Displays ohne Knick: Samsung verrät das 'Geheimnis' seiner Foldables
Jahrelang galt die sichtbare Display-Falte als größter Schwachpunkt von Foldables. Bei seiner aktuellen Galaxy-Generation hat Samsung die Unebenheit nun nahezu eliminiert und jetzt einige spannende Details zur verwendeten Bildschirmtechnologie vorgestellt.
Seit den ersten faltbaren Telefonen vor einigen Jahren bemängelten Anwender die spürbare und sichtbare Vertiefung im Gelenkbereich. Die Knickstelle war nicht nur optisch störend, sondern auch anfällig für Materialermüdung. Nun kommt eine zweilagige Struktur zum Einsatz, die den Bildschirm widerstandsfähiger gegen das ständige Auf- und Zuklappen macht und gleichzeitig die Gesamtdicke des Panels reduziert.
Durch den Materialwechsel erhöht sich die Steife des Bildschirms um das Zwanzigfache im Vergleich zu den bisherigen Modellen aus Kunststoff. Gleichzeitig sinkt die Dicke des Displays um zwölf Prozent. Die im Galaxy Z Fold 8 eingesetzte Titanfolie ist dabei extrem dünn und misst nur etwa ein Drittel der Dicke eines menschlichen Haares.
Die Displays sind robuster...
...und dünner
Gleichzeitig sinkt der Stromverbrauch des OLED-Panels um rund zehn Prozent. Erreicht wird das durch eine optimierte Datenleitungszuordnung, die speziell auf die verwendete RGB-Subpixel-Anordnung abgestimmt ist. Subpixel leuchten je nach Bildschirminhalt in unterschiedlichen Intensitäten. Die verbesserte Ansteuerung reduziert den Energiebedarf bei der Darstellung komplexer Farbmuster spürbar.
Mit der nächsten Generation von Galaxy-Foldables soll die Technologie noch einmal besser werden. Zudem bleibt abzuwarten, wie sich das ebenfalls von Samsung hergestellte Display im für den Herbst erwarteten iPhone Ultra schlägt.
Nutzt ihr bereits faltbare Smartphones oder hat euch die Falte bisher vom Kauf abgehalten? Teilt eure Erfahrungen zu der neuen Titan-Technologie gerne mit uns in den Kommentaren.
Siehe auch:
Faltbare Displays ohne Knick
Samsung hat Ende Juli seine neuen Foldables Galaxy Z Fold 8 und Flip 8 vorgestellt und arbeitet bereits an der nächsten Generation von Klapp-Smartphones, zu der auch eine weitere Trifold-Variante gehören könnte. Bei seinem aktuellen Lineup hat der Hersteller allerdings schon jetzt eines der hartnäckigsten Probleme der Gerätekategorie weitestgehend gelöst. Die störende Falte in der Mitte des Bildschirms ist bei den Handys kaum noch sichtbar. Nun hat Samsung Details zu der dahinterliegenden Technik präsentiert.Seit den ersten faltbaren Telefonen vor einigen Jahren bemängelten Anwender die spürbare und sichtbare Vertiefung im Gelenkbereich. Die Knickstelle war nicht nur optisch störend, sondern auch anfällig für Materialermüdung. Nun kommt eine zweilagige Struktur zum Einsatz, die den Bildschirm widerstandsfähiger gegen das ständige Auf- und Zuklappen macht und gleichzeitig die Gesamtdicke des Panels reduziert.
Neue Komponenten
Wie das Unternehmen in einem aktuellen Beitrag erklärt, basiert der Erfolg auf dem Austausch der bisher verwendeten Kunststoffschichten gegen neue Materialien. Mit dazu zählt unter anderem die sogenannte Flex-Titanium-Technologie. Dabei ersetzt eine Folie aus einer Titanlegierung das herkömmliche Plastik. Zusätzlich stützt eine verstärkte Titanplatte das OLED-Panel. Die Platte weist im Faltbereich kleine Mikrolöcher auf, wodurch eine dichtere Klebeschicht aufgetragen werden kann. Das dichtere Klebematerial verteilt den Druck bei mechanischer Belastung gleichmäßiger über die Fläche.Durch den Materialwechsel erhöht sich die Steife des Bildschirms um das Zwanzigfache im Vergleich zu den bisherigen Modellen aus Kunststoff. Gleichzeitig sinkt die Dicke des Displays um zwölf Prozent. Die im Galaxy Z Fold 8 eingesetzte Titanfolie ist dabei extrem dünn und misst nur etwa ein Drittel der Dicke eines menschlichen Haares.
Die Displays sind robuster...
...und dünner
Mehr Pixel und Effizienz
Neben der mechanischen Überarbeitung bietet der Bildschirm des Galaxy Z Fold 8 optische Verbesserungen. Die Pixeldichte steigt von 368 auf 422 ppi. Das führt zu einer schärferen Darstellung von Texten und Grafiken. Damit zieht das innere Display mit dem Bildschirm der Ultra-Variante gleich.Gleichzeitig sinkt der Stromverbrauch des OLED-Panels um rund zehn Prozent. Erreicht wird das durch eine optimierte Datenleitungszuordnung, die speziell auf die verwendete RGB-Subpixel-Anordnung abgestimmt ist. Subpixel leuchten je nach Bildschirminhalt in unterschiedlichen Intensitäten. Die verbesserte Ansteuerung reduziert den Energiebedarf bei der Darstellung komplexer Farbmuster spürbar.
Mit der nächsten Generation von Galaxy-Foldables soll die Technologie noch einmal besser werden. Zudem bleibt abzuwarten, wie sich das ebenfalls von Samsung hergestellte Display im für den Herbst erwarteten iPhone Ultra schlägt.
Nutzt ihr bereits faltbare Smartphones oder hat euch die Falte bisher vom Kauf abgehalten? Teilt eure Erfahrungen zu der neuen Titan-Technologie gerne mit uns in den Kommentaren.
Zusammenfassung
- Samsung reduziert die störende Knickstelle bei neuen Foldables deutlich
- Eine neue Titan-Struktur ersetzt die bisherigen Schichten aus Kunststoff
- Das Display wird dadurch zwanzigmal steifer und zwölf Prozent dünner
- Die Pixeldichte des neuen Galaxy Z Fold 8 steigt auf scharfe 422 ppi
- Eine optimierte Steuerung senkt den Stromverbrauch des OLED-Panels
Siehe auch:
- Samsung Galaxy S26 FE: Alle technischen Daten des Fan-Edition-Modells
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