Samsung: Weiter viele Probleme bei chinesischen Zulieferern
Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung hat bei der Überprüfung seiner chinesischen Zulieferer und Vertragsfertiger festgestellt, dass sich ein Großteil der Partner nicht an gesetzliche Vorgaben hält. Die Mitarbeiter dieser Firmen müssen offenbar häufig unter unzumutbaren Bedingungen arbeiten.
Wie aus Samsungs jüngstem Nachhaltigkeitsbericht hervorgeht, ließ Samsung innerhalb des letzten Jahres 100 Zulieferer aus China durch unabhängige Instanzen überprüfen. Dabei stellte sich heraus, dass 59 der geprüften Unternehmen ihren Mitarbeitern nicht die benötigte Sicherheitsausrüstung zur Verfügung stellen oder deren Verwendung nicht überwachen. Dies betrifft zum Beispiel den Gehörschutz und Schutzbrillen.
Außerdem hält sich die Mehrzahl der chinesischen Partner von Samsung laut dem Bericht nicht an die gesetzlichen Vorgaben zur höchstmöglichen Zahl von Überstunden. Bei rund der Hälfte der Firmen waren zudem junge Mitarbeiter im Alter von weniger als 18 Jahren mit gefährlichen Chemikalien in Kontakt. Ein Drittel der Zulieferer hatte Mitarbeiter zudem nicht ordnungsgemäß sozialversichert.
Samsung verwies in einer Stellungnahme darauf, dass man seit 2012 einen umfangreichen und über viele Jahre angelegten Plan zur Verbesserung der Verhältnisse bei seinen Zulieferern eingeführt habe und diesen weiter umsetzen will. Sollten bei Zulieferern keine Fortschritte zu verzeichnen sein, werde man diese dauerhaft einfordern, um möglichst rasch eine Verbesserung zu erzielen. Tatsächlich beendet Samsung allerdings in den seltensten Fällen die Zusammenarbeit, sondern beschränkt sich darauf, Korrekturen auf Seiten der Partner mit Nachdruck einzufordern.
Außerdem hält sich die Mehrzahl der chinesischen Partner von Samsung laut dem Bericht nicht an die gesetzlichen Vorgaben zur höchstmöglichen Zahl von Überstunden. Bei rund der Hälfte der Firmen waren zudem junge Mitarbeiter im Alter von weniger als 18 Jahren mit gefährlichen Chemikalien in Kontakt. Ein Drittel der Zulieferer hatte Mitarbeiter zudem nicht ordnungsgemäß sozialversichert.
Mahnungen und mehr nicht?
Bei 33 Partnerunternehmen wurden die Vorschriften für Müll- und Abwasserentsorgung nicht eingehalten und in drei Fällen wurden die Umweltauflagen bezüglich Staub- und Lärmentwicklung nicht erfüllt, hieß es in dem Bericht. Meldungen über die illegale Beschäftigung von Minderjährigen gab es offenbar nicht mehr.Samsung verwies in einer Stellungnahme darauf, dass man seit 2012 einen umfangreichen und über viele Jahre angelegten Plan zur Verbesserung der Verhältnisse bei seinen Zulieferern eingeführt habe und diesen weiter umsetzen will. Sollten bei Zulieferern keine Fortschritte zu verzeichnen sein, werde man diese dauerhaft einfordern, um möglichst rasch eine Verbesserung zu erzielen. Tatsächlich beendet Samsung allerdings in den seltensten Fällen die Zusammenarbeit, sondern beschränkt sich darauf, Korrekturen auf Seiten der Partner mit Nachdruck einzufordern.
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