Neewer Litetrip LT39: Premium-Stativ vom Billiganbieter im Test
Neewer bringt mit dem Litetrip LT39 ein Carbon-Reisestativ auf den Markt, das bei 1,2 Kilogramm Gewicht bis zu 10 Kilogramm tragen kann. Die maximale Arbeitshöhe liegt bei rund 1,60 Metern, zum Lieferumfang gehört ein Kugelkopf. Mit einer UVP von 269 Euro bewegt sich das Modell allerdings nicht mehr im klassischen Budgetbereich. Die Kollegen von ValueTech TV haben sich das Produkt angeschaut.
Die ungewöhnlich geformten Carbonbeine und die dreieckige Mittelsäule ermöglichen ein Packmaß von etwas mehr als 40 Zentimetern. Die Beine bestehen aus vier Segmenten und werden über robuste, offen konstruierte Klemmverschlüsse arretiert. Diese lassen sich gut bedienen und bei Verschmutzung einfach reinigen, stehen im Rucksack allerdings relativ weit ab. Anders als bei besonders kompakten Reisestativen lassen sich die Beine zudem nicht um 180 Grad nach oben klappen.
In der Praxis soll das LT39 einen guten Kompromiss aus Gewicht und Stabilität bieten. Voll ausgefahren erreicht es zusammen mit der Mittelsäule rund 1,60 Meter. Ein Metallhaken an deren Unterseite kann zusätzlich mit einem Rucksack beschwert werden. Der Hersteller verzichtet auf einen doppelten Auszug der Mittelsäule. Bei Langzeitbelichtungen und längeren Brennweiten zeigte sich das Stativ dennoch stabil, Schwingungen klingen laut Test schnell ab.
Der Kugelkopf lässt sich um 360 Grad drehen und ermöglicht auch Hochformataufnahmen. Die Schnellwechselaufnahme arbeitet allerdings zweistufig und benötigt etwas Eingewöhnung. Problematischer ist die Arca-Swiss-Kompatibilität: Kleine Platten und viele L-Brackets funktionieren, größere Platten können wegen einer konstruktiv bedingten Höhendifferenz nicht plan aufliegen. Nutzer entsprechender Systeme sollten die Kompatibilität deshalb vor dem Kauf prüfen.
Insgesamt hinterlässt das LT39 bei Verarbeitung und Ausstattung einen hochwertigen Eindruck. Für 269 Euro bietet es viel Traglast bei geringem Gewicht und eignet sich damit vor allem für Reisefotografen und mobile Foto- oder Videoeinsätze. Wer große Arca-Swiss-Platten nutzt oder Wert auf ein besonders kleines Packmaß legt, sollte dagegen Alternativen vergleichen.
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Die ungewöhnlich geformten Carbonbeine und die dreieckige Mittelsäule ermöglichen ein Packmaß von etwas mehr als 40 Zentimetern. Die Beine bestehen aus vier Segmenten und werden über robuste, offen konstruierte Klemmverschlüsse arretiert. Diese lassen sich gut bedienen und bei Verschmutzung einfach reinigen, stehen im Rucksack allerdings relativ weit ab. Anders als bei besonders kompakten Reisestativen lassen sich die Beine zudem nicht um 180 Grad nach oben klappen.
In der Praxis soll das LT39 einen guten Kompromiss aus Gewicht und Stabilität bieten. Voll ausgefahren erreicht es zusammen mit der Mittelsäule rund 1,60 Meter. Ein Metallhaken an deren Unterseite kann zusätzlich mit einem Rucksack beschwert werden. Der Hersteller verzichtet auf einen doppelten Auszug der Mittelsäule. Bei Langzeitbelichtungen und längeren Brennweiten zeigte sich das Stativ dennoch stabil, Schwingungen klingen laut Test schnell ab.
Der Kugelkopf lässt sich um 360 Grad drehen und ermöglicht auch Hochformataufnahmen. Die Schnellwechselaufnahme arbeitet allerdings zweistufig und benötigt etwas Eingewöhnung. Problematischer ist die Arca-Swiss-Kompatibilität: Kleine Platten und viele L-Brackets funktionieren, größere Platten können wegen einer konstruktiv bedingten Höhendifferenz nicht plan aufliegen. Nutzer entsprechender Systeme sollten die Kompatibilität deshalb vor dem Kauf prüfen.
Gute Zubehör-Ausstattung
Zum Lieferumfang gehören neben Stativ und Kugelkopf eine Transporttasche, eine kurze Mittelsäule für bodennahe Aufnahmen, eine Smartphone-Halterung sowie zwei Schnellwechselplatten. Eine der Platten besitzt zusätzlich einen 360-Grad-Panoramakopf.Insgesamt hinterlässt das LT39 bei Verarbeitung und Ausstattung einen hochwertigen Eindruck. Für 269 Euro bietet es viel Traglast bei geringem Gewicht und eignet sich damit vor allem für Reisefotografen und mobile Foto- oder Videoeinsätze. Wer große Arca-Swiss-Platten nutzt oder Wert auf ein besonders kleines Packmaß legt, sollte dagegen Alternativen vergleichen.
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