USA: 6 Staaten für Drohnen-Testgelände ausgewählt
Die Bundesluftfahrtbehörde der Vereinigten Staaten hat heute sechs Staaten benannt, in denen Testgelände für Drohnen entstehen sollen. Damit verfolgt man den Plan, unbemannte Flugobjekte bis 2017 in den Luftraum zu integrieren.
Unbemannt in die amerikanischen Lüfte
Wegen Amazon waren Drohnen in der letzten Zeit in aller Munde. Auch Paket-Dienste wie DHL und UPS experimentiert mit den unbemannten Fluggeräten. Bisher scheinen solche luftigen Aktionen immer relativ schnell wieder in der Kiste mit der Aufschrift Marketing-Gag zu verschwinden. In den USA sieht man die Zukunft mit einem Himmel voller Drohnen aber offenbar recht deutlich.
Die USA machen Ernst mit kommerziellen Drohnen
Schon im November dieses Jahres hatte die zuständige Behörde FAA in einem ausführlichen Bericht klar gemacht, wie man sich die Zukunft der Drohnen im amerikanischen Luftraum vorstellt. Diesem Dokument war auch zu entnehmen, dass man bis Ende des Jahres sechs Orte für Drohnen-Testgelände in den USA auswählen wolle. Mit der Benennung der entsprechenden Staaten an diesem Montag folgt man dieser Zielsetzung.
Die FAA will Aspekte wie Geografie, Klima und Boden-Infrastruktur bei der Sicherheits- und Risiko-Bewertung mit einbezogen haben. Außerdem soll durch die Verteilung der Testgelände im ganzen Land ein möglichst großer Ausschnitt der Flugbedingungen abgedeckt werden, mit denen Drohnen im amerikanischen Luftraum zurechtkommen müssen.
Unter den Staaten, die bald die ersten öffentlichen Drohnen-Testgelände der USA beherbergen, sind Alaska, Nevada, New York, North Dakota, Texas und Virginia. "Diese Test-Gelände werden uns mit wichtigen Informationen versorgen, wie wir am Besten diese fortschrittliche Technologie sicher in unseren nationalen Luftraum einführen", teilt der FAA-Chef Anthony Foxx in einem Statement mit.
7500 kommerzielle Drohnen in fünf Jahren
Bisher erlaubt die FAA keinen Einsatz von kommerziellen Drohnen. Bis 2015 sollen aber erste entsprechende Richtlinien entworfen sein. Bis Ende 2017 sollen diese dann auf den Test-Geländen auf ihre Tauglichkeit überprüft werden. Nach einer offiziellen Schätzung der Behörde könnten dann in ungefähr fünf Jahren bereits 7500 kommerziell genutzte Drohnen im amerikanischen Luftraum unterwegs sein.
"Sicherheit bleibt unsere oberste Priorität (...) seit über 50 Jahren integrieren wir erfolgreich neue Technologien in unser nationales Luftverkehrssystem. (...) Wir werden dasselbe mit unbemannten Fluggeräten schaffen", lässt ein FAA Mitarbeiter wissen.
In den USA gab es schon nach der Bekanntgabe im November eine heftige Debatte über die möglichen Folgen der Öffnung des Luftraums für Drohnen. Man darf gespannt sein, wie sich die öffentliche Meinung vor allem auch in den jetzt benannten Drohnen-Test-Staaten entwickelt.
Alle Informationen zu den Drohnen-Testgeländen und den vor Ort geplanten Projekten hat die Bundesluftfahrtbehörde der Vereinigten Staaten in einer öffentlichen Mitteilung zusammengefasst.
Wegen Amazon waren Drohnen in der letzten Zeit in aller Munde. Auch Paket-Dienste wie DHL und UPS experimentiert mit den unbemannten Fluggeräten. Bisher scheinen solche luftigen Aktionen immer relativ schnell wieder in der Kiste mit der Aufschrift Marketing-Gag zu verschwinden. In den USA sieht man die Zukunft mit einem Himmel voller Drohnen aber offenbar recht deutlich.
