Kenia: Autonome Drohnen sollen Wilderer aufspüren
Ein Startup aus den USA will mit seinen autonom operierenden Drohnen dabei helfen, den letzten verbleibenden Tieren des Nördlichen Breitmaul-Nashorns in Afrika das Überleben zu sichern.
In den letzten Wochen lief der erste praktische Testlauf an, bei dem die Firma Airware aus San Francisco mit den Wildhütern aus dem Ol Pejeta Conservancy in Kenia zusammenarbeiten. Diese versuchen dort, eine kleine Gruppe der womöglich letzten Tiere dieser Art vor der Ausrottung durch Wilderer zu beschützen. Aber auch einige andere bedrohte Arten sind in der Gegend zu finden.
Bisher standen den Rangern hier lediglich Fahrzeuge zur Verfügung, mit denen es schwierig war, das große Gelände des Schutzreservates ständig im Auge zu behalten. Teilweise standen auch Flugzeuge zur Verfügung, die wegen der begrenzten Ressourcen aber nicht oft und lange in der Luft bleiben können. Über die Feiertage und den Jahreswechsel hinweg liefen nun Erprobungen mit drei verschiedenen Drohnen, die von Airware-Mitarbeitern mitgebracht wurden.
"Sie sind dafür gebaut, komplett autonom zu operieren - auch außerhalb der Sichtweite des Piloten", erklärte Airware-Gründer Jonathan Downey. Über eine Mapping-Software können die Ranger des Reservates relativ einfach auf einer Karte Navigationspunkte markieren, die von den Flugobjekten angesteuert werden sollen. Während dessen können die Kameras der Drohnen ständig einen Videostream im normalen Lichtspektrum oder als Infrarot-Aufnahme bei Nachtflügen liefern.
"Via Infrarot können wir ein Lagerfeuer von Wilderern, die oft Nachts in den Park kommen, leicht ausmachen. Der Detail-Reichtum ist dabei so hoch, dass wir sehen können, wie sich der Rüssel eines Elefanten beim Trinken kalten Wassers auf der Aufnahme von weiß nach schwarz verändert", führte Downey aus.
Seitens der Wildhüter ist man mit den bisherigen Ergebnissen des Tests sehr zufrieden. Das System habe die Erwartungen übertroffen, erklärte Robert Breare vom Ol Pejeta Conservancy. Zumal Airware die Technologie kostenlos zur Verfügung stellt. Den Testbetrieb hat die Firma finanziert, indem man dafür über eine Crowd-Funding-Plattform Spenden sammelte. Ansonsten hofft man bei dem Unternehmen schlicht darauf, durch die Weiterentwicklung der Technik im Praxiseinsatz in Kenia Erkenntnisse zu gewinnen, die später in kommerzielle Projekte einfließen können und dem Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil bieten.
Bisher standen den Rangern hier lediglich Fahrzeuge zur Verfügung, mit denen es schwierig war, das große Gelände des Schutzreservates ständig im Auge zu behalten. Teilweise standen auch Flugzeuge zur Verfügung, die wegen der begrenzten Ressourcen aber nicht oft und lange in der Luft bleiben können. Über die Feiertage und den Jahreswechsel hinweg liefen nun Erprobungen mit drei verschiedenen Drohnen, die von Airware-Mitarbeitern mitgebracht wurden.
"Sie sind dafür gebaut, komplett autonom zu operieren - auch außerhalb der Sichtweite des Piloten", erklärte Airware-Gründer Jonathan Downey. Über eine Mapping-Software können die Ranger des Reservates relativ einfach auf einer Karte Navigationspunkte markieren, die von den Flugobjekten angesteuert werden sollen. Während dessen können die Kameras der Drohnen ständig einen Videostream im normalen Lichtspektrum oder als Infrarot-Aufnahme bei Nachtflügen liefern.
"Via Infrarot können wir ein Lagerfeuer von Wilderern, die oft Nachts in den Park kommen, leicht ausmachen. Der Detail-Reichtum ist dabei so hoch, dass wir sehen können, wie sich der Rüssel eines Elefanten beim Trinken kalten Wassers auf der Aufnahme von weiß nach schwarz verändert", führte Downey aus.
Seitens der Wildhüter ist man mit den bisherigen Ergebnissen des Tests sehr zufrieden. Das System habe die Erwartungen übertroffen, erklärte Robert Breare vom Ol Pejeta Conservancy. Zumal Airware die Technologie kostenlos zur Verfügung stellt. Den Testbetrieb hat die Firma finanziert, indem man dafür über eine Crowd-Funding-Plattform Spenden sammelte. Ansonsten hofft man bei dem Unternehmen schlicht darauf, durch die Weiterentwicklung der Technik im Praxiseinsatz in Kenia Erkenntnisse zu gewinnen, die später in kommerzielle Projekte einfließen können und dem Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil bieten.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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