Hacker-Drohne kann andere Drohnen übernehmen
Drohnen sind derzeit ein Riesenthema, zuletzt ließ Amazon-Chef Jeff Bezos mit Plänen für eine derartige Luft-Lieferung aufhorchen. Samy Kamkar hat nun eine Anleitung veröffentlicht, wie man aus einer handelsüblichen Drohne ein Hacker-Werkzeug macht.
Samy Kamkar ist ein äußerst bekannter Name in der Hacker-Szene, der bald 28-jährige Sicherheitsforscher hat in der Vergangenheit schon zahlreiche Schwachstellen aufgedeckt. Sein neuestes Projekt greift ein derzeit medial sehr präsentes Thema auf: Drohnen. Wie Ars Technica berichtet (via derStandard) hat Kamka nun seine SkyJack (eine Kombination aus Himmel und Hijacking, also Entführung) genannte Arbeit vorgestellt.
Darin beschreibt Kamkar, was man benötigt, um einen AR.Drone-Quadcopter von Parrot umzubauen und zu programmieren, damit dieses Fluggerät andere Drohnen "entführen" kann. Die funkgesteuerte Drohne wird dabei um eine Raspberry-Pi-Platine erweitert, dazu kommen eine kleine Batterie und zwei kabellose Transmitter sowie eine Kombination aus handelsüblicher und eigens dafür geschriebener Software.
Lässt sich zum fliegenden Hacker-Werkzeug umbauen: die AR.Drone von Parrot
Damit ist es möglich, die Funkverbindungen anderer Drohnen dieser Modellreihe in der Luft zu scannen, die Fluggeräte zu übernehmen und zu steuern, Zugriff auf die Kamera inklusive. Damit könne Kamkar eine Armee "kleiner Zombie-Drohnen" versammeln, so der Hacker auf seinem Blog.
SkyJack arbeitet auf Basis der Erfassung von MAC-Adressen in Radio-Reichweite. Findet die Drohne eine zu Parrot gehörende Adresse, dann wird die "Aircrack-ng"-Anwendung zum WLAN-Hacking eingesetzt, damit wird die bestehende Verbindung zum eigentlichen Besitzer gekappt und die Drohne "entführt".
Wie erwähnt geht das derzeit nur mit Parrot-Drohnen, die Software (die auch am Boden funktioniert) kann aber wohl leicht auf Hersteller mit ähnlichen Systemen ausgeweitet werden. Kamkar lässt sich die Steilvorlage von Jeff Bezos natürlich nicht nehmen und meint, dass es ein "großer Spaß wäre, jene Drohnen zu übernehmen, die Amazon-Päckchen ausliefern."
Siehe auch: Amazon will Waren künftig per Drohnen ausliefern
Darin beschreibt Kamkar, was man benötigt, um einen AR.Drone-Quadcopter von Parrot umzubauen und zu programmieren, damit dieses Fluggerät andere Drohnen "entführen" kann. Die funkgesteuerte Drohne wird dabei um eine Raspberry-Pi-Platine erweitert, dazu kommen eine kleine Batterie und zwei kabellose Transmitter sowie eine Kombination aus handelsüblicher und eigens dafür geschriebener Software.
Lässt sich zum fliegenden Hacker-Werkzeug umbauen: die AR.Drone von Parrot
Damit ist es möglich, die Funkverbindungen anderer Drohnen dieser Modellreihe in der Luft zu scannen, die Fluggeräte zu übernehmen und zu steuern, Zugriff auf die Kamera inklusive. Damit könne Kamkar eine Armee "kleiner Zombie-Drohnen" versammeln, so der Hacker auf seinem Blog.
SkyJack arbeitet auf Basis der Erfassung von MAC-Adressen in Radio-Reichweite. Findet die Drohne eine zu Parrot gehörende Adresse, dann wird die "Aircrack-ng"-Anwendung zum WLAN-Hacking eingesetzt, damit wird die bestehende Verbindung zum eigentlichen Besitzer gekappt und die Drohne "entführt".
Wie erwähnt geht das derzeit nur mit Parrot-Drohnen, die Software (die auch am Boden funktioniert) kann aber wohl leicht auf Hersteller mit ähnlichen Systemen ausgeweitet werden. Kamkar lässt sich die Steilvorlage von Jeff Bezos natürlich nicht nehmen und meint, dass es ein "großer Spaß wäre, jene Drohnen zu übernehmen, die Amazon-Päckchen ausliefern."
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