Die USA machen Ernst mit kommerziellen Drohnen
Schon im November dieses Jahres hatte die zuständige Behörde FAA in einem ausführlichen Bericht klar gemacht, wie man sich die Zukunft der Drohnen im amerikanischen Luftraum vorstellt. Diesem Dokument war auch zu entnehmen, dass man bis Ende des Jahres sechs Orte für Drohnen-Testgelände in den USA auswählen wolle. Mit der Benennung der entsprechenden Staaten an diesem Montag folgt man dieser Zielsetzung.
Die FAA will Aspekte wie Geografie, Klima und Boden-Infrastruktur bei der Sicherheits- und Risiko-Bewertung mit einbezogen haben. Außerdem soll durch die Verteilung der Testgelände im ganzen Land ein möglichst großer Ausschnitt der Flugbedingungen abgedeckt werden, mit denen Drohnen im amerikanischen Luftraum zurechtkommen müssen.
Unter den Staaten, die bald die ersten öffentlichen Drohnen-Testgelände der USA beherbergen, sind Alaska, Nevada, New York, North Dakota, Texas und Virginia. "Diese Test-Gelände werden uns mit wichtigen Informationen versorgen, wie wir am Besten diese fortschrittliche Technologie sicher in unseren nationalen Luftraum einführen", teilt der FAA-Chef Anthony Foxx in einem Statement mit.
7500 kommerzielle Drohnen in fünf Jahren
Bisher erlaubt die FAA keinen Einsatz von kommerziellen Drohnen. Bis 2015 sollen aber erste entsprechende Richtlinien entworfen sein. Bis Ende 2017 sollen diese dann auf den Test-Geländen auf ihre Tauglichkeit überprüft werden. Nach einer offiziellen Schätzung der Behörde könnten dann in ungefähr fünf Jahren bereits 7500 kommerziell genutzte Drohnen im amerikanischen Luftraum unterwegs sein.
"Sicherheit bleibt unsere oberste Priorität (...) seit über 50 Jahren integrieren wir erfolgreich neue Technologien in unser nationales Luftverkehrssystem. (...) Wir werden dasselbe mit unbemannten Fluggeräten schaffen", lässt ein FAA Mitarbeiter wissen.
In den USA gab es schon nach der Bekanntgabe im November eine heftige Debatte über die möglichen Folgen der Öffnung des Luftraums für Drohnen. Man darf gespannt sein, wie sich die öffentliche Meinung vor allem auch in den jetzt benannten Drohnen-Test-Staaten entwickelt.
Alle Informationen zu den Drohnen-Testgeländen und den vor Ort geplanten Projekten hat die Bundesluftfahrtbehörde der Vereinigten Staaten in einer öffentlichen Mitteilung zusammengefasst.
Thema:
Videos zum Thema Forschung
- Navimow i210: Neuer Segway-Mähroboter mit LiDAR-Navigation im Test
- Narwal Flow 2 im Test: Saugkraft-Rekord trifft Heißwasser-Wäsche
- Mova S70 Roller: Mittelklasse-Saugroboter mit starker Ausstattung
- Lernroboter Tale-Bot Pro: Kreativität spart Investition in Zubehör
- PC10 und PC20: Pool-Roboter von Botlife für den Sommer im Vergleich
LEGO Mindstorms im Preis-Check
Beiträge aus unserem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Amazon Prime Day: Die Tages- und Blitzangebote im Vergleich
- Mythos-Sperre: KI hackte "fast alle" NSA-Systeme "in wenigen Stunden"
- Die Steam Machine ist da: Valve enthüllt Preis und Spezifikationen
- AMD Radeon: FSR 4.1 landet ab sofort auf Millionen älterer Grafikkarten
- Nürburgring-Rekord: Xiaomi YU7 GT meistert Grüne Hölle ohne Fahrer
- WhatsApp bekommt einen neuen Chef - für bessere Monetarisierung?
- CD Projekt Red: Cyberpunk-2077-Debakel wirkt bis heute nach
Videos
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen