Foxconns Roboter-Armee wächst schnell heran
Der chinesische Auftragshersteller Foxconn kommt mit seinen Plänen, die Produktion in möglichst weiten Teilen auf Roboter umzustellen, zügig voran. Die ersten 20.000 Maschinen sind inzwischen im Einsatz.
Das erklärte Konzernchef Terry Gou auf der Jahreshauptversammlung des Unternehmens. Wie er ausführte, geht es dabei nicht nur um die Anschaffung von Industrierobotern. Foxconn investiere auch einiges an Ressourcen in die Forschung im Bereich der Robotik und der Automatisierung von Arbeitsprozessen. Und dies hat in erster Linie handfeste wirtschaftliche Gründe: Die Löhne in China steigen und der Auftragshersteller sucht nach neuen Wegen, möglichst günstig zu produzieren.
Allerdings gehe es laut Gou nicht in erster Linie darum, die aktuellen Mitarbeiter durch Maschinen zu ersetzen. Er spekuliert hingegen auf ein weiteres Wachstum des Konzerns. "Bei uns sind über eine Million Arbeiter tätig. In der Zukunft werden eine Million robotische Arbeiter hinzukommen", sagte der Foxconn-Chef. "Unsere menschlichen Arbeiter werden dann Techniker und Ingenieure." Die Roboter sollen also die zahlreichen einfachen Fließband-Tätigkeiten bei der Produktion von Elektronik übernehmen, während die Angestellten eher über die Fertigungskette an sich wachen.
Foxconn arbeitet inzwischen seit drei Jahren intensiv daran, die Robotik für seine Fertigungsanlagen voranzutreiben. Dabei werden neue Maschinen entwickelt, die darauf spezialisiert sind, recht flexibel verschiedene Elektronikprodukte zusammenbauen zu können. Das Ziel von einer Million Robotern in den Fabriken des Konzerns sei laut Gou eher mittel- bis langfristig angelegt. Doch schon jetzt seien 20.000 entsprechender Systeme im Einsatz.
Für die Automatisierung sind hier allerdings in vielen Bereichen noch Pionierarbeiten zu leisten. Denn Industrieroboter ersetzten bisher in der Hauptsache Fließband-Arbeiten im Auto- und Maschinenbau. Bei kleinen Elektronik-Produkten wie kompakten Notebooks und Smartphones, die meist über einen recht komplexen Aufbau verfügen, kam man am Menschen bisher kaum vorbei.
Allerdings gehe es laut Gou nicht in erster Linie darum, die aktuellen Mitarbeiter durch Maschinen zu ersetzen. Er spekuliert hingegen auf ein weiteres Wachstum des Konzerns. "Bei uns sind über eine Million Arbeiter tätig. In der Zukunft werden eine Million robotische Arbeiter hinzukommen", sagte der Foxconn-Chef. "Unsere menschlichen Arbeiter werden dann Techniker und Ingenieure." Die Roboter sollen also die zahlreichen einfachen Fließband-Tätigkeiten bei der Produktion von Elektronik übernehmen, während die Angestellten eher über die Fertigungskette an sich wachen.
Foxconn arbeitet inzwischen seit drei Jahren intensiv daran, die Robotik für seine Fertigungsanlagen voranzutreiben. Dabei werden neue Maschinen entwickelt, die darauf spezialisiert sind, recht flexibel verschiedene Elektronikprodukte zusammenbauen zu können. Das Ziel von einer Million Robotern in den Fabriken des Konzerns sei laut Gou eher mittel- bis langfristig angelegt. Doch schon jetzt seien 20.000 entsprechender Systeme im Einsatz.
Für die Automatisierung sind hier allerdings in vielen Bereichen noch Pionierarbeiten zu leisten. Denn Industrieroboter ersetzten bisher in der Hauptsache Fließband-Arbeiten im Auto- und Maschinenbau. Bei kleinen Elektronik-Produkten wie kompakten Notebooks und Smartphones, die meist über einen recht komplexen Aufbau verfügen, kam man am Menschen bisher kaum vorbei.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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