Colorado verbietet Jägern den Einsatz von Drohnen
Der US-Bundesstaat Colorado will gesetzliche Regelungen schaffen, die eine zu starke technische Aufrüstung von Jägern verhindern sollen. Diesen wird der Einsatz von Drohnen zum Aufspüren des Wildes strikt untersagt.
Die unbemannten Flugsysteme sind längst nicht mehr nur bei Militärs und einigen Bastlern äußerst beliebt, sondern finden zunehmen auch in vielen anderen Bereichen Verbreitung. Bei der Colorado Parks and Wildlife Commission befürchtete man nun, dass Jäger die Geräte verwenden, um die bisherigen gesetzlichen Regelungen zu umgehen, berichtete die Denver Post.
Denn schon länger ist es beispielsweise verboten, im Flugzeug auf die Suche nach Wildtieren zu gehen und diese dann zu jagen. Die Regelungen besagten, dass man nach dem Überfliegen einer Region mindestens 24 Stunden zu warten hat, bevor man in dieser auch der Jagd nachgehen darf. Mit Kameras bestückte Drohnen könnten helfen, diese Weisung zu umgehen, da der Jäger ja selbst nicht fliegt.
"Es gibt inzwischen tonnenweise Technologie, die es jedem sehr, sehr einfach macht zu jagen", sagte Randy Hampton von der Colorado Parks and Wildlife Commission. "Wir versuchen hier stets eine Linie zu ziehen, damit der Jagd auf ethische Weise nachgegangen wird."
Das neue Gesetz soll nun rechtzeitig fertiggestellt werden, damit es noch vor der großen Jagdsaison des nächsten Jahres, die stets Ende August beginnt, in Kraft treten kann. Dann wird es neben den einheimischen Jägern auch wieder viele aus anderen Regionen in den Bundesstaat ziehen. Diese hoffen dann vor allem, kapitale Wapitis, die zweitgrößte Hirsch-Art neben dem Elch, vor die Flinte zu bekommen. Der Bestand der Tiere ist seit der Jahrtausendwende bereits von etwa 305.000 auf 260.000 Tiere geschrumpft. Dies liefert nach offiziellen Angaben noch keinen Grund für Besorgnis - doch zu leicht will man es den Jägern dann doch nicht machen.
Denn schon länger ist es beispielsweise verboten, im Flugzeug auf die Suche nach Wildtieren zu gehen und diese dann zu jagen. Die Regelungen besagten, dass man nach dem Überfliegen einer Region mindestens 24 Stunden zu warten hat, bevor man in dieser auch der Jagd nachgehen darf. Mit Kameras bestückte Drohnen könnten helfen, diese Weisung zu umgehen, da der Jäger ja selbst nicht fliegt.
"Es gibt inzwischen tonnenweise Technologie, die es jedem sehr, sehr einfach macht zu jagen", sagte Randy Hampton von der Colorado Parks and Wildlife Commission. "Wir versuchen hier stets eine Linie zu ziehen, damit der Jagd auf ethische Weise nachgegangen wird."
Das neue Gesetz soll nun rechtzeitig fertiggestellt werden, damit es noch vor der großen Jagdsaison des nächsten Jahres, die stets Ende August beginnt, in Kraft treten kann. Dann wird es neben den einheimischen Jägern auch wieder viele aus anderen Regionen in den Bundesstaat ziehen. Diese hoffen dann vor allem, kapitale Wapitis, die zweitgrößte Hirsch-Art neben dem Elch, vor die Flinte zu bekommen. Der Bestand der Tiere ist seit der Jahrtausendwende bereits von etwa 305.000 auf 260.000 Tiere geschrumpft. Dies liefert nach offiziellen Angaben noch keinen Grund für Besorgnis - doch zu leicht will man es den Jägern dann doch nicht machen.
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Christian Kahle
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