Foto-News: Nikons Vollformatkamera ohne Sucher, neues Luminar

Nikon macht seine Vollformatkamera Z5 IIc kompakter und verzichtet dafür auf den elektronischen Sucher. Ansonsten bleibt erstaunlich viel von der Z5 II erhalten. Parallel bringt Skylum mit Luminar 1.28 eine überarbeitete Oberfläche, schnellere Werkzeuge und einen geringeren Speicherbedarf bei der Maskierung. Das sind die aktuellen Foto-News der Kollegen von ValueTech TV.

Bei Luminar 1.28 sitzen Katalog, Presets und Bearbeitungswerkzeuge übersichtlicher zusammen. Eine kompakte Navigation befindet sich links oben, während Presets, Werkzeuge und Extras rechts gebündelt sind. Dadurch sind auch die zuvor im Katalog versteckten Extras direkt beim Bearbeiten erreichbar.

Skylum verspricht zudem deutlich mehr Tempo. Presets sollen bis zu viermal schneller laden, was sich vor allem bei großen Dateien bemerkbar macht. Auch das generative Löschen arbeitet schneller und soll bessere Ergebnisse liefern. Maskierungsfunktionen benötigen zudem bis zu ein Drittel weniger Arbeitsspeicher. Für den Herbst sind mit Atmosphere 2.0 und Verbesserungen für Enhance AI bereits weitere Neuerungen angekündigt.
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Bei der Nikon Z5 IIc ist der fehlende Sucher der auffälligste Unterschied zur Z5 II. Die Kamera richtet sich damit unter anderem an Smartphone-Nutzer, die ihre Motive ohnehin über das Display gestalten. Trotz des kleineren Gehäuses bleiben wichtige Funktionen erhalten: Die integrierte Bildstabilisierung kompensiert bis zu 7,5 Blendenstufen, ein mechanischer Verschluss ist vorhanden und die Blitzsynchronzeit beträgt bis zu 1/200 Sekunde. Auch der große EN-EL15c-Akku bleibt erhalten.

Abstriche gibt es beim Speicher. Statt zwei Kartenplätzen bietet die Z5 IIc nur einen SD-Steckplatz mit UHS-II-Unterstützung. Ein kamerainternes Backup auf eine zweite Karte ist damit nicht möglich. Bei den Videofunktionen fällt der Verzicht dagegen geringer aus: Interne RAW-Aufzeichnung sowie 4K mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde bleiben erhalten. Neu ist eine Autofokus-Erkennung für Fische.

Wo Licht ist, ist auch Schatten

Für Content Creator gibt es allerdings zwei Schwachpunkte. Die Kamera unterstützt weiterhin kein Open Gate, wodurch sich Aufnahmen nicht besonders flexibel für Quer- und Hochformat zuschneiden lassen. Zudem fällt das 3,2-Zoll-Display mit 1,04 Millionen Bildpunkten für eine sucherlose Kamera eher durchschnittlich aus. Gerade weil der Bildschirm die zentrale Möglichkeit zur Bildkontrolle darstellt, wäre ein größeres und höher auflösendes Panel wünschenswert gewesen.

Die Z5 IIc bleibt damit eine kompakte Vollformatkamera, bei der Nikon trotz des fehlenden Suchers nur wenige Kernfunktionen gestrichen hat. Der einzelne Kartenplatz und das eher einfache Display sind die wichtigsten Einschränkungen.

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