China verbietet Electronic-Arts-Shooter Battlefield 4
Die chinesische Staatsführung hat den Militär-Shooter Battlefield 4 offiziell verboten und das, obwohl das Spiel dort gar nicht offiziell verkauft wird. Als Auslöser für das Verbot gilt vor allem der Download-Inhalt (DLC) "China Rising".
Im Add-On, das Electronic Arts seit Anfang Dezember zum Download anbietet, geht es wie im Hauptspiel um das Reich der Mitte, unter anderem bringt es vier neue Karten, die auf dem chinesischen Festland platziert sind. Bereits im Story-Modus von Battlefield 4 geht es unter anderem um den chinesischen General Chang, der einen Staatsstreich plant und die Schuld den USA in die Schuhe schieben will.
Für die chinesischen Zensoren ist das erwartungsgemäß zu viel der Aufmerksamkeit, weshalb sie Battlefield 4 nun offiziell verboten haben, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf chinesische Spiele-Blogs. Dort werden als Gründe "nationale Sicherheit" und eine wahrgenommene "Aggression gegen die chinesische Kultur" angeführt. Electronic Arts kann das Verbot aber gelassen sehen, da man Battlefield 4 ohnehin nicht offiziell in China anbietet.
Wie Kotaku berichtet, ist das Verbot alles andere als ungewöhnlich, da das chinesische Kulturministerium eine Vielzahl an Gründen für das Aussprechen eines Banns anführen kann. Dazu zählen, wie im Fall Battlefield 4, vor allem anti-chinesische Inhalte, aber auch die Verherrlichung von Glücksspiel und Drogen.
Battlefield 4 gesellt sich mit dieser chinesischen Indizierung zu einer ganzen Reihe an Spielen aus der Call-of-Duty-Reihe, dort sind insbesondere auch zahlreiche Games, in denen es um organisiertes Verbrechen geht, aufgeführt. Insgesamt sind auf dieser Liste rund 40 Titel zu finden. Besonders große "Fans" im Kulturministerium hat die Rockstar-Reihe Grand Theft Auto: In China ist nämlich alles, was im Zusammenhang mit GTA steht, verboten.
Für die chinesischen Zensoren ist das erwartungsgemäß zu viel der Aufmerksamkeit, weshalb sie Battlefield 4 nun offiziell verboten haben, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf chinesische Spiele-Blogs. Dort werden als Gründe "nationale Sicherheit" und eine wahrgenommene "Aggression gegen die chinesische Kultur" angeführt. Electronic Arts kann das Verbot aber gelassen sehen, da man Battlefield 4 ohnehin nicht offiziell in China anbietet.
Wie Kotaku berichtet, ist das Verbot alles andere als ungewöhnlich, da das chinesische Kulturministerium eine Vielzahl an Gründen für das Aussprechen eines Banns anführen kann. Dazu zählen, wie im Fall Battlefield 4, vor allem anti-chinesische Inhalte, aber auch die Verherrlichung von Glücksspiel und Drogen.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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