Samsung findet Beweise für Kinderarbeit, beendet Zulieferer-Auftrag
China Labor Watch, eine US-amerikanische Organisation, die die Zustände bei chinesischen Auftragsherstellern überwacht, hat Ende vergangener Woche Samsung beschuldigt, mit einem Hersteller zusammenzuarbeiten, der Minderjährige als Arbeitskräfte einsetzt. Das koreanische Unternehmen hat sofort eine Untersuchung eingeleitet und bestätigt nun diese Vorwürfe.
Und Samsung kann oder besser gesagt muss die Vorwürfe bzw. den Verdacht bestätigen: "Nach der Untersuchung hat Samsung beschlossen, die Geschäftsbeziehung mit der fraglichen Fabrik einzufrieren, da Beweise für die mutmaßliche Kinderarbeit vor Ort gefunden wurden", so Samsung. "Die Entscheidung wurde in Übereinstimmung mit Samsungs Null-Toleranz-Richtlinien hinsichtlich Kinderarbeit getroffen."
Samsung schreibt, dass man die chinesischen Behörden eingeschaltet habe. Sollten die eigenen sowie behördlichen Untersuchungen die Vorwürfe erhärten und bestätigen, dann werde man die Geschäftsbeziehung mit dem Zulieferer dauerhaft beenden, so der koreanische Konzern.
Siehe auch: Samsung - Weiter viele Probleme bei chinesischen Zulieferern
Samsung: Beweise für Kinderarbeit gefunden
Samsung hat deshalb die Zusammenarbeit mit dem beschuldigten Auftragshersteller mit sofortiger Wirkung ausgesetzt und im offiziellen Firmenblog Samsung Tomorrow ein Statement dazu veröffentlicht (via The Next Web). Dort heißt es, dass man nach dem Report von China Labor Watch am 10. Juli sofort eine Untersuchung von Dongguan Shinyang Electronics Co. Ltd., einem der für Samsung tätigen Hersteller bzw. Fabriken, in die Wege geleitet habe.Und Samsung kann oder besser gesagt muss die Vorwürfe bzw. den Verdacht bestätigen: "Nach der Untersuchung hat Samsung beschlossen, die Geschäftsbeziehung mit der fraglichen Fabrik einzufrieren, da Beweise für die mutmaßliche Kinderarbeit vor Ort gefunden wurden", so Samsung. "Die Entscheidung wurde in Übereinstimmung mit Samsungs Null-Toleranz-Richtlinien hinsichtlich Kinderarbeit getroffen."
Eigene Kontrollen
Der Galaxy-Hersteller betont, dass die Anschuldigung "unglücklicherweise" und trotz der eigenen Bemühungen gegen Kindearbeit aufgetaucht sei. Demnach führe man bei seinen Zulieferern in China regelmäßig Kontrollen durch, im Falle der aktuell betroffenen Fabrik waren es laut Samsung drei Besuche seit 2013. Die letzte Kontrolle habe am 15. Juni 2014 geendet, zu der Rekrutierung von Kinderarbeiten kam es jedoch erst einige Tage später, nämlich am 29. Juni.Samsung schreibt, dass man die chinesischen Behörden eingeschaltet habe. Sollten die eigenen sowie behördlichen Untersuchungen die Vorwürfe erhärten und bestätigen, dann werde man die Geschäftsbeziehung mit dem Zulieferer dauerhaft beenden, so der koreanische Konzern.
Siehe auch: Samsung - Weiter viele Probleme bei chinesischen Zulieferern
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