Keine Weihnachtsfeiern für Vodafone-Beschäftigte
Die letzten Wochen des Jahres werden in der deutschen Sektion des Mobilfunkkonzerns Vodafone wohl nicht besonders besinnlich ausfallen: Die Weihnachtsfeiern zumindest sind komplett abgesagt worden.
Eine entsprechende Weisung habe Personalchef Dirk Barnard an die Abteilungsleiter verschickt, berichtete die Rheinische Post. Die Entscheidung sei mit Jens Schulte-Bockum, dem Chef von Vodafone Deutschland, und dem übrigen Vorstand abgesprochen.
Als Grund gibt Barnard eine angespannte wirtschaftliche Situation an. Die Manager wurden angewiesen, auf der Kostenseite größte Disziplin zu wahren. Angesichts dessen, dass Vodafone Deutschland wirtschaftlich sehr gut da steht und der britische Mutterkonzern durch den Verkauf seiner Beteiligung am US-Mobilfunkbetreiber Verizon Wireless mit einer hohen Milliarden-Einnahme rechnen kann, sorgte dies bei Mitarbeitern und Firmenkennern für Verwunderung.
Denn für die Weihnachtsfeiern, die eigentlich einen wichtigen Beitrag für das Arbeitsklima leisten sollen, müsste der Konzern einen vergleichsweise kleinen Betrag von 300.000 Euro investieren. Bedenkt man, dass gerade noch ausreichend Geld für den Bau eines neuen Firmensitzes vorhanden war, wäre dies eher eine Ausgabe aus der Portokasse.
Hinter der Absage der Feiern wird daher eine weitergehende Welle an Einsparungen vermutet, mit der die Konzernführung kurzfristig versuchen könnte, den Wert des britischen Mobilfunkers in die Höhe zu treiben. Denn der US-Telekommunikationskonzern AT&T hatte Interesse an einer Übernahme angemeldet.
Laut dem Bericht würden auch einige Züge bei der Ausrichtung des Managements in diese Richtung passen. Denn die Kontrolle über den Aufsichtsrat des gerade für 7,7 Milliarden Euro übernommenen Kabelnetzbetreibers Kabel Deutschland wird nicht der hiesige Vodafone-Chef Schulte-Bockum einnehmen. Dieser muss sich mit einem einfachen Sitz als Mitglied des Gremiums begnügen. An die Spitze wird statt dessen Philipp Humm gesetzt, der für die Vodafone-Aktivitäten in ganz Europa zuständig ist und mit seinen Erfahrungen bei der Deutschen Telekom dafür sorgen soll, dass die deutsche Landestochter zu einem Glanzstück des Konzerns wird und diesen möglichst teuer macht.
Als Grund gibt Barnard eine angespannte wirtschaftliche Situation an. Die Manager wurden angewiesen, auf der Kostenseite größte Disziplin zu wahren. Angesichts dessen, dass Vodafone Deutschland wirtschaftlich sehr gut da steht und der britische Mutterkonzern durch den Verkauf seiner Beteiligung am US-Mobilfunkbetreiber Verizon Wireless mit einer hohen Milliarden-Einnahme rechnen kann, sorgte dies bei Mitarbeitern und Firmenkennern für Verwunderung.
Denn für die Weihnachtsfeiern, die eigentlich einen wichtigen Beitrag für das Arbeitsklima leisten sollen, müsste der Konzern einen vergleichsweise kleinen Betrag von 300.000 Euro investieren. Bedenkt man, dass gerade noch ausreichend Geld für den Bau eines neuen Firmensitzes vorhanden war, wäre dies eher eine Ausgabe aus der Portokasse.
Hinter der Absage der Feiern wird daher eine weitergehende Welle an Einsparungen vermutet, mit der die Konzernführung kurzfristig versuchen könnte, den Wert des britischen Mobilfunkers in die Höhe zu treiben. Denn der US-Telekommunikationskonzern AT&T hatte Interesse an einer Übernahme angemeldet.
Laut dem Bericht würden auch einige Züge bei der Ausrichtung des Managements in diese Richtung passen. Denn die Kontrolle über den Aufsichtsrat des gerade für 7,7 Milliarden Euro übernommenen Kabelnetzbetreibers Kabel Deutschland wird nicht der hiesige Vodafone-Chef Schulte-Bockum einnehmen. Dieser muss sich mit einem einfachen Sitz als Mitglied des Gremiums begnügen. An die Spitze wird statt dessen Philipp Humm gesetzt, der für die Vodafone-Aktivitäten in ganz Europa zuständig ist und mit seinen Erfahrungen bei der Deutschen Telekom dafür sorgen soll, dass die deutsche Landestochter zu einem Glanzstück des Konzerns wird und diesen möglichst teuer macht.
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