7,7 Mrd.: Vodafone übernimmt Kabel Deutschland
Der britische Telekommunikationskonzern Vodafone wird den deutschen Netzbetreiber Kabel Deutschland übernehmen. Vodafone kann sich 75 Prozent der Anteile sichern, scheitern kann das Geschäft nur noch an den Wettbewerbshütern.
Wie Kabel Deutschland im Rahmen einer Pressemitteilung schreibt, habe das "am 30. Juli 2013 vorgelegte freiwillige öffentliche Übernahmeangebot von Vodafone für die Kabel Deutschland Holding AG die Mindestannahmeschwelle von 75 Prozent erreicht". Vodafone werde die "erreichte Annahmequote", also die genaue Zahl der Aktien, am 16. September bekannt geben.
Das Angebot von Vodafone bewertet den deutschen Kabelnetzbetreiber mit 87 Euro pro Aktie, nach Angaben von Heise ist hier eine Dividende von 2,50 pro Anteil inkludiert. Damit zahlen die Briten 7,7 Milliarden Euro für das deutsche Unternehmen.
Leisten kann sich Vodafone das Geschäft allemal, da die Kriegskasse der Briten gut gefüllt ist. Vodafone hat erst vor kurzem seinen 45-prozentigen Anteil an am US-Provider Verizon Wireless verkauft und dadurch 130 Milliarden Dollar in seine Kassen gespült.
Ob der Deal tatsächlich vollzogen wird, hängt allerdings von Wettbewerbsbehörden ab, da diese die Übernahme erst in den kommenden Monaten absegnen müssen. Eine Ablehnung ist allerdings eher unwahrscheinlich, da Vodafone in Deutschland bisher vor allem als Mobilfunker auftritt. Der Hintergrund des Geschäfts ist klar, der britische Konzern will die Deutsche Telekom angreifen, die Telekom hatte zuletzt immer wieder einen weitreichenden Netzausbau angekündigt und Vodafone drohte immer weiter zurückzufallen.
Für Kunden von Kabel Deutschland dürfte sich kaum etwas ändern, da das Unternehmen eigenständig weitergeführt werden soll. Der Kabelnetzbetreiber dürfte sogar Aufgaben dazubekommen, da man aller Wahrscheinlichkeit nach das Festnetzgeschäft im Auftrag des künftigen Mutterkonzerns leiten wird.
Das Angebot von Vodafone bewertet den deutschen Kabelnetzbetreiber mit 87 Euro pro Aktie, nach Angaben von Heise ist hier eine Dividende von 2,50 pro Anteil inkludiert. Damit zahlen die Briten 7,7 Milliarden Euro für das deutsche Unternehmen.
Leisten kann sich Vodafone das Geschäft allemal, da die Kriegskasse der Briten gut gefüllt ist. Vodafone hat erst vor kurzem seinen 45-prozentigen Anteil an am US-Provider Verizon Wireless verkauft und dadurch 130 Milliarden Dollar in seine Kassen gespült.
Ob der Deal tatsächlich vollzogen wird, hängt allerdings von Wettbewerbsbehörden ab, da diese die Übernahme erst in den kommenden Monaten absegnen müssen. Eine Ablehnung ist allerdings eher unwahrscheinlich, da Vodafone in Deutschland bisher vor allem als Mobilfunker auftritt. Der Hintergrund des Geschäfts ist klar, der britische Konzern will die Deutsche Telekom angreifen, die Telekom hatte zuletzt immer wieder einen weitreichenden Netzausbau angekündigt und Vodafone drohte immer weiter zurückzufallen.
Für Kunden von Kabel Deutschland dürfte sich kaum etwas ändern, da das Unternehmen eigenständig weitergeführt werden soll. Der Kabelnetzbetreiber dürfte sogar Aufgaben dazubekommen, da man aller Wahrscheinlichkeit nach das Festnetzgeschäft im Auftrag des künftigen Mutterkonzerns leiten wird.
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