AMFIS: Feuerwehr bekommt Quadcopter-Drohnen
Feuerwehren und andere Rettungskräfte sollen zukünftig mit Quadcoptern und an diesen angebrachten Sensoren schneller und besser überprüfen können, ob bestimmte Gebiete betreten werden können und müssen.
Dafür ist das Aufklärungssystem AMFIS zuständig. Der Begriff steht für Aufklärung und Überwachung mit Miniaturfluggeräten im Sensorverbund. Denn nicht immer können Hilfskräfte wie Krankenwagen oder Feuerwehr sofort in brennende Gebiete entsendet werden, da sie sonst ihr eigenes Leben gefährden.
Verschiedene Kleinfluggeräte, Heliumballons sowie eine Bodenstation arbeiten hier zusammen. Eine Software ermöglicht, unterschiedliche Sensorträger unter einer Oberfläche zu steuern, die gesammelten Daten auszuwerten und in die Leitstelle weiterzugeben. AMFIS kann zum Beispiel in einem Erdbeben-Gebiet den aktuellen Zustand der Infrastruktur aufklären. Die Sensorträger verfügen über Foto-, Video- und Infrarotkameras und bei Bedarf auch andere Sensoren, mit welchen man sich einen Überblick über die Situation verschaffen und so beispielsweise Opfer schneller orten kann.
Zur Ausstattung gehört jetzt auch ein neu entwickelter Gas-Sensor. Hauptsächlich soll dieser gefährliche Gase bei einem Brand detektieren. Das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB) in Karlsruhe arbeitete dafür mit dem Gas-Messgeräte-Hersteller Leopold Siegrist zusammen.
Mit der neuen Gas-Sensor-Nutzlast kann man sieben verschiedene Gase aufspüren. Die Nutzlast hat fünf wechselbare Steckplätze für elektrochemische Sensoren sowie zwei feste Sensoren für brennbare Gase und leichtflüchtige Kohlenwasserstoffe. Die Sensor-Nutzlast erkennt damit alle typischen Gase, die bei einem Brand entstehen und die für die Rettungskräfte oder die Bevölkerung gefährlich sind. Die wichtigsten Gase, die detektiert werden, sind Kohlenstoffmonoxid und weitere Brandgase wie Stickoxide und Ammoniak. Die Auswahl der Sensoren kann außerdem je nach Bedarf angepasst werden.
Der Gas-Sensor ist unter einem Fluggerät montiert. "Wenn es brennt, dann schicken wir das Fluggerät in die Nähe des Brandes und können damit - ohne eine Gefährdung von Einsatzkräften - die Gaskonzentration messen. Der Gas-Sensor sitzt unterhalb des Fluggerätes - unter dem Quadrocopter - und wird mit einer Pumpe mit Umgebungsluft versorgt", erklärte Matthias Kollmann, Entwickler im AMFIS-Projekt des Fraunhofer IOSB. Die Gaskonzentration wird über die Funkschnittstelle des Fluggerätes zum Boden übermittelt und kann an der AMFIS-Bodenstation ausgewertet werden.
Verschiedene Kleinfluggeräte, Heliumballons sowie eine Bodenstation arbeiten hier zusammen. Eine Software ermöglicht, unterschiedliche Sensorträger unter einer Oberfläche zu steuern, die gesammelten Daten auszuwerten und in die Leitstelle weiterzugeben. AMFIS kann zum Beispiel in einem Erdbeben-Gebiet den aktuellen Zustand der Infrastruktur aufklären. Die Sensorträger verfügen über Foto-, Video- und Infrarotkameras und bei Bedarf auch andere Sensoren, mit welchen man sich einen Überblick über die Situation verschaffen und so beispielsweise Opfer schneller orten kann.
Zur Ausstattung gehört jetzt auch ein neu entwickelter Gas-Sensor. Hauptsächlich soll dieser gefährliche Gase bei einem Brand detektieren. Das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB) in Karlsruhe arbeitete dafür mit dem Gas-Messgeräte-Hersteller Leopold Siegrist zusammen.
Mit der neuen Gas-Sensor-Nutzlast kann man sieben verschiedene Gase aufspüren. Die Nutzlast hat fünf wechselbare Steckplätze für elektrochemische Sensoren sowie zwei feste Sensoren für brennbare Gase und leichtflüchtige Kohlenwasserstoffe. Die Sensor-Nutzlast erkennt damit alle typischen Gase, die bei einem Brand entstehen und die für die Rettungskräfte oder die Bevölkerung gefährlich sind. Die wichtigsten Gase, die detektiert werden, sind Kohlenstoffmonoxid und weitere Brandgase wie Stickoxide und Ammoniak. Die Auswahl der Sensoren kann außerdem je nach Bedarf angepasst werden.
Der Gas-Sensor ist unter einem Fluggerät montiert. "Wenn es brennt, dann schicken wir das Fluggerät in die Nähe des Brandes und können damit - ohne eine Gefährdung von Einsatzkräften - die Gaskonzentration messen. Der Gas-Sensor sitzt unterhalb des Fluggerätes - unter dem Quadrocopter - und wird mit einer Pumpe mit Umgebungsluft versorgt", erklärte Matthias Kollmann, Entwickler im AMFIS-Projekt des Fraunhofer IOSB. Die Gaskonzentration wird über die Funkschnittstelle des Fluggerätes zum Boden übermittelt und kann an der AMFIS-Bodenstation ausgewertet werden.
Thema:
Videos zum Thema Forschung
- Aiper Scuba V3: Reinigungs-Roboter für größere Pools im Test
- HoverAir Aqua: Wasserstart-Drohne für feuchte Umgebungen im Test
- Aiper EcoSurfer S2: Pool-Reiniger mit Solar-Versorgung im Test
- Navimow i210: Neuer Segway-Mähroboter mit LiDAR-Navigation im Test
- Narwal Flow 2 im Test: Saugkraft-Rekord trifft Heißwasser-Wäsche
LEGO Mindstorms im Preis-Check
Beiträge aus unserem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Jobcenter ertrinken in KI-Schreiben: Briefflut überlastet Mitarbeiter
- Sicheres Internet aus dem All: EU investiert 15,6 Milliarden Euro
- KI im Notruf: New Orleans testet neuen digitalen 911-Assistenten
- Spionage-Software LightSpy: Eine KFC-Bestellung enttarnt China-Hacker
- EES-Flughafen-Chaos: Neues Einreisesystem zeitweise abgeschaltet
- Nächster "Ausbruch": Auch China-KI Kimi K3 machte sich selbstständig
Videos
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen