Chuwi MiniBook X: Netbook-Stil mit neuer Hardware - Crysis läuft
Beim Chuwi MiniBook X handelt es sich um ein kompaktes Notebook mit Intel-U300-Prozessor. Der Prozessor verfügt über fünf Kerne und sechs Threads. Die maximale Taktrate gibt Chuwi mit 4,4 GHz an. Der Intel Smart Cache ist 8 MB groß. Mit an Bord sind weiterhin 16 GB LPDDR4X-RAM. Dieser ist fest verlötet und kann nicht aufgerüstet werden. Für die Grafik ist eine Intel UHD Graphics verantwortlich. Diese taktet mit bis zu 1,1 GHz.
Benchmarks sind eine Sache, die reale Performance eine andere. Niemand wird vom U300-Netbook ein Gaming-Monster erwarten, insbesondere wenn einfache Apps teilweise erstaunlich lange zum Starten benötigen. Das alte N100-Notebook ist 2026 noch gut genug für YouTube und zum Kontrollieren von E-Mails. Vom neuen MiniBook X kann man mitunter jedoch etwas mehr erwarten.
Spricht man von neuer Hardware, kommt immer zuerst eine Frage: "But can it run Crysis?" Das Spiel ist von 2007 und inzwischen sogar neu aufgelegt worden. Generell bewegen sich die FPS in Full HD zwischen 19 und 36. Die CPU wird teilweise stark ausgelastet. Gleiches gilt auch für die Grafikkarte: Deren Speicher ist zunächst nur 128 MB groß, allerdings nimmt sich das Spiel teilweise bereits 4 GB vom RAM. Dieser ist mit 14,8 GB zeitweise fast vollständig ausgelastet. Die FPS ermöglichen ein einigermaßen flüssiges Spiel, auch wenn man nicht von einem butterweichen Gameplay sprechen kann.
"My Time at Sandrock" läuft hingegen out of the box flüssig. Bei etwa 60 FPS ist die GPU meist zu 60 bis 75 Prozent ausgelastet, während die CPU am Limit arbeitet. Aktiv gestockt hat das Spiel nicht. Wer die Kids von Zeit zu Zeit am MiniBook X spielen lassen möchte, kann zumindest diesen Titel als grafisch ansprechendes Abenteuer-Rollenspiel bei Steam herunterladen. Anders sieht es bei "Trails in the Sky" aus. Das Menü und Ähnliches laufen noch recht flüssig, aber kaum möchte man den Charakter bewegen, gerät das Spiel ins Stocken. Selbst bei angepassten Grafikeinstellungen kann kaum von flüssigen Bewegungen gesprochen werden, obwohl schon fast alle Optionen heruntergestellt wurden. Die Charaktere verfallen in Zeitlupe, sobald man sie bewegen möchte. Das Spiel ist auf dem MiniBook X unspielbar und kann direkt wieder deinstalliert werden.
Ein Highlight des MiniBook X ist das 10,51 Zoll große IPS-Display. Hierbei handelt es sich um einen Touchscreen, der zuverlässig auf Eingaben reagiert. Anders als X-Plus setzt Chuwi auf ein Seitenverhältnis von 16:10. Die Konkurrenz verwendet beim Storm 10X ein 3:2-Display. Welches Netbook die bessere Wahl ist, wird unser Kollege Timm Mohn bald rausfinden: er hat sich auch das Storm 10x bestellt. Das Display des Chuwi MiniBook X arbeitet nativ eigentlich im Hochformat. Das merkt man spätestens, wenn man das Gerät an einen Beamer anschließt und das Bild dort zunächst noch nicht gedreht dargestellt wird. Nach kurzer Zeit, beispielsweise beim Booten, dreht sich das Bild jedoch in die korrekte Ausrichtung.
Nachdem die Updates durchgelaufen sind, kann über die Einstellungen ein weiteres Manko beseitigt werden: der Sprachmix. Hierfür wählt man in den Einstellungen Deutsch als Sprache aus. Das entsprechende Sprachpaket wird anschließend über die Update-Funktion heruntergeladen. Danach spricht das Office-Paket Deutsch. Es ist durchaus spannend, dass Chuwi Office mit keinem Wort auf der Produktseite erwähnt, Windows 11 hingegen groß anpreist.
Das MiniBook X U300 ist vor allem eines: leicht. Es bringt gerade einmal 920 Gramm auf die Waage. Das Motto des Notebooks lautet: "Kleine Größe. Große Leistungsfähigkeit." Mit den bisherigen Prozessoren war das MiniBook X eher am unteren Ende des Leistungsspektrums angesiedelt. Sonderlich viel hat sich daran 2026 nicht geändert: Auch der U300 ist ein Low-End-Prozessor. Trotzdem springt beim MiniBook X mit U300 der Lüfter deutlich häufiger und hörbarer an als noch bei der N100-Variante. Insgesamt wirkt das Netbook auch etwas wärmer als sein Vorgänger. Die wahre Stärke der MiniBook-X-Serie ist ihre Portabilität. Das Notebook lässt sich schnell in nahezu jeder Tasche verstauen und fällt selbst auf längeren Reisen kaum im Gepäck auf. Aktuell ist das Chuwi MiniBook X für 469 Euro beim Hersteller erhältlich. Auf der Artikelseite lässt sich ein 30-Euro-Gutschein einlösen, der den Preis auf 439 Euro reduziert.
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Benchmarks sind eine Sache, die reale Performance eine andere. Niemand wird vom U300-Netbook ein Gaming-Monster erwarten, insbesondere wenn einfache Apps teilweise erstaunlich lange zum Starten benötigen. Das alte N100-Notebook ist 2026 noch gut genug für YouTube und zum Kontrollieren von E-Mails. Vom neuen MiniBook X kann man mitunter jedoch etwas mehr erwarten.
Spricht man von neuer Hardware, kommt immer zuerst eine Frage: "But can it run Crysis?" Das Spiel ist von 2007 und inzwischen sogar neu aufgelegt worden. Generell bewegen sich die FPS in Full HD zwischen 19 und 36. Die CPU wird teilweise stark ausgelastet. Gleiches gilt auch für die Grafikkarte: Deren Speicher ist zunächst nur 128 MB groß, allerdings nimmt sich das Spiel teilweise bereits 4 GB vom RAM. Dieser ist mit 14,8 GB zeitweise fast vollständig ausgelastet. Die FPS ermöglichen ein einigermaßen flüssiges Spiel, auch wenn man nicht von einem butterweichen Gameplay sprechen kann.
"My Time at Sandrock" läuft hingegen out of the box flüssig. Bei etwa 60 FPS ist die GPU meist zu 60 bis 75 Prozent ausgelastet, während die CPU am Limit arbeitet. Aktiv gestockt hat das Spiel nicht. Wer die Kids von Zeit zu Zeit am MiniBook X spielen lassen möchte, kann zumindest diesen Titel als grafisch ansprechendes Abenteuer-Rollenspiel bei Steam herunterladen. Anders sieht es bei "Trails in the Sky" aus. Das Menü und Ähnliches laufen noch recht flüssig, aber kaum möchte man den Charakter bewegen, gerät das Spiel ins Stocken. Selbst bei angepassten Grafikeinstellungen kann kaum von flüssigen Bewegungen gesprochen werden, obwohl schon fast alle Optionen heruntergestellt wurden. Die Charaktere verfallen in Zeitlupe, sobald man sie bewegen möchte. Das Spiel ist auf dem MiniBook X unspielbar und kann direkt wieder deinstalliert werden.
Ein Highlight des MiniBook X ist das 10,51 Zoll große IPS-Display. Hierbei handelt es sich um einen Touchscreen, der zuverlässig auf Eingaben reagiert. Anders als X-Plus setzt Chuwi auf ein Seitenverhältnis von 16:10. Die Konkurrenz verwendet beim Storm 10X ein 3:2-Display. Welches Netbook die bessere Wahl ist, wird unser Kollege Timm Mohn bald rausfinden: er hat sich auch das Storm 10x bestellt. Das Display des Chuwi MiniBook X arbeitet nativ eigentlich im Hochformat. Das merkt man spätestens, wenn man das Gerät an einen Beamer anschließt und das Bild dort zunächst noch nicht gedreht dargestellt wird. Nach kurzer Zeit, beispielsweise beim Booten, dreht sich das Bild jedoch in die korrekte Ausrichtung.
Überraschung ist Office
Dass das MiniBook X mit Windows 11 Pro ausgestattet ist, wird direkt auf der Homepage beworben. Außerdem mit an Bord: Microsoft Office mit PowerPoint. Office ist zunächst auf Englisch eingestellt und muss augenscheinlich nicht aktiviert werden. Das Erstellen von Dokumenten ist ohne Einschränkungen möglich. Gleiches gilt für PowerPoint. Hier fällt ein seltsamer Mix aus deutschen Vorlagen und englischer Sprache auf. In den Einstellungen weist Office klar darauf hin, dass das Produkt aktiviert sei. Unser Kollege Timm Mohn hat diese Aktivierung auf die Probe gestellt und ein Update angestoßen. Zur großen Überraschung lief dieses problemlos durch: Zu keiner Zeit kam es zu einem Fehler oder einem sonstigen Problem.Nachdem die Updates durchgelaufen sind, kann über die Einstellungen ein weiteres Manko beseitigt werden: der Sprachmix. Hierfür wählt man in den Einstellungen Deutsch als Sprache aus. Das entsprechende Sprachpaket wird anschließend über die Update-Funktion heruntergeladen. Danach spricht das Office-Paket Deutsch. Es ist durchaus spannend, dass Chuwi Office mit keinem Wort auf der Produktseite erwähnt, Windows 11 hingegen groß anpreist.
Das MiniBook X U300 ist vor allem eines: leicht. Es bringt gerade einmal 920 Gramm auf die Waage. Das Motto des Notebooks lautet: "Kleine Größe. Große Leistungsfähigkeit." Mit den bisherigen Prozessoren war das MiniBook X eher am unteren Ende des Leistungsspektrums angesiedelt. Sonderlich viel hat sich daran 2026 nicht geändert: Auch der U300 ist ein Low-End-Prozessor. Trotzdem springt beim MiniBook X mit U300 der Lüfter deutlich häufiger und hörbarer an als noch bei der N100-Variante. Insgesamt wirkt das Netbook auch etwas wärmer als sein Vorgänger. Die wahre Stärke der MiniBook-X-Serie ist ihre Portabilität. Das Notebook lässt sich schnell in nahezu jeder Tasche verstauen und fällt selbst auf längeren Reisen kaum im Gepäck auf. Aktuell ist das Chuwi MiniBook X für 469 Euro beim Hersteller erhältlich. Auf der Artikelseite lässt sich ein 30-Euro-Gutschein einlösen, der den Preis auf 439 Euro reduziert.
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