachen. In den Schwellen- und Entwicklungsländern geht der Boom hingegen gerade erst los. Hier hat Samsung es aber mit einer massiven Konkurrenz zu tun. Daher erwähnt das Unternehmen explizit zunehmende Schwierigkeiten in Europa und China.
Die Probleme des Konzerns halten schon seit einiger Zeit an und lassen zunehmend auch das Vertrauen der Anleger schwinden. Allein im letzten Monat hat der Kurs der Samsung-Aktie um 11 Prozent nachgegeben. Dies bedeutet, dass das Unternehmen satte 25 Milliarden Dollar an Marktwert verloren hat. Angesichts dessen, dass Samsungs Ausblick auf die Quartalsbilanzen nun sogar noch schlechter ausfiel, als die ohnehin schon nicht so rosigen Prognosen, dürfte es hier erst einmal weiter nach unten gehen.
Die Grundlagen für die schwachen Gewinnaussichten liegen in deutlich geringeren Einnahmen. Diese werden nach den bisherigen Schätzungen um 7,8 bis 11,2 Prozent niedriger liegen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Zumindest aber, so die optimistischen Äußerungen des Managements, soll es im dritten Quartal wieder besser laufen. Allerdings ist bisher kaum zu sehen, wo diese Aussicht Grundlagen in der Praxis hat - daher reagiert man an den Börsen skeptisch.
Währung spielt nicht mit
Hinzu kommt laut dem Samsung-Management, dass die südkoreanische Währung gerade an Stärke zugewinnt, was für ein exportorientiertes Unternehmen natürlich keine willkommene Nachricht ist. Aus diesen Gründen geht man inzwischen davon aus, dass zum Quartalsende noch 6,9 Milliarden Dollar unter dem Strich stehen. Das wäre etwa ein Viertel weniger als vor einem Jahr und ebenso klar weniger als in den vier vorhergehenden Quartalen.Die Probleme des Konzerns halten schon seit einiger Zeit an und lassen zunehmend auch das Vertrauen der Anleger schwinden. Allein im letzten Monat hat der Kurs der Samsung-Aktie um 11 Prozent nachgegeben. Dies bedeutet, dass das Unternehmen satte 25 Milliarden Dollar an Marktwert verloren hat. Angesichts dessen, dass Samsungs Ausblick auf die Quartalsbilanzen nun sogar noch schlechter ausfiel, als die ohnehin schon nicht so rosigen Prognosen, dürfte es hier erst einmal weiter nach unten gehen.
Die Grundlagen für die schwachen Gewinnaussichten liegen in deutlich geringeren Einnahmen. Diese werden nach den bisherigen Schätzungen um 7,8 bis 11,2 Prozent niedriger liegen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Zumindest aber, so die optimistischen Äußerungen des Managements, soll es im dritten Quartal wieder besser laufen. Allerdings ist bisher kaum zu sehen, wo diese Aussicht Grundlagen in der Praxis hat - daher reagiert man an den Börsen skeptisch.
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