Foxconn: Studenten bauen unbezahlt PS4-Konsolen
Der chinesische Auftragshersteller Foxconn ist erneut in die Kritik geraten. Diesmal geht es um die Produktion von Sonys neuer Spielekonsole Playstation 4 in seinen Werken.
Mehrere tausend Studenten sollen mehr oder weniger gezwungen worden sein, die Geräte bei Foxconn mit zusammenzubauen. Nach offizieller Lesart handelt es sich um ein Praktikums-Projekt für Studenten aus Elektronik- und auch anderen Fachrichtungen, die am Technischen Institut in Xi’an eingeschrieben sind. Beim näheren Hinschauen soll die Tätigkeit mit dem Charakter eines Praktikums im Rahmen einer universitären Ausbildung aber wenig zu tun haben, berichtet das Magazin Games in Asia.
Das Projekt resultiert aus einer Kooperation zwischen der Hochschule und dem Unternehmen. So steht es den Studierenden nicht frei, sich auch einen anderen Praktikumsplatz zu suchen. Verweigern sie ihre Teilnahme, erhalten sie sechs Seminar-Credits nicht, die für den Abschluss unbedingt benötigt werden, hieß es.
Bei Foxconn werden die Studierenden dann allerdings für Aufgaben eingesetzt, die nichts mit ihren Studieninhalten zu tun haben. Sie schrauben entweder am Fließband Spielekonsolen zusammen oder werden eingeteilt, die Geräte zu verpacken und zu verschicken. Die Arbeitszeiten gleichen denen der normalen Beschäftigten - inklusive der für Praktika eigentlich untersagten Überstunden. Der einzige Unterschied zur herkömmlichen Belegschaft soll darin liegen, dass die Studierenden keinen Lohn erhalten.
Seitens der Universität ist man überzeugt, dass es sich um ein völlig legales Projekt handelt. Auch sei es nicht zwingend notwendig, dass ein Praktikum direkt Inhalte des jeweiligen Studienganges beinhaltet - im fraglichen Fall ginge es eher darum, dass die Studierenden etwas über die Gesellschaft lernen und Lebenserfahrung sammeln.
Seitens Foxconns räumte man allerdings ein, dass die Regeln der Praktikumsverträge in manchen Fällen nicht eingehalten wurden - so seien von einigen Teilnehmern neben Überstunden auch Nachtschichten verlangt worden. Die Konzernführung wolle sich darum kümmern, dass es in den fraglichen Niederlassungen nicht weiter zu solchen Vorfällen kommt.
Das Projekt resultiert aus einer Kooperation zwischen der Hochschule und dem Unternehmen. So steht es den Studierenden nicht frei, sich auch einen anderen Praktikumsplatz zu suchen. Verweigern sie ihre Teilnahme, erhalten sie sechs Seminar-Credits nicht, die für den Abschluss unbedingt benötigt werden, hieß es.
Bei Foxconn werden die Studierenden dann allerdings für Aufgaben eingesetzt, die nichts mit ihren Studieninhalten zu tun haben. Sie schrauben entweder am Fließband Spielekonsolen zusammen oder werden eingeteilt, die Geräte zu verpacken und zu verschicken. Die Arbeitszeiten gleichen denen der normalen Beschäftigten - inklusive der für Praktika eigentlich untersagten Überstunden. Der einzige Unterschied zur herkömmlichen Belegschaft soll darin liegen, dass die Studierenden keinen Lohn erhalten.
Seitens der Universität ist man überzeugt, dass es sich um ein völlig legales Projekt handelt. Auch sei es nicht zwingend notwendig, dass ein Praktikum direkt Inhalte des jeweiligen Studienganges beinhaltet - im fraglichen Fall ginge es eher darum, dass die Studierenden etwas über die Gesellschaft lernen und Lebenserfahrung sammeln.
Seitens Foxconns räumte man allerdings ein, dass die Regeln der Praktikumsverträge in manchen Fällen nicht eingehalten wurden - so seien von einigen Teilnehmern neben Überstunden auch Nachtschichten verlangt worden. Die Konzernführung wolle sich darum kümmern, dass es in den fraglichen Niederlassungen nicht weiter zu solchen Vorfällen kommt.
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