Fenster bricht im Flug, saugt Mann teilweise aus einer Ryanair-Maschine
Ein Passagierflug von Ryanair endete in einer dramatischen Notlandung in Griechenland. Kurz nach dem Start riss ein Fenster der Boeing 737 ab und verursachte einen massiven Druckabfall. Ein Mann wurde dabei beinahe aus der Maschine gesaugt.
Zeugenberichten zufolge gab es zunächst einen lauten Knall, der an einen platzenden Reifen erinnerte. Unmittelbar danach fielen die Sauerstoffmasken von der Kabinendecke, während das Flugzeug rasant an Druck verlor. Der betroffene Fluggast hing laut Augenzeugenberichten mit Kopf und Schultern im Freien und war extremen Winden ausgesetzt. Die Crew wies alle Personen an, angeschnallt zu bleiben.
Nach der sicheren Landung auf dem griechischen Flughafen übernahm medizinisches Personal die Erstversorgung. Der verletzte Mann wurde anschließend in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Die restlichen Fluggäste blieben körperlich unversehrt, standen jedoch unter dem Eindruck der plötzlichen Dekompression. Solche Ereignisse gehören zu den gefährlichsten Zwischenfällen in der zivilen Luftfahrt.
Triebwerksschäden mit umherfliegenden Teilen kommen extrem selten vor, erfordern aber stets tiefgreifende Analysen. Der Zwischenfall ereignete sich auf der regulären Route von Thessaloniki nach Memmingen in einer Flughöhe von rund 4800 Metern.
Um die Verzögerungen für die verbleibenden Reisenden gering zu halten, stellte die Fluggesellschaft zeitnah eine Ersatzmaschine bereit. Griechische und maltesische Luftfahrtbehörden haben die Ermittlungen aufgenommen, um zu klären, wie es zu dem Materialversagen kommen konnte. Experten prüfen dabei auch die Wartungsprotokolle der Maschine.
Ein derartiger Druckabfall ist eine absolute Ausnahmesituation. Habt ihr auf euren Flügen schon einmal kritische Zwischenfälle erlebt? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren!
Siehe auch:
Druckabfall und Notlandung in Griechenland
Ein Flug der Fluggesellschaft Ryanair von Thessaloniki nach Memmingen endete am Freitagmorgen in einer unplanmäßigen und auch dramatischen Rückkehr. Kurz nach dem Start löste sich ein Kabinenfenster der Boeing 737. Der plötzliche Druckabfall führte dazu, dass ein 61-jähriger Passagier aus Serbien teilweise aus dem Flugzeug gesaugt wurde. Die Piloten leiteten umgehend einen Notsinkflug ein.Zeugenberichten zufolge gab es zunächst einen lauten Knall, der an einen platzenden Reifen erinnerte. Unmittelbar danach fielen die Sauerstoffmasken von der Kabinendecke, während das Flugzeug rasant an Druck verlor. Der betroffene Fluggast hing laut Augenzeugenberichten mit Kopf und Schultern im Freien und war extremen Winden ausgesetzt. Die Crew wies alle Personen an, angeschnallt zu bleiben.
Rettung durch Mitreisende
Dass der Mann nicht vollständig aus dem Rumpf gerissen wurde, verdankt er seinem angelegten Sicherheitsgurt sowie dem Eingreifen seiner Ehefrau und weiterer Fluggäste. Wie Bloomberg AFP berichtet, hielten sie ihn an den Beinen fest und zogen ihn mit enormer Kraftanstrengung zurück in die Kabine. Er erlitt Reibungsverbrennungen sowie einen Schock.Nach der sicheren Landung auf dem griechischen Flughafen übernahm medizinisches Personal die Erstversorgung. Der verletzte Mann wurde anschließend in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Die restlichen Fluggäste blieben körperlich unversehrt, standen jedoch unter dem Eindruck der plötzlichen Dekompression. Solche Ereignisse gehören zu den gefährlichsten Zwischenfällen in der zivilen Luftfahrt.
Ermittlungen zur Unfallursache
Die genaue Ursache für das geborstene Fensterglas ist Gegenstand von Untersuchungen. Erste Berichte legen nahe, dass sich ein Trümmerteil vom Triebwerk gelöst und das Fenster durchschlagen haben könnte. Ryanair bestätigte bisher lediglich, dass sich das Fenster im Flug gelöst habe und die Cockpitbesatzung das Flugzeug sicher in Thessaloniki landen konnte.Triebwerksschäden mit umherfliegenden Teilen kommen extrem selten vor, erfordern aber stets tiefgreifende Analysen. Der Zwischenfall ereignete sich auf der regulären Route von Thessaloniki nach Memmingen in einer Flughöhe von rund 4800 Metern.
Um die Verzögerungen für die verbleibenden Reisenden gering zu halten, stellte die Fluggesellschaft zeitnah eine Ersatzmaschine bereit. Griechische und maltesische Luftfahrtbehörden haben die Ermittlungen aufgenommen, um zu klären, wie es zu dem Materialversagen kommen konnte. Experten prüfen dabei auch die Wartungsprotokolle der Maschine.
Ein derartiger Druckabfall ist eine absolute Ausnahmesituation. Habt ihr auf euren Flügen schon einmal kritische Zwischenfälle erlebt? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Ein Ryanair-Flug musste nach einem plötzlichen Druckabfall umkehren
- Ein gelöstes Kabinenfenster führte zu einer Notlandung in Griechenland
- Dabei wurde ein Passagier teilweise aus der Boeing 737 herausgesaugt
- Seine Ehefrau und andere Passagiere retteten den Mann vor dem Sturz
- Ermittler prüfen nun ein mögliches Trümmerteil als Unfallursache
Siehe auch:
- Versteckte Kosten: Behörde prüft Ryanair-Sitzgebühren für Familien
- Streit um Starlink an Bord: Ryanair-Chef und Musk nennen sich "Idioten"
- App-Zwang statt Papier bei Ryanair: Boarding nur noch per Smartphone
- Ryanair-Flug landet mit nur noch sechs Minuten Treibstoff im Tank
- Ryanair: Wer die App nicht nutzt, darf bald nicht mehr mitfliegen
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