Electronic Arts: Minus trotz guter Next-Gen-Verkäufe
EA hat heute die Ergebnisse für sein drittes internes Quartal bekannt gegeben. Und die drei Monate, in die auch das Weihnachtsgeschäft und die Starts der neuen Konsolen fielen, waren für das Unternehmen enttäuschend.
Ein wenig Licht und viel Schatten: So lässt sich das Weihnachtsquartal des Großpublishers Electronic Arts wahrscheinlich am besten zusammenfassen. Denn für sein drittes Quartal des Fiskaljahres 2014 (das vierte des Kalenderjahres 2013) musste man einen erheblichen Verlust bekannt geben. Das Minus betrug 308 Millionen Dollar, vor einem Jahr waren es im Vergleich dazu "nur" 45 Millionen Dollar.
Auch beim Umsatz musste man einen Misserfolg vermelden: In den letzten drei Monaten von 2013 betrug dieser nämlich 808 Millionen Dollar, ein Jahr zuvor waren es 922 Millionen Dollar. Das ist doch etwas überraschend, da gerade Electronic Arts unter den Drittherstellern das größte Angebot an Next-Generation-Spielen hatte.
Und an den Games für Xbox One und PlayStation 4 lag es auch nicht. Denn wie Blake Jorgensen, Finanzchef des Unternehmens, gegenüber Investoren im Earnings Call (via Seeking Alpha) erklärte, sei man im Dezember 2013 auf der neusten Konsolengeneration auch der Nummer-1-Publisher gewesen. Die Next-Gen-Verkäufe waren "weit über den Erwartungen", so Jorgensen.
Für die EA-Schwäche verantwortlich waren vielmehr die alten Konsolen Xbox 360 und PlayStation 3. Hier habe man einen "unerwartet starken Rückgang der Nachfrage" verzeichnen müssen. Genauer gesagt gingen die Current-Gen-Verkäufe um 35 Prozent zurück, das konnte durch die neuen Geräte nicht ausgeglichen werden.
Über die genauen Gründe kann man nur spekulieren. Wahrscheinlich ist es aber, dass viele Käufer einer Xbox One oder PlayStation 4 kein oder nicht mehr so viel Geld für Spiele übrig hatten. Laut Jorgensen ist man für die Zukunft aber dennoch optimistisch, er verweist auf die Tatsache, dass sich EA auf den neuen Konsolen einen (Software-)Marktanteil von mehr als einem Drittel sichern konnte.
Auch beim Umsatz musste man einen Misserfolg vermelden: In den letzten drei Monaten von 2013 betrug dieser nämlich 808 Millionen Dollar, ein Jahr zuvor waren es 922 Millionen Dollar. Das ist doch etwas überraschend, da gerade Electronic Arts unter den Drittherstellern das größte Angebot an Next-Generation-Spielen hatte.
Und an den Games für Xbox One und PlayStation 4 lag es auch nicht. Denn wie Blake Jorgensen, Finanzchef des Unternehmens, gegenüber Investoren im Earnings Call (via Seeking Alpha) erklärte, sei man im Dezember 2013 auf der neusten Konsolengeneration auch der Nummer-1-Publisher gewesen. Die Next-Gen-Verkäufe waren "weit über den Erwartungen", so Jorgensen.
Für die EA-Schwäche verantwortlich waren vielmehr die alten Konsolen Xbox 360 und PlayStation 3. Hier habe man einen "unerwartet starken Rückgang der Nachfrage" verzeichnen müssen. Genauer gesagt gingen die Current-Gen-Verkäufe um 35 Prozent zurück, das konnte durch die neuen Geräte nicht ausgeglichen werden.
Über die genauen Gründe kann man nur spekulieren. Wahrscheinlich ist es aber, dass viele Käufer einer Xbox One oder PlayStation 4 kein oder nicht mehr so viel Geld für Spiele übrig hatten. Laut Jorgensen ist man für die Zukunft aber dennoch optimistisch, er verweist auf die Tatsache, dass sich EA auf den neuen Konsolen einen (Software-)Marktanteil von mehr als einem Drittel sichern konnte.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
Beliebt im Preisvergleich
- Spiele:
Videos zum Thema
- Forza Motorsport: Rennspiel durchbricht Grenzen des Fotorealismus
- Halo Infinite: Microsoft zeigt den Launch-Trailer zur Story-Kampagne
- Halo Infinite: Live-Action-Trailer stimmt auf die Story-Kampagne ein
- Windows, iOS & Android: Xbox Cloud Gaming jetzt für alle verfügbar
- Xbox Game Pass: Diese Titel gibt es direkt zum Release im Spiele-Abo
- Microsoft heißt Bethesda in der Xbox-Familie willkommen
- Crysis Remastered ist jetzt auch für PC, PS4 und Xbox One erhältlich
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
- Xbox One
- Xbox One im Test
- Microsoft-Themenspecial
- Kinect-Themenspecial
- Xbox Series X-Themenspecial
- Xbox 360-Themenspecial
- Steam-Themenspecial
- Nintendo Switch-Themenspecial
- PlayStation 4-Themenspecial
- PlayStation 5-Themenspecial
- Google Stadia-Themenspecial
- Microsoft Research-Themenspecial
- Xbox, Spiele & Zubehör im Preisvergleich
Neue Nachrichten
- Kein Update mehr: Support-Aus für viele Microsoft-Produkte im Oktober
- 19% MwSt.-Aktion: Nur bis Mitternacht bei Media Markt & Saturn
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Teslas Roadster hebt ab - das Internet zieht ihn durch den Kakao
- Google und Microsoft streichen XSLT: Optische Folgen für das Web
- Regulärer Support vorbei: So geht es mit Windows Server 2022 weiter
- One UI 10: Auf Galaxy-Besitzer sollen große Änderungen zukommen
Videos
Beliebte Downloads
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Moodle 5.3 - sie ist die neue Long-Term-Support-Version
d-hubs - Gestern 02:44 Uhr -
Digitalisierung des öffentlichen Sektors
d-hubs - Gestern 00:37 Uhr -
Neues von ZimaO, dem Self-Hosting-Experten
d-hubs - Vorgestern 08:57 Uhr -
MP4 Codecs
Mannitwo - 15.10. 17:05 Uhr -
"MSBuild.exe "Hard error" - Anzeige nach Win11-Start
Mannitwo - 15.10. 17:02 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen