EU gibt Vodafone das OK für Kabel-Deutschland-Deal
Die Wettbewerbshüter der Europäischen Union haben die Übernahme des Netzbetreibers Kabel Deutschland genehmigt, der britische Mobilfunker Vodafone darf das Geschäft wie angekündigt durchziehen.
Wie die EU-Kommission in einer Pressemitteilung bekannt gab, hat man in Bezug auf das vergangene Woche angekündigte Geschäft keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken. Bei den damit einhergehenden Analysen der beiden Unternehmen sowie der Marktsituation seien keine relevanten Überschneidungen festgestellt worden.
Die Aktivitäten ergänzen sich nach Ansicht der Wettbewerbshüter lediglich, eine Kartellsituation ist (auf dem deutschen Markt) deshalb nicht zu befürchten. Die EU erläutert in diesem Zusammenhang, dass Kabel Deutschland vor allem in den Bereichen Kabel-TV, Festnetztelefonie sowie als Internet-Provider auftrete, wogegen Vodafone vor allem im Mobilgeschäft tätig sei.
Es gebe zwar gewisse Überschneidungen der Geschäftsbereiche (Vodafone hat auch ein begrenztes Festnetz-, ISP- und IPTV-Business), die Auswirkungen für die entsprechenden Märkte seien aber nach dem Vollzug der vorgeschlagenen Transaktion "nicht signifikant", so die EU-Kartellwächter.
Damit ist die Übernahme also durch, die EU-Kommission hat die kartellrechtliche Überprüfung auch erwartungsgemäß abgesegnet. Das war auch einer der Gründe, warum der lange Zeit ebenfalls an einer Übernahme interessierte Kabelnetzbetreiber Liberty Global als chancenlos galt. Denn das Unternehmen betreibt als Unitymedia Kabel BW Netze in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Hessen, eine Übernahme von Kabel Deutschland, das in allen anderen Bundesländern tätig ist, wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit von der EU abgelehnt worden.
Die Briten zahlen, das wurde vor gut einer Woche bekannt gegeben, 7,7 Milliarden Euro für Kabel Deutschland und bekommen dadurch 75 Prozent der Anteile. Der deutsche Kabelanbieter soll dabei als eigenständiges Unternehmen weitergeführt werden, für die Kunden ändert sich deshalb also (zunächst) nichts.
Siehe auch: 7,7 Mrd. - Vodafone übernimmt Kabel Deutschland
Die Aktivitäten ergänzen sich nach Ansicht der Wettbewerbshüter lediglich, eine Kartellsituation ist (auf dem deutschen Markt) deshalb nicht zu befürchten. Die EU erläutert in diesem Zusammenhang, dass Kabel Deutschland vor allem in den Bereichen Kabel-TV, Festnetztelefonie sowie als Internet-Provider auftrete, wogegen Vodafone vor allem im Mobilgeschäft tätig sei.
Es gebe zwar gewisse Überschneidungen der Geschäftsbereiche (Vodafone hat auch ein begrenztes Festnetz-, ISP- und IPTV-Business), die Auswirkungen für die entsprechenden Märkte seien aber nach dem Vollzug der vorgeschlagenen Transaktion "nicht signifikant", so die EU-Kartellwächter.
Damit ist die Übernahme also durch, die EU-Kommission hat die kartellrechtliche Überprüfung auch erwartungsgemäß abgesegnet. Das war auch einer der Gründe, warum der lange Zeit ebenfalls an einer Übernahme interessierte Kabelnetzbetreiber Liberty Global als chancenlos galt. Denn das Unternehmen betreibt als Unitymedia Kabel BW Netze in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Hessen, eine Übernahme von Kabel Deutschland, das in allen anderen Bundesländern tätig ist, wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit von der EU abgelehnt worden.
Die Briten zahlen, das wurde vor gut einer Woche bekannt gegeben, 7,7 Milliarden Euro für Kabel Deutschland und bekommen dadurch 75 Prozent der Anteile. Der deutsche Kabelanbieter soll dabei als eigenständiges Unternehmen weitergeführt werden, für die Kunden ändert sich deshalb also (zunächst) nichts.
Siehe auch: 7,7 Mrd. - Vodafone übernimmt Kabel Deutschland
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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