EA: Polizei-Battlefield kommt, NfS wird auf Eis gelegt

Die EA-Tochter Ghost Games (früher: EA Gothenburg), die für den mäßig erfolgreichen Need-for-Speed-Teil mit dem Untertitel Rivals verantwortlich war, muss Medien-Berichten zufolge Mitarbeiter entlassen und den nächsten NfS-Teil auf Eis legen.
Logo, Electronic Arts, Ea, Headquarter
Electronic Arts
Der schwedisch-britische Entwickler Ghost Games, der sich unter anderem aus ehemaligen Criterion-Games-Mitarbeitern ("Burnout") rekrutiert hat, musste laut Polygon zahlreiche Mitarbeiter entlassen. Betroffen sind vor allem Werkvertragsmitarbeiter, diese müssen sofort gehen. Vollzeit-Angestellte stehen laut dem bekannten Gaming-Blog vor der Wahl, eine Abfindung zu bekommen und zu gehen oder an einem in Entwicklung befindlichen Battlefield-Ableger mitzuarbeiten.

Der erwähnte Battlefield-Ableger soll den Codenamen "Havana" tragen. Entwickelt wird er hauptsächlich vom "Dead Space 3"-Studio Visceral und ist offenbar noch für dieses Jahr für eine Veröffentlichung vorgesehen. Außer der Information, dass das nächste Battlefield mit Polizei (wir tippen mal auf irgendetwas mit einer Spezialeinheit) zu tun hat, ist zu diesem Ableger aber noch nichts bekannt.


Ghost Games war zuletzt vor allem für Need for Speed: Rivals verantwortlich und sollte auch den nächsten (bisher nicht angekündigten) Teil der Rennspielserie entwickeln. Doch daraus wird nun nichts, da Electronic Arts das Projekt vorläufig auf Eis gelegt hat. Ob es je fortgesetzt werden wird, ist derzeit ebenfalls nicht bekannt.

Es wäre aber nicht das erste Mal in der Geschichte von Need for Speed, dass der Reihe nach einem Misserfolg das Aus droht - die Rivals-Verkaufszahlen waren jedenfalls alles andere als berühmt, was nach durchwegs mäßigen Kritiken der Fachpresse auch nicht sonderlich überrascht.

EA hat den Bericht nicht direkt bestätigt, sondern gegenüber Polygon lediglich ausrichten lassen, dass man in eine "Beratungsphase zu einigen Positionen bei Ghost Games" getreten sei.
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