Illegale Software-Nutzung nimmt trotz Sicherheits-Bedenken weiter zu
Die Verbreitung von Software, die ohne gültige Lizenzen auf Computern weltweit installiert ist, stieg in den letzen Jahren leicht an. Hierzulande ist die Quote aber rückläufig - was im Wesentlichen daran liegt, dass die Anwender zunehmend Sicherheitsprobleme befürchten.
Weltweit war im vergangenen Jahr 43 Prozent aller auf PCs eingesetzten Software nicht rechtmäßig erworben. Das ist das Ergebnis der neuesten Fassung einer entsprechenden Untersuchung, die vom Branchenverband Business Software Alliance (BSA), zu dessen führenden Mitgliedern Microsoft gehört, durchgeführt wird. 2011 lag die Quote mit 42 Prozent etwas niedriger.
So hoch ist der Anteil illegaler Software
In Deutschland ist der Anteil im Vergleich von 26 auf 24 Prozent gefallen. Laut der BSA liegt dies in erster Linie an Sicherheitsbedenken, die zunehmend mit illegal beschaffter Software in Verbindung gebracht werden. Insbesondere bei Anwendungen, die auch unsicherer Quelle wie beispielsweise Filesharing-Plattformen kopiert werden, besteht immer eine gewisse Chance, dass in dem Paket ein Trojaner versteckt wurde. Günstig wirkte sich auf die Entwicklung aber auch aus, dass in den letzten Jahren zunehmend auch preiswerte und auch kostenlose Alternativen zu Standard-Anwendungen verfügbar wurden.
Auch weltweit gaben 64 Prozent der Nutzer, die keine Schwarzkopien nutzen an, dies aus Sicherheitserwägungen zu tun und Angst zu haben, damit Hackern Tür und Tor zu ihrem Rechner zu öffnen. 59 Prozent fürchten außerdem den Verlust wichtiger Daten, wenn sie zu unrechtmäßigen Quellen greifen.
Die Region mit der höchsten Quote an nichtlizenzierter Software-Nutzung bleibt der asiatisch-pazifische Raum mit 62 Prozent, was 2 Prozentpunkte mehr sind als vor drei Jahren. An zweiter Stelle folgt Mittel- und Osteuropa mit 61 Prozent noch vor Lateinamerika mit 59 Prozent - ein Wert, der auch im Mittleren Osten und Afrika verzeichnet wird. In Westeuropa liegt die Quote derzeit mit 29 Prozent ganze 3 Prozentpunkte niedriger. Den kleinsten Anteil hat hingegen Nordamerika mit 19 Prozent.
So hoch ist der Anteil illegaler Software
In Deutschland ist der Anteil im Vergleich von 26 auf 24 Prozent gefallen. Laut der BSA liegt dies in erster Linie an Sicherheitsbedenken, die zunehmend mit illegal beschaffter Software in Verbindung gebracht werden. Insbesondere bei Anwendungen, die auch unsicherer Quelle wie beispielsweise Filesharing-Plattformen kopiert werden, besteht immer eine gewisse Chance, dass in dem Paket ein Trojaner versteckt wurde. Günstig wirkte sich auf die Entwicklung aber auch aus, dass in den letzten Jahren zunehmend auch preiswerte und auch kostenlose Alternativen zu Standard-Anwendungen verfügbar wurden.
Auch weltweit gaben 64 Prozent der Nutzer, die keine Schwarzkopien nutzen an, dies aus Sicherheitserwägungen zu tun und Angst zu haben, damit Hackern Tür und Tor zu ihrem Rechner zu öffnen. 59 Prozent fürchten außerdem den Verlust wichtiger Daten, wenn sie zu unrechtmäßigen Quellen greifen.
Weltweit starke Schwankungen
Im globalen Maßstab stieg der Anteil illegaler Kopien laut der Untersuchung vor allem durch die weiter zunehmende Verbreitung von Computern in Schwellen- und Entwicklungsländern. Hier verfügen viele Nutzer schlicht nicht über das Geld, sich bestimmte Applikationen, die sie benötigen zu kaufen. Teils ist insbesondere dort aber auch das Bewusstsein nicht besonders ausgeprägt, warum man ein Programm, dass man quasi geschenkt haben kann, für teures Geld kaufen sollte.Die Region mit der höchsten Quote an nichtlizenzierter Software-Nutzung bleibt der asiatisch-pazifische Raum mit 62 Prozent, was 2 Prozentpunkte mehr sind als vor drei Jahren. An zweiter Stelle folgt Mittel- und Osteuropa mit 61 Prozent noch vor Lateinamerika mit 59 Prozent - ein Wert, der auch im Mittleren Osten und Afrika verzeichnet wird. In Westeuropa liegt die Quote derzeit mit 29 Prozent ganze 3 Prozentpunkte niedriger. Den kleinsten Anteil hat hingegen Nordamerika mit 19 Prozent.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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